Beiträge von Thomas

    Wenn ich das Timmelsjoch oder den passo di giau befahre, will ich sicher nicht meinen Blick ausschließlich auf die Straße richten. Da gibt's doch so viel tolleres zu sehen...

    Solange man die Fahrweise entsprechend anpasst, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Öfters stehenbleiben ist auch eine Methode.
    Wenn man sich allerdings in einer Spitzkehre lieber die Gegend ansieht, kann das ganz schön in die Hose gehen. ;)

    In dem Zusammenhang fallen mir die lustigen Videos vom ungarischen Kurvenfotograf am Stilfser Joch ein, die im Internet herumschwirren. Da kann man sich ansehen, was man in Spitzkehren jedenfalls nicht machen sollte, wobei diese Hoppalas meist relativ harmlos ausgehen und sich auf leichte Beschädigungen des Benzinrades beschränken. Unterhaltungswert ist allerdings garantiert. :)

    Ich gehe davon aus, dass Dein neuer TMAX schon die Euro5+ Norm erfüllt, wodurch jeder legale Ersatzauspuff kaum mehr irgendwelche anderen spürbaren Veränderungen bringen kann, weil die Unterschiede eher im marginalen Bereich liegen müssen, weil die Toleranzwerte und deren Überprüfbarkeit in der neuen Euro5+ wesentlich verschärft wurden; d.h. wir reden in erster Linie von einem möglichen psychologischen Effekt.

    Ähnliche Diskussionen gibt's ja in allen Foren mit allen Motorrädern und ich habe mir auch schon den Spass gemacht, einen Euro5+ Auspuff, der angeblich einen wesentlich besseren Sound als der originale haben soll, auf einer ordentlichen HiFi-Anlage im Vergleich anzuhören. Ich war jedenfalls nicht in der Lage, wirkliche Unterschiede zu erkennen, obwohl diese auf der Herstellerseite in den höchsten Tönen gelobt wurden, wo auch die Audio-Files zur Verfügung gestellt wurden.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man in der Praxis ca. 1 kW Unterschied wirklich spüren kann, außer man redet sich das wirklich ein.

    Letztlich muss man das aber selber wissen, ob es das wert ist, wirklich objektive Beurteilungen wirst Du sowieso nicht bekommen können.
    Du wirst schon jemanden finden müssen, der sowas schon verbaut hat, um selbst eine Testfahrt im Vergleich zu machen.
    Anders wird wohl kaum Licht ins Dunkel zu bringen sein.

    Die Italiener sind doch immer sehr aktiv, da ist bestimmt jeder TMAX willkommen. Jahrestreffen 18-21 September.

    Jo eh, dort ist auch die größte TMAX-Community der Welt beheimatet, die auch von Yamaha massiv gesponsert wird; d.h. die richten auch das Treffen aus.
    Alleine der Vereinsvorstand ist größer als jedes TMAX-Treffen, das aus diesem Forum jemals stattgefunden hat.
    Ich wollte da auch mal hin und insbesondere das 20-jährige Jubiläumstreffen muss ein beeindruckender Event gewesen sein, wo nahezu ein komplettes Hilton bei Mailand nur dafür reserviert war.
    Die Filme von den italienischen Treffen auf YouTube sind auch sehenswert. Die klotzen so richtig und haben offensichtlich auch mächtig Spass, was natürlich auch der italienischen Mentalität zu verdanken ist. Feiern können die wirklich.
    Naja, für mich hat es sich durch meinen Fahrzeugwechsel ohnehin erledigt, dafür ziehe ich in Erwägung, nächstes Jahr zum Guzzi-Event nach Mandello zu fahren, was mindestens so spektakulär ist. Heuer habe ich leider kein Quartier mehr bekommen, war offensichtlich zu spät dran. ;)

    Rallimax


    Klaus-Peter, das glaube ich Dir gerne, zumal meine privaten Treffen, die ich in den letzten Jahren organisiert habe, auch nicht kleiner waren.
    War für mich auch relativ locker zu erledigen und somit keine sonderliche Belastung. Mit der Zeit entwickelt man außerdem schon eine gewisse Routine.

    Die Orga für Kärnten 2022, wo eigentlich entgegen unserer ursprünglichen Vermutung (Du erinnerst Dich sicherlich noch auf unsere Planungsdiskussion auf der Wartburg 2021), ein ganz großer Andrang war und sehr viele Forumisten hellauf begeistert waren, brauche ich Dir wohl nicht erklären.
    Die Quartiersuche war eine ganz besondere Herausforderung und alles andere als einfach.
    Leider wurden dann trotz ausreichend freier Plätze lieber alternative Unterkünfte gebucht und locker die Hälfte hat sich's dann überhaupt wieder anders überlegt. Der wirkliche Grund für die Flut an Absagen wird ein ewiges Rätsel bleiben, zumal sich einige der Begründungen ja nachträglich als erfundene Ausrede entpuppt haben.

    Es macht daher schon einen wesentlichen Unterschied, ob man wie Du im kleinen überschaubaren Rahmen sowas macht oder eine "Großveranstaltung" plant.

    Wie auch immer, wir werden ja alle sehen, ob sich jemals wieder ein echt großer Event zustande bringen lässt. Ich habe da so meine Zweifel und würde auch für eine derartige Planung nie wieder zur Verfügung stehen: So was tut man sich kein zweites Mal an.

    In diesem Sinne,

    lg, Thomas

    wildduck  

    Kann man natürlich so sehen. Ich bin trotzdem der Meinung, dass nach dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein" es trotzdem was bringen kann, wenn man immer wieder darauf aufmerksam macht. Vielleicht fängt ja doch der eine oder andere zum Nachdenken an.
    Andererseits gibt es natürlich die völlig unbelehrbaren, die glauben, dass sie unendlich viel Glück haben werden, nur weil ihnen noch nie etwas passiert ist. Insbesondere die Gruppe der Halbnackt-Fahrer zähle ich zu dieser Fraktion.

    Ich selbst bin durch eine harte Schule gegangen, weil ich einerseits in meiner Jugend schon Lehrgeld gezahlt habe, weil ich mich durch Leichtsinnigkeit schon schwer verletzt habe und anderseits dann in späteren Jahren leider das Pech hatte, von anderen Verkehrsteilnehmern abgeschossen zu werden, wo ich das schlimmste nur durch das Tragen von sehr guter Schutzkleidung verhindern konnte. Eigentlich ist es irgendwie ein Wunder, dass ich nach zwei schweren Politraumata (beide unverschuldet) überhaupt noch lebe bzw. noch in der Lage bin, ein Motorrad zu fahren.
    Die Argumentation, dass man alles im Griff hat und ja ein so toller Fahrer ist, kann ich daher nicht ernst nehmen.

