Beiträge von ThomasB

    Wenn mein TMAX am Hauptständer steht, kann man ihn sowieso nur wegtragen, da ja der Ständer versperrt ist. Deshalb halte ich derartige Lösungen für völlig überflüssig.

    Ich habe zwar keine Ahnung wie alt Du bist, allerdings bin ich mit meinen knapp 62 Jahren auch nicht mehr der jüngste hier.
    Natürlich habe ich auch den größten Teil meines Lebens die Ziele ohne Navi gefunden und besitze diese Fähigkeit bis heute, wobei die Geschichte mit den Landkarten teilweise schon etwas mühselig war; vor allem, wenn man im Ausland in völlig unbekannten Terrain unterwegs war.

    Trotzdem möchte diesen Komfort aber heute nicht mehr missen. Vor allem geht's mit da um die Radarwarnung, die mir schon ein mittleres Vermögen erspart hat, weil ich es mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht so eng sehe, d.h. meistens viel zu schnell unterwegs bin.

    Deshalb habe ich auch dann das Navi eingeschaltet wenn ich das Ziel auch im Schlaf finden würde. Darüber hinaus ist auch die Geschwindigkeitsmessung am Navi wesentlich präziser und man sieht die aktuelle Begrenzung auch falls man einmal ein Schild übersehen hat. In Ungarn ist das extrem praktisch, weil die kaum die "Ende der Begrenzung"-Schilder aufstellen und man so auch sehen kann, dass man wieder Normalgeschwindigkeit aufnehmen kann.

    Ich gebe Dir also absolut recht, dass sich die Zeiten sehr geändert haben. Früher gab's auch keine Radarfallen und die 2-Räder waren im Vergleich zu heute extrem lebensgefährlich. ;)


    So, ich fahre jetzt nach Ödenburg/Ungarn Mittagessen, weil die Sonne scheint und es heute am Sonntag keine gebührenpflichtige Kurzparkzone gibt und ich daher auch mit dem TMAX ohne Parkzettel parken darf. :D
    Mahlzeit!

    Also zur Scheibendiskussion kann ich auch nochmals meinen Senf abgeben, weil ich heute ausgefahren bin und nochmals alle Optionen überprüft habe.


    Für mich mit meinem Shoei Neotec II und dem integrierten SENA habe ich Probleme, die Navi-Anweisungen zu hören, wenn ich die originale DX-Scheibe nicht hochfahre und zwar schon ab ca. 70km/h. Dabei gehört der Helm lt. diversen Testberichten zu den leisesten seiner Art.


    Mit hochgefahrenen Scheibe gibt's keinerlei Windgeräusche und alles ist bis V-MAX bestens (heute mal kurz auf ca. 160km/h beschleunigt).

    Für mich stellt sich daher die Wackelkopf-Problematik gar nicht, weil mir das gute Hören sowieso wichtiger ist.


    Interessant ist allderdings, dass sich daran auch nichts ändert, wenn ich meine Sitzposition verändere; d.h. auch wenn ich mich maximal ausstrecke und so einen längeren Oberkörper simuliere. Eigentlich müsste es daher auch für 1,90m große Fahrer gleich sein, wobei ich natürlich nicht weiss, mit welcher Körperhaltung jeder unterwegs ist.


    Jedenfalls wäre eben eine kleinere Scheibe alleine aus akustischen Gründen für mich daher nicht akzeptabel, weshalb ich auch fast immer mit maximal ausgefahrener Scheibe unterwegs bin. Und ob irgend jemand meinen TMAX mit großer Originalscheibe nicht so toll findet, interessiert mich eigenlich auch nicht wirklich. Für mich zählt in erster Linie die Praxistauglichkeit und nicht die Optik.


    Achja, bei Regen wird die Scheibe eingefahren, damit ich bei Nässe auch was sehe. In diesem Fall ist die hohe Scheibe unbrauchbar und ich muss auf die akustischen Anweisungen verzichten. Allerdings vermeide ich es ohnehin bei Regen mit dem Roller zu fahren, soferne das irgendwie möglich ist.

    Servus allerseits!


