NoVA, Steuer und mehr 2020 Ö

  • Kurzgefasst:
    Nova: Für Motorräder gilt folgende Formel: CO2 in g/km minus 55 dividiert durch 4 (gerundet auf vollen Prozentsatz, Höchstgrenze 20%).
    Techmax 112 g/km, nach der Formel aufgerundet 15% Nova


    Motorbezogene Versicherungssteuer:

    Bei Motorrädern, die vor dem 01. Oktober 2020 erstmals zugelassen wurden, errechnet sich die motorbezogene Versicherungssteuer nach dem Hubraum (30 Cent pro Kubikzentimeter pro Jahr). Für Motorräder, die danach zugelassen werden, berechnet sich die Steuer nach dem Hubraum und den CO2-Emissionen (Hubraum minus 52 x 0,014 + CO2 in g/km minus 52 x 0,2).


    Änderung Begutachtungsintervall für Motorräder

    Ab 1. März 2020 gilt für erstmals zugelassene Motorräder das neue Begutachtungsintervall 3-2-1. Wie Personenkraftwagen müssen Zweiräder künftig erstmals nach drei Jahren, anschließend nach zwei Jahren und folglich jährlich zur Pickerlüberprüfung.

    Quelle: https://www.krone.at/2061940

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  • Da hatte ich ja doch den richtigen Riecher, dass ich heuer noch zugeschlagen habe.
    Somit habe ich mir EUR 862,- bei der Anschaffung und EUR 90,-/Jahr im Betrieb gespart.
    Alleine im Begutachtungsintervall habe ich anfangs noch Nachteile, was gegenüber der steuerlichen Benachteiligung allerdings verschmerzbar ist.

  • Klingt für mich vernünftig... um künftig den Verkauf von emissionsarme, moderne Fahrzeuge mit kleinen Motoren zu fördern.

  • Klingt für mich vernünftig... um künftig den Verkauf von emissionsarme, moderne Fahrzeuge mit kleinen Motoren zu fördern.

    Kann allerdings auch zum Selbstschuss werden, wenn die Neufahrzeuge immer unleistbarer werden und dann vermehrt mit den alten Dreckschleudern gefahren wird.
    Im Sinne des Umweltgedankens müsste es daher genau umgekehrt sein. D.h. weniger Steuer auf moderne und emissionsarme Fahrzeuge.


    Ein schwieriges Thema ist es allemal. Offensichtlich aber bei Euch in Deutschland sowieso kein Thema, oder?


    Ich persönlich finde ein System wie z.B. in Italien am fairsten. Sprit ist wesentlich teurer, dafür gibt es keine gesonderten Ankaufs- bzw. Besitzsteuern. Wer viel Sprit verbraucht und somit am meisten die Umwelt verpestet, zahlt auch die meisten Steuern. Wer gar nicht fährt, zahlt auch keine Steuern.

  • Da hatte ich ja doch den richtigen Riecher, dass ich heuer noch zugeschlagen habe.
    Somit habe ich mir EUR 862,- bei der Anschaffung und EUR 90,-/Jahr im Betrieb gespart.
    Alleine im Begutachtungsintervall habe ich anfangs noch Nachteile, was gegenüber der steuerlichen Benachteiligung allerdings verschmerzbar ist.

    Laut meinem Versicherer kann man für Motorräder welche 2019 das erste Mal zugelassen wurden (Neufahrzeug 2019) ab März 2020 das 3-Jahres Pickerl nachfordern und spart zumindest noch 2 Jahre. Wenns denn stimmt....


    Gruß Eddie

  • Laut meinem Versicherer kann man für Motorräder welche 2019 das erste Mal zugelassen wurden (Neufahrzeug 2019) ab März 2020 das 3-Jahres Pickerl nachfordern und spart zumindest noch 2 Jahre. Wenns denn stimmt....


    Gruß Eddie

    Danke für den Hinweis.

    Gesetzestext wie folgt

    "7. Dem § 132 wird folgender Abs. 34 angefügt:

    1...............

    2. Die Begutachtungsfristen gemäß § 57a Abs. 3 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 78/2019, gelten auch für bereits vor dem 1. März 2020 zugelassene Fahrzeuge. Der Zulassungsbesitzer eines Fahrzeuges, für das nunmehr eine längere Frist gilt, als auf der Lochmarkierung der Begutachtungsplakette ersichtlich ist, hat die Möglichkeit, bei einer Zulassungsstelle die Ausfolgung einer gemäß § 57a Abs. 3 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 78/2019 gelochten Begutachtungsplakette zu verlangen.“

    Das bedeutet, dass ich mir bei der Zulassungsstelle ab 1.3.2020 (Inkrafttreten der Novelle) mein 3-Jahres Pickerl bis 09/2022 abholen kann.
    Das freut mich natürlich sehr und Nachteile gibt's somit gar keine. Nur Geld gespart.