    Ich bin auch schon ein älteres Semester und bin mir völlig bewusst, wie gefährlich die Selbstüberschätzung auch in meiner Altersgruppe ist, weshalb ich meinen Fahrstil entsprechend angepasst habe und auch keine unnötigen Risiken mehr eingehe. Speziell auf maximale Schutzkleidung lege ich besonderen Wert, auch wenn es noch so heiß ist.

    Daher bin ich auch der Letzte, der sich an Wettrennen beteiligen wird und/oder sich auf einen imaginären Schutzengel verlassen möchte, was bedauerlicherweise sehr viele tagtäglich machen.

    Alleine die Studie des österr. KFV über die Linkskurvenschneider, die belegt, dass fast 20 % nur deshalb überleben, weil zufällig kein größeres Fahrzeug entgegenkommt, sollte eigentlich die Alarmglocken läuten lassen. Dieser Studie sind übrigens diese neuartigen Straßenmarkierungen zu verdanken, die man auf manchen österr. Pässen in den Kurven sehen kann.

    Mir ist's übrigens auch völlig egal, ob ich mich mit meinem Appell bei manchen Geisteskindern, die sich darüber lustig machen, lächerlich mache.

    In diesem Sinne wünsche ich trotzdem allen eine unfallfreie Fahrt und weiterhin sehr viel Glück.

    Schneewittchen  

    Letztlich ist völlig egal, wie man es nennt: Sämtliche Institutionen, die sich damit befassen und die Unfallursachen ermitteln, gehen von einem Anteil an Eigenverschulden von mindestens 80 % aus, warum auch immer. Man kann es natürlich auch Inkompetenz nennen.

    Das, was ich als Todesverachtung bezeichne, ist nicht das schnelle Fahren per se, sondern wenn sich Idioten auf Ihren Schutzengel verlassen und z.B. trotz nicht vorhandener Sicht ins Blinde hinein überholen und nicht damit rechnen, dass ihnen auf der Gegenseite irgendwas oder gar derselbe Glücksspieler entgegenkommen könnte. Detto die Kurvenschneider, die keinen Gegenverkehr sehen können, es trotzdem machen und ggf. bei einem entgegenkommenden Linienbus mit relativer Sicherheit den Löffel abgeben würden.

    Laut Statistik (KFV, BMI, Statistik Austria) nimmt auch die Häufigkeit bei den übermotorisierten Motorrädern signifikant zu; d.h. je stärker das Motorrad, desto höher die Unfallwahrscheinlichkeit. Das gleiche Phänomen ist auch bei den Todesopfern zu beobachten: Je stärker, umso höher das Risiko.
    Das maximale Todesrisiko liegt statistisch bei ganz jungen Fahrern mit maximaler Leistung.

    Das sind ganz einfach die Fakten, über die man, glaube ich, nicht mehr diskutieren muss. Kann jeder selbst nachlesen.

    Mit reinen Selbstmördern habe ich im Prinzip sowieso kein Problem, so zynisch das auch klingen mag. Allfällig Beteiligte, die unschuldig zum Handkuss kommen, sind allerdings für mich unentschuldbar, zumal ich selbst schon beinahe den Löffel abgegeben habe, nur weil es ein Vollidiot eilig hatte.

    Trotzdem bleibt es unser aller Problem, dass eben mit Zunahme der Unfälle die Restriktionen für alle immer schärfer werden; egal warum oder wieso und ob es uns passt oder nicht.

    Lieber Uwe, Du brauchst meine Beiträge nicht lesen, wenn sie Dich nicht interessieren.
    Es gibt eben auch andere Themen, als die Variomatik, zu der ich mich mit Sicherheit nicht mehr äußern werde.
    Immerhin hat mein Bericht bisher 5 Personen interessiert, weshalb ich auch von denen ein "Like" erhalten habe.
    Hier überhaupt nix mehr zu schreiben, wird an der toten Hose allerdings nichts ändern, da habe ich eine völlig andere Sichtweise als Du.
    Ein Forum ist ein Ort, um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen, die, wie wir wissen, oft sehr unterschiedlich ausfallen können.
    Solange das in zivilisierter Form abläuft, sehe ich keinen Fehler.
    Ob jetzt Dein Beitrag sehr wertvoll war bzw. zur Steigerung der Attraktivität des Forums beiträgt, wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

    Na gut, dazu gibt's allerdings einiges zu sagen:

    Kenne die Situation derzeit in Tirol tatsächlich nicht, allerdings gibt's diese mobilen Prüfstationen bei uns im Osten, wie z.B. diese hier in NÖ:
    https://www.noe.gv.at/noe/KFZu…ische_KFZ-Kontrollen.html
    Hier wird auch die Vorgangsweise erklärt, damit keine Missverständnisse aufkommen. Die Polizei haltet die Fahrzeuge auf und den Rest erledigen die Sachverständigen. Die Strafe erfolgt dann durch die Verwaltung im Zuge einer allfälligen Anzeige; d.h. sofort ist da sowieso nix zu bezahlen. Das Kennzeichen wird sofort von der Polizei eingezogen, um eine Weiterfahrt zu verunmöglichen.

    Die andere Geschichte ist, dass die Exekutive überhaupt keine Sichtweise hat, sondern lediglich die geltenden Gesetze umsetzt, wobei die Mindestprofiltiefen für Motorräder EU-weit bei 1,6 mm liegt, die Strafen bei Unterschreitung sind unterschiedlich geregelt, wobei die in Österreich bei 35 Euro anfangen und bis max. 5.000 Euro gehen können. Im oberen Ende sind die Strafen bei Gefährdung und/oder Unfallursache angesiedelt. Die tatsächliche Höhe wird in der Verwaltung geregelt und richtet sich im Allgemeinen nach dem Kontostand: Bei Erstdelikten meist am unteren Ende und bei Wiederholungstäter wirds halt immer teurer. Was bzw. ob der Typ mit den 300 Euro bereits am Kerbholz hatte, entzieht sich meiner Kenntnis, ich habe allerdings keinen Grund seine Angabe anzuzweifeln. Ich denke nicht, dass er bei Regen unterwegs war, der ist ein klassischer Schönwetterpilot.

    Die massive Häufung von exklusiven Fahrverboten und Geschwindigkeitsbegrenzungen ist einerseits auf die stark ansteigende Unfallzahl und andererseits die Lärmbelästigung zurückzuführen. Das Problem hat sich in den letzten Jahre extrem verstärkt, da auch die Zulassungszahlen für Motorräder und der Motorrad-Tourismus stark angestiegen sind.

    Dass das von manchen als unnötige Schikane empfunden wird, ist halt persönliches Pech, ändert allerdings nichts an der Gesetzeslage. Mir persönlich geht es auch unheimlich auf den Keks, dass ich immer häufiger mit Lärmschutzbegrenzungen konfrontiert bin, obwohl ich ein sehr leises Motorrad fahre. Trotzdem muss ich ggf. mit einer Anzeige rechnen, wenn ich mich erwischen lasse, weil hier eben nicht differenziert wird.