    Leider war der Jänner wettermäßig auch in meinen Breiten ziemlich bescheiden, weshalb der TMAX lange Pause hatte. :(


    Nachdem es heute bei "Kaiserwetter" (österr. Synonym für strahlenden Sonnenschein) und frühlingshafter Temperatur (18 Grad PLUS) keinen Grund mehr gab, diese Winterpause noch weiter zu verlängern, habe ich heute die erste Ausfahrt in diesem Jahr unternommen.

    Musste nur etwas Luft nachpumpen und alles war bestens. Hat wieder richtig Spass gemacht.
    Morgen sollte es auch wieder passen. :)

    Grüße aus dem Burgenland, Thomas

    Toleranzzeitraum: Fahrzeuge der Klasse L, z.B. (Klein)Krafträder (Mopeds, Motorräder etc.) ein Monat vor und vier Monate nach dem Begutachtungsmonat.
    https://www.oesterreich.gv.at/…ehr/kfz/Seite.060500.html

    Vielleicht habe ich da was durcheinandergebracht, weil es ja ab 1.3.2020 eine Änderung gibt. Ist aber jetzt für das Problem nicht so wichtig. Wichtig ist, dass eben diese Toleranzgrenzen nur im Inland gelten.

    Alles was du eben aufgezählt hast hat nichts mit der Typenzulassung des FZ zu tun. Das sind lokale Strassenverkehrsgesetzte - und das ist ja auch nicht das Thema.


    Reifen = Typenzulassung / Typengenehmigung


    Anderes Beispiel: Ich darf an meinem FZ jede scheibe montieren die ich will. Wenn ich nach DE fahre, dann darf mich die DE Rennleitung mich nicht büssen wenn die Scheibe keine ABE o.ä. hat. >. Typenzulassung.

    Das hast Du völlig richtig erkannt. Ich habe auch nirgendwo erwähnt, dass ich mich auf Zulassungsbestimmungen beschränke, die mir ohnedies innerhalb der EU völlig klar sind, was Du auch richtig beschrieben hast.

    Offensichtlich ist das nicht Dein Thema, allerdings ist es meines, weil es ja letztlich auch egal ist wegen welcher Bestimmungen man Probleme bekommt. ;)

    Eine weitere ungarische Stilblüte, die wohl kaum mit der EU-Gesetzgebung in Einklang zu bringen ist: In Ungarn darf man mit einem "Moped" (Kleinkraftrad mit 50ccm und max. 40km/h), das in Österreich eine Zulassung und eine behördliche Kennzeichentafel benötigt (seit ein paar Jahren sogar eine Lenkerberechtigung), völlig unangemeldet und ohne Nummer (wahrscheinlich auch ohne Lenkerberechtigung) herumfahren. Anscheinend brauchen die nicht einmal versichert zu sein. Allerdings ist es den Ungarn natürlich verboten, sich mit diesen Kleinkrafträdern auf österr. Strassen herumzutreiben, was sie allerdings trotzdem laufend (vor allem im Grenzgebiet) machen.

    Also nochmals: Mir geht es tatsächlich um SÄMTLICHE Vorschriften und Bestimmungen, die länderspezifisch für den 2-Rad Fahrer Relevanz besitzen. Leider sind die völlig unzureichend dokumentiert und nicht einmal zufriedenstellend bei den Interessensvertretern (ADAC/ÖAMTC) erfragbar.

    Selbst intensive Internet-Recherchen zu diesem Thema konnten auch mein Parkproblem in Sopron bisher noch nicht lösen, um dieses Extrembeispiel nochmals zu erwähnen.

    So einfach ist es leider nicht. Ausserdem geht es mir zusätzlich auch um die einschlägigen Verkehrsregeln.


    Beispiele:


    In Österreich ist das Prüfplaketten-Datum für den nichtgewerblichen Verkehr 2-Monate lang nach Stichtag gültig. In Ungarn und in Italien nicht. D.h. wenn ich mit meinem österr. Fahrzeug im Inland legal innerhalb dieser 2 Monate unterwegs bin und glaube, dass ich das auch in diesen Ländern machen kann, kostet mich das ein mittleres Vermögen und führt zum sofortigen Fahrverbot.


    In Österreich darf ich mit dem 2-Rad völlig legal an einer stehenden Autokolonne vorbeifahren und brauche mich nicht hinten anstellen. Mache ich das in Ungarn, blühen mir drastische Strafen.