    Einzig in Tirol gibt's diese sehr umstrittene Standgeräusch-Beschränkung von 95 dBA, die zumindest für die leisen Motorräder irrelevant ist. Das würde ich mir bei uns im Osten auch wünschen, wenn ich im Gegenzug dann wieder 100 statt jetzt 70 km/h (auf manchen Straßen) fahren dürfte.

    Dass man mit teilweise absurden Geschwindigkeitsbegrenzungen wegen Unfallhäufigkeit kaum was erreichen wird, sehe ich allerdings auch so. Heuer feiern wir ja bereits Rekordwerte an Unfalltoten bei Motorradunfällen, wobei die zu einem extrem hohen Prozentsatz immer selbstverschuldet sind.
    Die weit überhöhte Geschwindigkeit einhergehend mit hoher Risikobereitschaft ist hier die häufigste Ursache.
    Was ich heuer wieder in den Dolomiten erlebt habe, mit welcher Todesverachtung manche Motorradfahrer unterwegs sind, lässt mich eher erstaunen, dass die Todeszahlen so niedrig sind. Immerhin kratzen im Jahr alleine in Österreich mindestens 5mal so viele Bergsportler (ohne Motorrad) ab, was allerdings niemanden wirklich aufregt oder zu gesetzlichen Verschärfungen irgendeiner Art veranlasst.

    Zu guter Letzt kann man über all das unterschiedlicher Meinung sein und sich mehr oder weniger aufregen.
    Ändern wird sich dadurch kaum irgendwas.

    Früher oder später werden wir ohnehin nur mehr flüsterleise mit maximal 30 km/h unterwegs sein dürfen, ob es uns passt oder nicht.
    Bedanken können wir uns bei den lieben Kollegen, die auf einen "geilen Sound" stehen und die Straße mit einer Rennstrecke verwechseln.
    Mir wäre natürlich später lieber, die Strafen könnten allerdings auch heute schon wesentlich höher sein, vielleicht hilfts ja doch, wenn es so richtig weh tut.

    Liebe Dani,

    Das mit dem Abschweifen würde ich jetzt nicht überbewerten und nach meinem Dafürhalten wurde es hier mit dem Verschieben sowieso total übertrieben, dass teilweise Threads zerrissen wurden, nur weil man auch noch ein paar andere Bemerkungen gemacht hat. Ist mir persönlich schon öfters voll auf den Keks gegangen, weil dann auch die wesentliche Aussage weg war. Letztlich ist's jetzt Dein Forum und Du machst jetzt die Regeln, somit ist es Dir überlassen, wie damit in Zukunft umgegangen werden soll. Zu viel verschieben bringt's nicht wirklich; ist zumindest meine Meinung.

    Ich gebe Dir eh in vielen Punkten recht.

    Ich habe an insgesamt 3 Treffen teilgenommen und bis auf meinem eigenen, hatte ich jeweils die weiteste Anreise. Von Günters Treffen im Schwabenland 2020 ist mir im Wesentlichen in Erinnerung geblieben, dass es 2 stark unterschiedliche Asphaltfarben gegeben hat, von der Landschaft habe ich kaum was mitbekommen. Bei Tobys Treffen 2021 war ich dann schlauer und habe mich den Langsamfahrern angeschlossen, womit bei mir wesentlich mehr Landschaft hängen geblieben ist. Leider war das Wetter suboptimal.
    Die Benzingespräche waren allerdings immer gut und lustig, was mir sowieso das Wichtigste ist. Zum Fahren brauche ich in Wirklichkeit niemanden, gibt ja ein Navi.

    Mein Treffen 2022 in Malta muss ich ja nicht wiederholen und wenn man dann draufkommt, dass man den einen oder anderen wegen unüberwindbarer Meinungsverschiedenheiten oder völlig inkompatibler Chemie nicht wirklich jemals wieder sehen möchte, hat es sich dann eben erledigt, zumal die Teilnahme ja jedem offen steht.

    Letztlich habe ich dann meine eigenen Treffen in kleinerer Gruppe organisiert, was sich allerdings mittlerweile irgendwie erledigt hat. War dann im Laufe der Jahre wie bei den 10 kleinen Negerlein, weshalb ich das jetzt auch nicht mehr weiter verfolge. Irgendwie reicht's mir auch, nach der Organisation von insgesamt 9 Treffen in Serie. ;)

    Letztlich verändern sich Menschen bzw. Umstände, Prioritäten verschieben sich und was weiß ich.

    Eines ist allerdings klar: Hätte es keine TMAX-Treffen gegeben, hätte ich einige ganz nette Typen niemals kennengelernt, die ich auch heute noch sehr gerne treffe. So gesehen war es unterm Strich auch positiv, dass sich auf meinem Treffen der Spreu vom Weizen getrennt hat. :)

    Zu guter Letzt sind eben die Benzingespräche und der Humor am wichtigsten und nicht das Benzinrad, das jeder fährt.
    Für Geschichten, wie "ich bin schneller" oder "meiner ist größer" bin ich sowieso schon zu alt, diese spätpubertäre Phase habe ich definitiv schon überwunden. ;)

    lg, Thomas

    Das wird schon noch. ;)
    Musste mich auch erst daran gewöhnen, da das mein erster Roller war. Wie es derzeit aussieht, allerdings auch mein letzter.
    Der Tempomat ist toll, weshalb der auch bei meinem jetzigen Motorrad eine Mindestanforderung war.
    Wahrscheinlich gibt's eh keinen besseren Roller als den TMAX. Immerhin habe ich ihn über 5 Jahre pannenfrei gefahren, so gesehen gibt's auch nix zum Meckern.

    Für mich war er halt nicht mehr tragbar, weil ich bei längeren Fahrten immer Schmerzen bekommen habe und modifizieren kann man da nix.

    Das mit dem Handschuhfach ist ein Drama, weil Yamaha es nicht auf die Reihe gebracht hat, einen störungsfreien Verschlussmechanismus zu verbauen, haben sie offensichtlich beim Letztmodell gänzlich darauf verzichtet: Ich hatte viel Stress mit meinem Handschuhfach, das leider oft nicht zu öffnen war, obwohl das ganze Ding auch einmal auf Garantie ersetzt wurde. Somit konnte ich es eigentlich gar nicht verwenden, was auch ein NoGo ist.
    Die schlüssellose "Zentralverriegelung" hat eben auch ihre Schattenseiten und spinnt ab und zu.
    Tipp: Immer eine Ersatzbatterie für den "Schlüssel" mitführen. Die kann im entscheidenden Moment das Leben unheimlich erleichtern.

    Aber so ist das nun mal: Wahrscheinlich gibt's eh kein einziges Benzinrad, wo wirklich alles den eigenen Vorstellungen entspricht. :)

    Na dann gratuliere ich erst einmal.
    Bei meinem DX war die höchste Position der Originalscheibe mehr als ausreichend, womit der Windschutz für mich wirklich sensationell war.
    Diesbezüglich kann mein jetziges Motorrad natürlich nicht mithalten, wobei ich auch mit einer größeren Scheibe nachgeholfen habe.
    Bei mir war der TMAX tatsächlich auch ein Autoersatz, quasi statt einem sonst erforderlichen Zweitwagen.
    Leider hat er sich für mich auf lange Sicht dann doch nicht bewährt, was allerdings primär mit meiner unfallbedingten Invalidität und der für mich eher suboptimalen Ergonomie zu tun hatte.
    Als Pendlerfahrzeug und für alle Tage ist er allerdings ziemlich optimal. Mehr braucht man dafür definitiv nicht.
    Ich wünsche Dir, dass Deine Begeisterung sehr lange erhalten bleibt.

    Doch Raunzerei ist es nicht, wenn man sich an vergangene Treffen erinnert. ( Bin auch erst seit 2013 dabei)

    Die für einen selbst schön waren und mehr nicht.

    So war es auch nicht gemeint. Es gibt schon einen Unterschied, ob man sich gerne an vergangene gemeinsame Erlebnisse erinnert oder aber echt jammert, weil früher alles besser war und nie mehr so sein wird. Ich meinte letzteres.
    Damit ist natürlich auch klar, dass man sich selbst und auch allen anderen die Chance nimmt, heute bzw. in Zukunft vielleicht sehr positive gemeinsame Erlebnisse zu gestalten. Hat ein bisserl was mit der inneren Einstellung zu tun.

    Ich war Mitglied in einer Motorradgruppe, noch bevor das Internet erfunden war. Damals noch im UseNet.
    In dieser Gruppe waren in erster Linie EDV-affine Leute, die mit dieser Materie irgendwas zu tun hatten, meist auch beruflich und halt auch gerne mit irgendeinem Motorrad gefahren sind. Die Probleme, die hier immer wieder auftreten, gab's damals in keiner Weise, weil die Gruppenmitglieder mental eher auf einer Welle waren, obwohl die Bandbreite der gefahrenen Motorräder gewaltig war, was allerdings bei den gemeinsamen Treffen und Ausfahrten keinerlei Rolle gespielt hat.

    Es scheint aber ein generelles Problem aller marken- bzw. typenspezifischen Gruppen zu sein: Nur weil man das gleiche Fahrzeug hat, muss man noch lange nicht gemeinsame Interessen haben oder gegenseitige Sympathie empfinden.

    Die Moral der Geschichte: Es reicht eben leider nicht auf Dauer, dass der kleinste gemeinsame Nenner lediglich der Besitz eines TMAX ist, was ursprünglich hier alle zusammengebracht hat. Bei mir kommt noch dazu, dass ich zu keinem Zeitpunkt ein echter TMAX-Fanatiker war, womit ich bei manchen hier sehr rasch in Ungnade gefallen bin. ;)

    lg, Thomas

    Also die Halter selber habe ich bisher auch nur bei GIVI selber gesehen. Diese werden aber laut GIVI nicht mehr produziert aufgrund der geringen Nachfrage.

    OK, ich habe mich nie für diese Softbeutel interessiert, weshalb ich das jetzt mit den Halterungen für die Seitenkoffer verwechselt habe bzw. auf die sich auch meine Antwort bezogen hat und nicht auf diese Abstandshalter, die es vielleicht gibt oder auch nicht. Bei GIVI selbst jedenfalls nicht, gerade wieder nachgesehen.

    Für Softbeutel jeglicher Art habe ich sowieso zu schwache Nerven, da ich damit eigentlich niemals mein Moped aus den Augen lassen kann: Beutel sind in kürzester Zeit entwendet. Ist mir viel zu viel Stress. Daher kommen für mich nur absperrbare Boxen infrage. ;)

    Ich habe meine seinerzeit bei Amazon gekauft, wo man gefühlt aus ca. 100 verschiedenen Modellen von 15 bis 120 Euro auswählen kann und habe mich dann für eine XXXL-Plane entschieden, die (noch immer) um ca. 20 Euro erhältlich ist, bereits über 50 Tausend mal bewertet und für gut befunden wurde.
    Lediglich mit ganz großem Topcase und hoher Scheibe kann es ein bisserl eng werden, aber es gibt ja noch eine Nummer größer, was ich in diesem Fall empfehlen würde.
    Zu guter Letzt war ich auf Dauer aber doch zu faul, den Roller immer abzudecken. Heute deckt sie mein E-Bike in der Garage ab, das ich kaum mehr benutze.
    Jedenfalls ist das diese hier, für innen und außen geeignet: https://www.amazon.de/dp/B07D739PBW

    Einmal geht's noch:

    Als kleine Rekapitulation für alle, die noch immer nicht verstanden haben, warum es ein äußerst undankbarer Job ist, ein Treffen zu organisieren, möchte ich meine wesentlichen Punkte hier anmerken, weils ja zum Thema passt:

    Es erfordert einen nicht unerheblichen Aufwand, einen geeigneten Ort zu finden und entsprechende Arrangements mit Quartiergebern zu fixieren.
    Je größer die Gruppe, umso schwieriger ist das, insbesondere wenn man viele Einzelzimmer braucht.

    Wenn man diese Hürde genommen hat, fangen die Themen an, die niemand braucht. Ein kleiner Erfahrungsbericht von meinem Treffen:

    1. Die Nörgler melden sich, warum man dieses und nicht ein anderes Quartier ausgewählt hat: Die einen wollen dort gar nicht hin und die anderen äußern Zusatzwünsche, wie z.B. Baden im See, etc. Manchen ist es schlicht zu teuer oder was weiß ich.

    2. Ein Sparefroh meldet sich, dass er in der Umgebung ein viel billigeres Quartier gefunden hat, was einige dann dazu verleitet, lieber dort zu buchen. Ich musste schon befürchten, dass ich die Mindestteilnehmerzahl für den ausgehandelten günstigeren Gruppen-Preis nicht erreichen werde.
    Lustigerweise ist dann aber kein einziger, der lieber dort gebucht hat, tatsächlich zum Treffen erschienen, außer der Sparefroh selbst. Plötzlich ist allen irgendwas dazwischengekommen.

    3. Es gibt Typen, die mit Hinweis auf z.B. gesundheitliche Probleme "leider" nicht kommen können, weil sie sich in Wirklichkeit dazu entschlossen haben, lieber was anderes zu machen. Bilder von einem alternativen Treffen, das zeitgleich stattgefunden hat, tauchen dann irgendwann auf. Macht auch nochmals echt Spass, wenn man so verarscht wird.