    In Österreich kann ich mit meinem TMAX völlig unbeschwert und gebührenfrei in der sonst gebührenpflichtigen Kurzparkzone parken. In Ungarn leider nicht, wobei es z.B. in Ödenburg/Sopron NUR derartige Kurzparkzonen gibt. Allerdings konnte mir dort noch niemand erklären, wo und wie ich diesen Parkzettel an meinem Roller befestigen soll, damit er mir nicht von einem anderen Autofahrer geklaut wird, wovon man dort ausgehen muss.


    Ich bin mir absolut sicher, dass es da noch ein paar Spezialitäten gibt die dazu führen können, dass man, wenn man im Ausland glaubt, dass dort die selben Regeln gelten, die man gewohnt ist, mit bösen Überraschungen rechnen kann.

    Mache ich statt eines 160/60R15 Dunlop einen 160/60R15 Pirelli drauf, dann reicht immer noch die Unbedenklichkeits- bzw. Herstellerbescheinigung des Reifenherstellers.


    Und das alles gilt in DE.

    Das ist aber auch schon schlimm genug. Wozu gibt es hier eine eindeutige EU-Gesetzgebung, die mit dem E-Prüfzeichen bescheinigt, dass ein Reifen den entsprechenden Sicherheitskriterien entspricht? Es ist doch völlig egal, auf welchem Fahrzeug welcher Reifen montiert ist, solange der Hersteller des Fahrzeuges diese Kriterien spezifiziert und der Reifenfabrikant deren Einhaltung bescheinigt, die eben durch das E-Zeichen garantiert wird.
    Irgendwie ist das schon etwas unverständlich, zumindest für einen Nichtgermanen wie mich.

    Gibt es eigentlich noch andere abstruse Bestimmungen, auf die man auch als Kurzzeitimmigrant in Unkenntnis der germanischen Feinheiten achten muss, wenn man sich im Rahmen des diesjährigen TMAX-Treffens auf Euer Staatsgebiet wagt?

    Vielleicht wäre es einmal hilfreich, die länderspezifischen 2-Rad-Spezialitäten zu vergleichen. Ich bin mir fast sicher, dass es da noch einiges gibt, was nicht jedem klar ist. Es war mir z.B. bis dato nicht möglich über ADAC/ÖAMTC herauszufinden, wie es diesbezüglich mit Ungarn aussieht, weil ich doch dort regelmäßig mit dem TMAX unterwegs bin. Das finde ich auch ziemlich unbefriedigend.

    lg, Thomas

    Ihr seid schon ganz schön angeschissen in Deutschland. Unglaublich!

    Wir hatten in Österreich dieses Problem noch nie und werden es auch nie haben. Eingetragen sind bei uns nur die Reifendimension, Belastbarkeit, Bauartgeschwindigkeit und Reifendruck. Das einzige Kriterium ist das E-Prüfzeichen, das am Reifen drauf sein muss. Hersteller ist egal.
    Beim TMAX steht daher in der Zulassungsbescheinigung: 120/70R15 M/C 56H 225kPa und 160/60R15 M/C 67H 250kPa. Das war's dann schon.

    Lieber Enrico,

    Obwohl ich zur ersten Gruppe gehöre, d.h, mein ganzes Leben Motorrad gefahren bin und erst jetzt auf meine alten Tage den TMAX entdeckt habe, tun mir mittlerweile auch die "harten Burschen" mit ihren Motorrädern leid. Ich habe auch keinen Stress, wenn ich von denen belächelt werde und möchte auch nicht mehr zurücktauschen. Außerden belächle ich ja jetzt die Motorradfahrer, weil die ja gar nicht wissen, was sie versäumen.
    Für mich stellt der TMAX in der DX-Version das Mass der Dinge dar und ist hinsichtlich Komfort wahrscheinlich auch nicht zu überbieten. Ich weiss auch wovon ich rede, weil ich schon viele verschiedene Motorräder besessen habe und kein einziges kann dem TMAX in dieser Hinsicht das Wasser reichen.
    Daher bin ich eigentlich heute froh über Umwege letztens doch bei der optimalen Variante des 2-Rad-Fahrens angekommen zu sein. Wahrscheinlich hätte ich schon viel früher wechseln sollen aber die Vernunft kommt oft erst mit dem Alter. Andererseits hat es früher auch noch keinen vergleichbaren Scooter gegeben....
    In diesem Sinne,

    lg, Thomas, mittlerweile auch überzeugter Scooterist

    Wenn man keine Probleme hat, macht man sich welche. ;)