    4. Die Vorstellungen betreffend gemeinsamer Ausfahrten divergieren stark und (übrigens auf keinem einzigen der von mir besuchten Treffen) es ist nicht möglich, die einfachsten Grundregeln für Gruppenfahrten durchzusetzen, dass eben immer der Vordermann auf seinen Hintermann aufpasst und niemand einen anderen in der Gruppe zu überholen hat.
    Funktioniert eigentlich überall, nur eben nicht auf einem TMAX-Treffen: Heftige Kontroversen waren die Folge.

    5. Die dauernde Raunzerei von einigen, dass früher alles viel schöner und besser war, geht mir auch auf die Nerven. Ich habe mir eben erst 2019 einen TMAX gekauft und bin daher nicht früher zu diesem Forum gestoßen.

    So, das waren nur einmal die wesentlichen Punkte, warum ich keinen Bock mehr auf eine weitere Organisation hatte und der 4. Punkt hat mir überhaupt eine weitere Teilnahme verleidet: Ich möchte ja Spass haben und nicht dauernd streiten oder sogar noch für Dinge verantwortlich gemacht werden, die gar nicht in meinem Einflussbereich liegen.

    Als logische Konsequenz ist dieses Thema daher für mich erledigt: Ich fahre meine Touren entweder mit Kumpeln, mit denen es keinen Stress gibt, oder überhaupt alleine. Letztlich bin ich auch nicht mehr der Jüngste und die paar Jahre, die ich vielleicht noch mit dem Motorrad fahren kann, sollen mir primär Freude bereiten.

    Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

    lg, Thomas





    Ja, und das eigentliche Thema verliert sich im nichts. ;(

    Wieso? Es ist zum Thema eigentlich alles gesagt.

    Wenn jemand möchte, kann er jederzeit ein Treffen organisieren und dazu einladen.

    Offensichtlich möchte das aber niemand bzw. besteht auch zu wenig Interesse seitens der Forumisten zu einem derartigen Treffen zu kommen, warum auch immer.

    Einfache Geschichte.

    Liebe Leute,

    für alle Österreicher und die, die gerne nach Österreich fahren, möchte ich folgendes in Erinnerung rufen:

    Insbesondere an den Wochenenden und Feiertagen sind bei uns immer öfters mobile Prüfstationen unterwegs, die jeden aufhalten und die Motorräder/Roller technisch überprüfen.

    Gestern habe ich einen alten Bekannten getroffen, der mir mitteilte, dass er unlängst ein derartiges Vergnügen hatte, was dazu geführt hat, dass man ihm das Kennzeichen abgenommen hat und er € 300,- Strafe zahlen musste.

    Der gute Mann hat sich nämlich auf den sogenannten "TWI" verlassen, der allerdings je nach Reifenhersteller nur so ca. 0,8 bis 1,2 mm hoch ist und der noch nicht erreicht war. Tatsächlich hatte sein Hinterreifen Stellen unter der gesetzlichen Profil-Mindesttiefe von 1,6 mm, was eben zu den polizeilichen Maßnahmen inkl. Bußgeldzahlung führte. Wobei das spontane Ende der Ausfahrt auch ziemliche Probleme verursacht hat, wenn man dann mit voller Montur und Helm plötzlich irgendwo im Gemüse steht und nicht weiß, wie man von dort nach Hause kommt.

    Die Moral der Geschichte: Nicht auf den TWI verlassen und lieber früher als zu spät die Reifen wechseln.

    Ich persönlich vermeide bereits generell Fahrten zu diesen Zeiten in gewissen Gegenden, nicht weil ich mit abgefahrenen Reifen unterwegs bin, sondern weil mir diese Erbsenzähler generell auf den Keks gehen, die ja unbedingt irgendeinen Mangel finden und möglichst viel kassieren möchten.

    Ich weiß nicht, wie derzeit die Situation in Deutschland ist, bei uns wird's jedenfalls immer schlimmer, weshalb mein Motorrad an den Wochenenden in der Garage bleibt. Glücklicherweise habe ich als Rentner ja noch Alternativen. ;)

    lg, Thomas

    Ich glaube nicht, dass Du da viel Glück haben wirst. Nicht einmal für meinen etwas neueren TMAX hatte ich da Erfolg, obwohl sowohl von Shad als auch von TMAX ursprünglich sowas (theoretisch) angeboten wurde, zumindest anfänglich auf deren beider Webseite damals gelistet.
    Ob's die jemals in echt gegeben hat, kann ich auch nicht sagen, gesehen habe ich sowas noch kein einziges Mal im richtigen Leben; auf keinem TMAX-Modell.

    Meine Lösung für weitere Touren war dann das Givi Trekker 58 Liter Topcase mit der passenden Innentasche obendrauf geschnallt, was immerhin über 100 Liter Stauraum ergibt.

    Letztlich war mir das dann für meine mehrwöchigen Touren auch noch zu wenig, weshalb ich meinen TMAX gegen eine Reiseenduro mit ordentlichen Seitenkoffern eingetauscht habe; das Trekker 58 habe ich behalten. ;)  

    Für mich hat sich daher der TMAX für größere Touren als suboptimal erwiesen.
    Für den TMAX-Clone von Kymco, den AK 550, gibt's interessanterweise ordentliche Seitenkoffer mit 3P-Halterung von Shad.

    Trotzdem wünsche ich Dir viel Glück, manchmal geschehen auch Wunder.

    Etwas Leistung vermisse ich schon beim TMAX, da Sozia immer mitfährt.

    Mein aufrichtiges Beileid. Wenn meine Frau mitfahren wollte, dann dürfte sie sich ein eigenes Moped kaufen. Bin Solofahrer aus Überzeugung.
    Aber wenn das so ist, spielt meines Erachtens der Sitzkomfort für die Sozia auch eine gewisse Rolle, wozu ich allerdings überhaupt nichts sagen kann.

    Den Leistungsunterschied würde ich trotzdem nicht überbewerten. Die 750er Hondas mit dem DCT sind in der Praxis auch nicht merklich schneller als der TMAX, zumal letzterer dank Variomatik quasi sofort ohne Verzögerung im maximalen Drehmomentbereich agiert, was die Honda mit automatisiertem Schaltgetriebe bauartbedingt nicht kann. Eine schnellere Beschleunigung braucht man allerdings ohnehin nur fürs Überholen, insbesondere am Berg.

    Zu zweit ist dann möglicherweise doch eine NT1100 mit DCT die bessere Wahl, wenn man weiterhin nicht schalten möchte.

    Nein, für meine Beinlänge bin ich Untergroß. :) Die meisten mit meiner Beinlänge sind allerdings ca. 2 Meter groß.
    Daher finde ich auch Testberichte nicht wirklich hilfreich, wo nur auf Gesamtgröße des Fahrers und nicht auf seine Beinlänge eingegangen wird.

    Es gibt allerdings eine Webseite: https://cycle-ergo.com/ wo man mit der Angabe von Körpergröße und Beininnenlänge die Sitzposition und den erforderlichen Kniewinkel simulieren kann.
    Für eine Vorselektion bei besonderen Anforderungen extrem hilfreich, weil man da auch gleich sehen kann, welche Auswirkungen allfällige Lenker-, Sitz- und Fußrasten-Modifikationen haben.
    Hat mir sehr viel Mühe erspart, weil ich so gleich von zu Hause ermitteln konnte, was für mich überhaupt infrage kommt bzw. welche Modifikationen in welchem Ausmaß erforderlich sind.

    Wie gesagt, ich kann den Max nicht beurteilen. Welches Modell vom Max hattest du?

    Die 6. Generation ab 2017 in der Luxusvariante: TMAX 530 DX BJ 2019, Letztmodell in Euro 4 mit Tempomat, elektrischer Scheibe, Heizung, etc.
    Den gab's dann noch ab 2020 als 560er in Euro 5. Seither auch die Umbenennung in "TechMax" für das Topmodell.
    Derzeit, glaube seit 2022 gibt's die 7. Generation mit etwas veränderter Karosse, die für mich etwas zu klein geraten ist, jedoch für "Kurzbeiner" vorteilhaft.

    Scheint aber jetzt der generelle Trend zu sein, nicht nur bei Yamaha, dass man verstärkt auch auf die kleineren Menschen Rücksicht nimmt. So richtige Langbeingeräte, mit einer Sitzhöhe über 90 cm, werden eigentlich überhaupt nicht mehr angeboten. Möglicherweise ist das dem höheren weiblichen Anteil von potenziellen Motorradkäufern zu verdanken. Ich weiß es nicht.
    Generell ist's halt ein bisserl problematisch, wenn man entweder zu kurze oder zu lange Beine hat, wobei ich den Eindruck habe, dass es für Kurzbeiner leichter geworden ist, zum Leidwesen der Langbeiner. Für mich ist das Angebot wirklich dünn geworden.
    Bei meiner neuen Moto Guzzi Reiseenduro musste ich ja jetzt auch den Sitz erhöhen und die Fußrasten tieferlegen, was ich bei meiner alten noch nicht brauchte. Geht sich glücklicherweise gerade noch aus, dass mir die oberen Schienbeine nicht an den Zylinderköpfen verglühen und da hatte ich früher auch noch mehr Platz. ;)

    Naja, so hat halt jeder seine eigene Geschichte und individuellen Vorlieben.

    Für mich war der TMAX eigentlich nur der Wiedereinstieg nach langer Rekonvaleszenz nach einem sehr schweren Motorradunfall und da war ein Roller eben naheliegend. Als Neufahrzeug kam damals eigentlich eh nur der TMAX in Frage, weil die anderen Modelle ganz einfach entweder für meine Beinlänge ungeeignet waren oder sonstige Nachteile gehabt hätten; z.B. Kettenantrieb. Im Übrigen ist mir auch das aktuelle TMAX-Modell zu klein.
    Ein richtiger Fanboy war ich nie und der unterirdische Yamaha-Kundendienst, dann auch in Verbindung mit den Rückrufaktionen, hat mir eher die Lust genommen, denen noch einmal was abzukaufen.
    Letztlich war aber dann der springende Punkt, dass ich immer längere Touren gefahren bin und das war dann mit dem TMAX in jeder Beziehung eher suboptimal. Der TMAX ist vieles, aber mit Sicherheit kein Tourenmotorrad.
    Nachdem heuer von den anderen Herstellern auch nicht wirklich was Passendes dabei war, bin ich eben wieder zu Moto Guzzi zurückgekehrt.
    Dort gibt's jetzt wieder das erwähnte grinsen, das ich mit dem TMAX eigentlich vermisst habe.
    Dass ich mir den TMAX als Zweitfahrzeug behalte, habe ich mir auch überlegt, aber dann doch wegen Sinnlosigkeit fallen gelassen.

    Ich wünsche auch noch allen einen schönen Tag, womit auch immer jeder fährt.

    lg, Thomas

    Die Momentanzeige ist völlig irrelevant.
    Mein unvermurkst serienmäßiger TMAX 530 DX BJ 2019 hat über die knapp 40 Tausend KM, die ich ihn gefahren habe im Schnitt 4.7 Liter gefressen.
    Momentverbräuche auf der deutschen Autobahn bei höheren Geschwindigkeiten locker 7 Liter, d.h. gefühlt von einer Tankstelle zur nächsten. ;)

    Ich glaube, es gibt nicht das perfekte Zweirad, sondern für jeden nur das mit dem er zurecht kommt und sich wohl fühlt.

    Da glaubst Du völlig richtig. Da bin ich zu 100% Deiner Meinung.

    Ich hatte da auch meine gröberen Probleme das richtige Gerät zu finden. Die meisten Roller und Motorräder sind für mich schlicht unfahrbar, weil ich im Gegensatz zu Dir zu lange Beine habe, noch dazu mit einer Bewegungseinschränkung wegen einer alten Knieverletzung. Wird dann noch mit einer kaputten Schulter ergänzt. Bin eben ein richtiger Motorrad-Krüppel: ca. 50 Jahre am Benzinrad haben ihre Spuren hinterlassen.

    Insbesondere bei längeren Touren ist die richtige Sitzposition daher mit Abstand das wichtigste Kriterium, mit Schmerzen fahren macht keinen Spass.

    Der Rest ist wohl eher Geschmacksache, wobei es die eierlegende Wollmilchsau sowieso nicht gibt.
    Da muss man eben dann die persönlichen Prioritäten setzen, so es überhaupt noch großartige Wahlmöglichkeiten gibt.

    Letztlich hat mein neues Benzinrad schon die ersten Härtetests bestanden, selbst meine große zweiwöchige Sommertour, dieses Mal dank der zusätzlichen 2 Seitenkoffer, die übrigens auch nicht breiter sind als die Spiegel, sogar mit Zweit-Kombi für die ganz heißen Tage.
    Schotterpisten fahren sich auch angenehmer mit den größeren Rädern und die wesentlich größere Reichweite ist für mich alten Tankmuffel sehr angenehm. Der Kardanantrieb ist quasi wartungsfrei, eine lästige Ketten-Schmiererei entfällt.

    Somit hat der Wechsel bis jetzt für mich eine sehr positive Bilanz; d.h. bis jetzt (fast) nur Vorteile. Schalten muss ich wieder selber, wobei man das Ding sehr schalt faul bewegen kann. Ist somit kein Problem für mich.

    lg, Thomas

    Aber Navis sind, genau wie Motorradmarken, eh eine Glaubensfrage.

    Du bringst die ganze Geschichte auf den Punkt.

    Ich habe auf meinem neuen Moped so ein Pfeil-Navi serienmäßig im Display integriert und verwende es nicht.
    Kann mich mit der minimalistischen Info ganz einfach nicht anfreunden.
    Dass man damit auch von A nach B kommt, steht allerdings außer Frage.