    Bitte nicht persönlich nehmen aber mich amüsieren derartige Diskussionen, da ich eigentlich gar nicht wüsste, was ich an einem Fahrzeug, das vom Hersteller schon seit 20 Jahren weiterentwickelt und optimiert wurde, noch verbessern sollte. Yamaha fällt dazu offensichtlich auch nichts mehr ein, sonst wären mit Ausnahme der minimalen kosmetischen Veränderungen (abgesehen vom Euro5-Upgrade) sicherlich noch andere Verbesserungen oder originale optionale Zubehörteile dazugekommen.


    Mein "Aufmotzen" hat sich daher auf Topcase und Handyhalterung beschränkt und das wird auch so bleiben.

    Ich brauche ihn auch optisch nicht verändern, da ich (mit Ausnahme des TMAX-Treffens) wahrscheinlich niemals einem 2. TMAX begegnen werde und nicht einmal dort den gleichen mit der gleichen Handyhalterung und dem gleichen Topcase. Eine Verwechslungsgefahr sehe ich daher auch nicht.

    Ich gehöre auch nicht zu den Menschen, die ihre Zeit mit Schrauben und Putzen verbringen möchten. Ich lasse schrauben und fahre lieber. Und wenn das Ding dreckig ist, ist's mir auch egal. Trübt den Fahrspass in keinster Weise. :D

    Trotzdem finde ich es durchaus unterhaltsam, derartige Diskussionen mitzuverfolgen. Also auch weiterhin viel Spass beim "Pimpen".


    lg, Thomas

    PS: Fast hätte ich es vergessen. Der guten Ordnung halber möchte ich ergänzen, dass ich EUR 10,- in einen Helmfachteiler investieren musste, den es ja von Yamaha noch immer nicht gibt. Das ist natürlich Anlass für heftige Kritik! ;)

    Wäre es nicht für den Verkehr, die Umwelt und die Einstellung der Menschen zur Fortbewegung besser gewesen, wenn alle Hersteller von Kraftfahrzeugen es so gemacht hätten wie Yamaha beim Tmax? Statt immer schwerer, stärker und breiter? Wir hätten noch GTIs, die auch mit 110 PS sportwagenmäßig wären, nur bestimmt sparsamer und sicherer. Vieles an PS-Monstern und SUVs wäre uns erspart geblieben. Meine Autos haben seit über 40 Jahren zwischen 60 und 90 PS und mich auch so überall dorthin geführt, wo es schön ist…

    Gruß, Uwe D.

    Leider gibt es kein aussagekräftiges Datenmaterial für den 2-Rad Sektor für Österreich. Ich vermute allerdings trotzdem, dass der typische Rollerist nicht mit dem normalen Motorradfahrer vergleichbar ist, weil ein Roller doch eher ein Vernunftfahrzeug und kein Statussymbol ist. Darüber hinaus ist ein gewisses Selbstwertgefühl (zumindest bei uns in Österreich ) schon erforderlich, um als Rollerfahrer keine Komplexe zu entwickeln, weil man von den "richtigen Burschen" mit den "echten Motorrädern" doch eher belächelt wird. Das schränkt den Markt weiter ein und erklärt vielleich auch, warum sich die TMAX-Verkaufszahlen derartig in Grenzen halten.


    Wenn ich mir die Zulassungsstatistik für PKWs in Österreich ansehe wird klar, dass der Zuwachs an PS-Monstern dramatisch ist: Alleine von 2018 auf 2019 ist ein Plus von 20% zu Lasten der schwächeren Modelle zu verzeichnen. Der Preis scheint offensichtlich keine wesentliche Rolle zu spielen. Jedoch würde ich da nicht alleine den Herstellern die Schuld geben, da die ja das volle Spektrum anbieten und der Käufer sich dann eben entscheidet, womit er herumfahren möchte. Hier kommt meiner Meinung nach eher das "meiner-ist-länger"-Syndrom sehr zum tragen. Bei den Motorradfahrern wird es wahrscheinlich ähnlich sein und als Rollerfahrer spielt man in dieser Liga sowieso nicht mit.

    Nur meine Gedanken zum Thema, falls es jemanden interessiert. ;)


    lg, Thomas

    Die länderspezifischen Unterschiede sind für mich immer wieder beeindruckend und völlig rätselhaft zugleich.
    Zumindest bei den Großrollern scheint jedoch der generelle Trend in Italien und Frankreich relativ ähnlich zu sein. Hier führt Yamaha mit dem TMAX und alle anderen versinken eher in der Bedeutungslosigkeit.
    Die Honda-Hybriden sind offensichtlich in Italien beliebter als in Frankreich.

    Die Zahlen für Frankreich sind da und 2019 war der TMAX dort unter den Maxi-Scootern wieder unangefochten auf dem ersten Platz mit insgesamt 2.862 Neuzulassungen. Insgesamt Rang 4 unter allen Rollern, wobei sich die ersten 3 Plätze 125ccm Roller teilen. Den 2. Platz schaffte Yamaha auch mit dem XMAX 125 und 6.426 verkauften Rollern, lediglich ein 125er Honda-Roller verkaufte sich noch besser und landete auf Platz 1: Honda Forza 125: 6.751 Stück.

    Der neue 560er TMAX verkaufte sich auch schon 331 mal und wurde extra gelistet, was aber am Ranking insgesamt nichts ändert.

    Aber immerhin, insgesamt knapp 3.200 TMAX-Roller in einem Jahr sind schon beeindruckend, wenn man bedenkt, was für ein Exoten-Dasein der TMAX in unseren Breiten führt.

    Andere Roller über 500ccm (Suzuki, BMW, Kymco) sind weit abgeschlagen und kommen auf 400 - 600 Stück.


    Lediglich der X-ADV-Hybride, der auch in Frankreich wie in Italien in der Roller-Statistik auftaucht, schaffte es mit 1.781 Fahrzeugen auf Platz 7 und kann jedoch anders als in Italien dem TMAX nicht den Rang ablaufen.


    lg, Thomas

    Die vorgeschlagene Umfrage wäre m.E. ein zweckmäßiges Mittel, wenngleich der nächste Schritt dann zu der Frage führen würde, wie die von YAMAHA das sehen (und ob überhaupt).

    Yamaha wird das wahrscheinlich nicht allzu sehr beeindrucken, weil wir hier für sie keinen ernstzunehmenden Markt repräsentieren.

    Andererseits, kann ich aus meiner Erfahrung z.B. mit Kameras und den entsprechenden (internationalen) Internetforen schon sagen, dass die Hersteller sehr wohl auch auf ihre Kunden hören und auch schon aufgrund von Kundenwünschen aus derartigen Foren Updates realisiert haben bzw. Kundenwünsche bei der Entwicklung neuer Modelle sehr wohl berücksichtigt haben.

    Naja, zumindest für uns selbst wäre es vielleicht ganz interessant, wie die Mehrheit im deutschsprachigen Raum darüber denkt.

    Wären meine Italienischkenntnisse besser, würde ich einmal dort im TMAX-Forum nachlesen bzw. anfragen. Mit knapp 10 Tausend Mitglieder haben die schon eine gewisse Marktbedeutung und Yamaha scheint dort auch aktiv mitzumachen.

    Eine Hypothese jagt die andere. ;)

    Vielleicht findet sich ja wer, der zumindest hier eine (wahrscheinlich nicht-representative) Umfrage startet.

    Dann wüssten wir zumindest wie das die Fahrer hier so wünschen würden bzw. wie viele sich wegen mehr Leistung einen neuen TMAX kaufen würden.

    Ich gehöre jedenfalls definitiv nicht dazu, da es mir völlig egal ist, ob ich um ein paar Zehntelsekunden schneller auf 100km/h bin oder auf der deutschen Autobahn (auf der ich bis zum nächsten TMAX-Treffen wahrscheinlich kein einziges Mal unterwegs war) um ein paar km/h schneller fahren kann und darf.