    Entscheidend bei der Auswahl der individuell besten Lösung ist, dass man überhaupt weiß, was man möchte bzw. braucht. ;)

    ....... Der T Max ist nichts für mich. ..............
    Und jetzt bei der Integra? Zwei Seitenkoffer, ein Topcase und vielleicht noch die Ortlieb Tasche hinten drauf. Sieht zwar aus wie ein Packesel und ist nicht unbedingt hübsch, nur erfüllt es seinen Zweck, bis auf die Einbauküche, alles dabei.

    Das habe ich letztendlich auch feststellen müssen, hat nur etwas länger gebraucht bei mir.
    Die Koffer-Geschichte war der Auslöser, wie auf meinem Profilbild zu erkennen ist, habe ich das auch gelöst. War Serienausstattung bei der "Travel".
    Leider gibt's halt keinen Roller, der spezifische Anpassungen bezüglich Ergonomie erlaubt, was auf einem "normalen Motorrad" allerdings kein Problem ist. Das war dann der Hauptgrund, wieder auf eine Reiseenduro zurückzuwechseln, wo ich den Lenker, die Fußrasten und den Sitz auf meine Bedürfnisse anpassen konnte, um auch schmerzfrei längere Touren zu überstehen. Das war mir mit dem TMAX leider nicht möglich.

    Na dann schauen wir mal, wie es hier weitergeht.
    Wenn man nicht alles durch die TMAX-Brille sieht, hat man halt bei vielen einen schweren Stand hier, um es noch höflich auszudrücken.

    lg, Thomas

    PS: Auch ich bedanke mich für die freundliche Antwort und für Deine Erklärungen.

    Ich habe weder die Kraft noch die Lust für "Nölpferde" und die, die es werden wollen, Treffen zu organisieren. Ich war schon bei vielen dabei und auch als Mitorganisatorin tätig und es wurde nicht besser. Eher im Gegenteil.

    Liebe Dani,

    ich weiß zwar nicht so richtig, was ein "Nölpferd" ist und nicht einmal Google konnte mir da so richtig weiter helfen, aber ich habe doch so meine Vorstellungen: Mutmaßlich sind Nörgler und Raunzer damit gemeint. Bei mir in Österreich ist der Begriff "Nölpferd" völlig unbekannt.

    Wir kennen uns nicht, weil ich erst 2019 dazugestoßen bin, allerdings war ich eine Zeit lang doch sehr engagiert und habe dann auch 2022 nach ein paar Teilnahmen selbst ein TMAX-Treffen in Kärnten organisiert, was letztendlich aus von Dir bereits erwähnten Gründen dazu geführt hat, dass ich nicht nochmals auf ein derartiges Treffen fahren wollte. Offensichtlich bin ich aber diesbezüglich kein Einzelfall, da sich ja kein anderer mehr findet, diesen Volltrottel zu spielen.

    Das Forum selbst hat mich dann auch immer weniger interessiert, zumal die teilweise offenen Anfeindungen hier ungehindert ihren Lauf nehmen durften, was ich mir dann auch nicht mehr antun wollte.

    Letztlich habe ich heuer durch meinen Fahrzeugwechsel sowieso keinen Grund mehr, mich hier noch weiter herumzutreiben, zumal ich mich auch weiterhin abseits des Forums mit den Leuten treffe, die ich hier kennengelernt habe und die mir nicht feindlich gesinnt sind. Wer da jetzt welches Moped fährt, spielt ja eigentlich sowieso die geringste Rolle, was möglicherweise auch dieses typenspezifische Forum auf lange Sicht wenig attraktiv erscheinen lässt.

    Ob es sich also lohnt, dieses Forum primär für die Typen weiterzubetreiben, die lediglich zu faul sind, die Betriebsanleitung zu lesen, bleibt natürlich Dir überlassen.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir und natürlich auch allen anderen hier noch viel Spass, womit ihr alle auch fährt.
    Für mich hat sich das Experiment Roller jedenfalls ein für alle Mal erledigt: Ich bleibe bei den Reiseenduros.

    lg, Thomas

    Liebe Leute,

    heute habe ich meinen TMAX verkauft, da ich beschlossen habe, mir wieder ein neues Motorrad zu kaufen.
    Das habe ich heute auch erledigt und werde in Kürze eine nagelneue Moto Guzzi V85TT Travel erhalten.

    Die über 5 Jahre mit dem TMAX waren insgesamt sehr erfreulich und haben mir den Wiedereinstieg nach einem schweren Unfall sehr erleichtert. Auch habe ich hier durch das TMAX-Forum sehr nette Kumpels kennengelernt, mit denen ich mich natürlich auch hinkünftig treffen werde: Es spielt ja keine Rolle, wer jetzt welches Fahrzeug fährt.

    Letztlich hat sich mein Anspruch bzw. mein Fahrverhalten über die Jahre stark verändert, weshalb der TMAX für mich jetzt nicht mehr passt.
    Primär fahre ich lange Touren, mehrmals im Jahr, oft in sehr entlegene Gegenden und dafür erscheint mir eine Reiseenduro mit serienmäßigen großen Seitenkoffern und größeren Rädern für die Schotterpisten als die bessere Wahl. Der große Tank bzw. die fast doppelte Reichweite, der wartungsfreie Kardanantrieb und jetzt nurmehr alle 10 Tausend km Wartungsintervalle sind natürlich auch von Vorteil. Der typische Verwendungszweck eines Rollers, wie z.B. die tägliche Fahrt in die Arbeit trifft für mich ja nicht mehr zu; abgesehen davon bin ich früher auch mit einer Guzzi in die Arbeit gefahren. ;-)

    Ich wünsche allen noch sehr viel Spass mit dem TMAX und vor allem immer unfallfreie Fahrten.

    Alles Gute, Thomas


    Stimmt, der 2025er Forza war auch in meiner engeren Wahl, zumal das neue Modell jetzt etwas mehr Beinfreiheit bietet als das alte.
    Allerdings kostet der dann mit allen optionalen Zubehörteilen für die Reiselustigen bei uns in AT ca. 15 Tausender und hat leider Kettenantrieb, der eben für mich nicht infrage kommt.
    Jedenfalls ist das neue Modell eine ernsthafte Alternative zum TMAX, das steht außer Frage.
    So hat eben jeder die Qual der Wahl. :)

    Die Videos auf YouTube vom TMAX 750 sind alle KI-Fakes. Mutmaßlich werden die Gerüchte dadurch genährt.
    Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, dass Yamaha sowas plant. Für das A2-Limit, an das sich Yamaha seit Anbeginn hält und womit sie (zumindest außerhalb DE und AT) eigentlich sehr erfolgreich sind, reichen die 560 ccm allemal.
    Bei uns wird er so und so ein kein Verkaufsschlager werden, warum auch immer.

    wildduck  
    Viel Spaß mit dem neuen Honda.
    Für das große Alternativmodell würde ich an Deiner Stelle jedenfalls nochmals den Einsatzzweck in den Vordergrund stellen und diesbezüglich dann allfällige Entscheidungen treffen.

    Tuner  
    Ganz deiner Meinung, es macht wahrlich keinen Sinn, einen Roller mit einem Motorrad zu vergleichen.
    Allerdings wollte der OP wissen, ob der TMAX für seine Pläne, quer durch Europa zu touren, das richtige Gerät sein könnte.

    Nachdem ich diesbezüglich einschlägige Erfahrungen gesammelt habe, habe ich aus objektiven Gründen eher davon abgeraten.

    Letztlich ist es entscheidend, wofür man welches Fahrzeug einsetzen möchte und ob es dann noch Freude bereitet oder eben eher nicht. Machbar ist vieles, sogar längere Schotterpisten habe ich mit dem TMAX im Hochgebirge befahren, was mit den kleinen Rädern allerdings schon eine gewisse Herausforderung sein kann. Lustig ist das nicht.

    Die alles entscheidende Frage ist und bleibt daher der Einsatzzweck: Für manches ist ein Roller das Mass der Dinge und für anderes eben eher nicht und insbesondere auf meinen sehr langen Touren waren dann eben die Grenzen eines Rollers nicht mehr zu übersehen.

    Auf nichts anderes wollte ich hinweisen. Machbar ist vieles: Manche Zelten lieber und ich bevorzuge halt ein 4-Sterne Hotel.
    Jeder wie er möchte. :)

    Nope, Moto Guzzi V85TT Travel. Billiger als TMAX, Seitenkoffer inklusive, nahezu doppelte Reichweite und halbe Wartungskosten.
    Für die lange Strecke das Optimum. Wird meine dritte Guzzi; d.h. ich weiß, wovon ich spreche. ;-)

    Lempi 007  
    Natürlich kann man mit dem TMAX alles machen, hängt nur von der eigenen Leidens- bzw. Kompromissbereitschaft ab.
    Ich bin vorigen Sommer über 5 Tausend KM im Zuge einer einzigen mehrwöchigen Tour durch die Alpen gekurvt, klar geht das. Manche machen das auch mit dem Fahrrad.
    Ist es wirklich empfehlenswert? Ich denke nicht, nach dieser Erfahrung. Letztlich war das für mich die ultimative Entscheidungsfindung, dass der TMAX doch nicht ganz derartigen Anforderungen entspricht. Er ist und bleibt halt ein Roller, wenn auch ein sehr guter, wahrscheinlich sogar immer noch der beste.
    Ich bin früher derartige Touren mit großen Reiseenduros gefahren und das war im Vergleich eben wesentlich angenehmer.
    Wenn also die Frage ist, ob ich jemanden für die große Tour den TMAX empfehlen würde, gibt's von mir ein klares Nein, weil es eben wesentlich bessere und angenehmere Alternativen gibt, sogar zu ähnlichen Preisen.
    Für mich waren die Jahre mit dem TMAX trotzdem unterm Strich sehr erfreulich, obwohl ich für mich beschlossen habe, mir wieder ein ernsthaftes Tourenmotorrad zu kaufen, das meinen individuellen Anforderungen eben besser gerecht wird.
    Eine simple Geschichte der eigenen Prioritäten. ;-)

    wildduck  

    Tja, da musst Du schon selber durch. Diese Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.

    Für längere Touren bzw. Reisen ist der TMAX zumindest für mich eher suboptimal. Zumindest ist das mein Resümee nach 5 Jahren TMAX, weshalb ich mich wahrscheinlich von ihm trennen werde, zumal ich immer öfter immer längere Touren fahre.

    Der Sitzkomfort könnte besser sein. Trotz Luftpolster bekomme ich nach längeren Tagesetappen Zustände, die mir die Geschichte doch eher vermiesen. Das musst Du sowieso selbst herausfinden, wie das bei Dir passt oder eben nicht.
    Weiters ist die Reichweite begrenzt, was mich letzten Sommer in den französischen Seealpen mit relativ bescheidener Tankstellendichte doch ins Schwitzen gebracht hat.
    Zu guter Letzt gibt's für den TMAX keine Seitenkoffer, was auf langen Touren die Gepäckmöglichkeiten doch ziemlich einschränkt.

    Letztlich ist es eine Geschichte der persönlichen Gewichtung. Ich werde demnächst wieder auf eine Reiseenduro umsteigen, die meinen Einsatzzweck besser erfüllen wird. Die Forza wäre dazu für mich auch keine Alternative.

    Bei uns ab € 12.990,- ohne Zubehörpaket; d.h. fast 5 Tausender billiger als der TMAX und Seitenkoffer gäbe es auch, was für mich als Tourenfahrer ein Argument wäre.
    Wenn allerdings die Ergonomie unverändert geblieben ist, nutzt mir das auch nix: Für mich zu wenig Beinfreiheit.
    Werde mal bei Gelegenheit Probesitzen, vielleicht ist ein Wunder geschehen. ;)

    17000 Eier für den Tech Max…die spinnen doch völlig…

    Bei uns € 17.699,- um präzise zu sein.

    Läge auch über meiner Schmerzgrenze, wenn er denn überhaupt infrage käme.
    Ab Modelljahr 2022 sowieso reine Hypothese: Seither ist der TMAX aus meiner persönlichen Liste der fahrbaren Benzinräder wegen zu geringer Beinfreiheit verschwunden: Eine Sorge weniger. ;)

    Crest  

    Die alte Geschichte mit den überzogenen Servicekosten, die auch hier unter den Forumisten sehr kontroversiell diskutiert bzw. unterschiedlich gehandhabt wird.

    Es gibt ja eh nur die 2 Möglichkeiten: Entweder während der Garantiezeit in den sauren Apfel beißen, d.h. zur offiziellen Vertragswerkstätte fahren und auf der sicheren Seite bleiben oder eben selber machen und ggf. bezüglich Garantiegeschichten mit Yamaha streiten. Ist Geschmacksache bzw. fast schon eine Glaubensfrage. Ich habe mich für Ersteres entschieden und bin froh, dass diese Zeit vorbei ist. ;)

    Die Rückstellung ist sicherlich wie bei den älteren Modellen irgendwie menügesteuert. Steht im Handbuch.

    Die Öl-Anzeige geht automatisch nach 5 Tausend gefahrenen KM an und erinnert an den fälligen Ölwechsel. Mit dem Füllstand hat das nix zu tun.
    Nach dem Wechseln zurückstellen nicht vergessen.

    Möglicherweise ist ein bisserl zu viel Öl drinnen, d.h. der Füllstand ist am oberen Rand. Dass das Öl schwarz ist, ist relativ normal; d.h. bei mir nach 5 Tausend km auch nicht anders.
    Nervös brauchst erst werden, falls man gar kein Öl im Schauglas sieht. ;)