    Betreffend der Tuningmassnahmen muss einem auch klar sein, dass man damit eigentlich die Strassenzulassung verliert. Das könnte unter gewissen Umständen unangenehm werden, weshalb ich das nicht einmal andenken möchte.

    Anfang November bestellt, am 11.11.2019 versendet und HEUTE gerade eben erhalten.
    Irgendwie habe ich ja nicht mehr damit gerechnet.
    Wie auch immer: Ende gut alles gut. ;)

    P.S.: Danke für den Tipp.

    Hi SwissT,


    erstmal Zustimmung: "Man müsste den Markt in Italien, Frankreich uns Spanien anschauen um zu sehen, wie viele der T-Max Fahrer "nur" den A2 haben" - das würde mich auch interessieren!

    Dann Zweifel: "Es wird sicher die absolute Mehrheit sein" - meine Vermutung ist, das das die ganz klare Minderheit ist.

    Aber wie gesagt; es wäre sehr interessant hier die tatsächlichen Verhältnisse aufzudecken.

    Ich denke auch dass es eine Minderheit ist, zumal es diese A2-Regelung erst seit ein paar Jahren gibt und der typische TMAX-Fahrer doch eher ein älteres Semester mit normalen A-Schein und etwas dickerer Brieftasche ist. Zumindest konnte ich auf den Videos der italienischen TMAX-Treffen noch keine jüngeren Fahrer entdecken.
    Möglicherweise gibt's aber in anderen Märkten auch noch andere Gründe, wie z.B. billigere Versicherung oder weniger Steuer für A2-Krafträder.


    Letztlich ist es vielleicht auch ganz einfach und Yamaha möchte nur das volle Spektrum abdecken. Es sind bzw. waren die stärkeren Roller auch nicht wirklich schneller und die Speed-Limits sprechen ja sowieso dagegen, hier noch zusätzlich nachzulegen; den für Yamaha wahrscheinlich eher unwichtigen Sonderfall Deutschland einmal ausgenommen.

    Die Schweiz ist da vielleicht auch noch eine erwähnenswerte Ausnahmeerscheinung, weil nirgendwo sonst kaufkraftbereinigt der TMAX so billig ist, was natürlich auch jüngere Käufer mit A2-Beschränkung zur Zielgruppe macht. Da kenne ich allerdings auch keine Verkaufszahlen.

    Mir würde es nie in den Sinn kommen den grossen A zu machen um einen AK550 zu fahren.

    Ich hatte zwar noch nie einen beschränkten A-Schein, jedoch würde ich mir trotzdem keinen AK 550 kaufen: Keine Traktionskontrolle, keine elektrische Scheibe und kein Tempomat sind für mich der Ausschließungsgrund. Scheinbar stirbt der aber jetzt auch, da man von einem Euro5-Upgrade auch nichts hört und liest.

    Gibt's außer dem TMAX überhaupt noch einen halbwegs vergleichbaren Maxi-Scooter mit Euro5?

    Hi Thomas, bei Euro-5-Kompatibilität stimme ich zu, aber bei der Verteilung der potentiellen T-Max-Käufer in den Gruppen "A2-FS-Inhaber" und "an mehr PS Interessierte" glaube ich, dass es umgekehrt ist, und nur einige wenige zur ersten Gruppe gehören, der Grossteil aber zur zweiten. Von daher finde ich es auch unverständlich, dass YAMAHA diese PS-Grenze nicht überschreitet und sich damit neue Käufer (die wiederum zum Großteil schon Bestandskunden sein dürften (z.B. "124cabrio1")) erschließt. Das Thema hatten wir ja auch hier schon mal angerissen: Zulassungen T-Max Deutschland, Italien + Frankreich

    Für Deutschland und vielleicht sogar auch für Österreich magst Du ja recht haben. Allerdings sind diese Märkte ja ziemlich unbedeutend, wenn man sich die Zulassungsstatistiken so ansieht. In den wichtigen Märkten wird das halt möglicherweise doch anders gesehen. War allerdings auch nur eine Vermutung meinerseits.


    Ich denke, dass die bei Yamaha schon wissen was sie tun und warum sie es bei dieser Begrenzung belassen. Im Grunde genommen ist der TMAX in der DX/TechMax-Variante ja konkurrenzlos weil es sowieso keinen vergleichbaren Roller gibt.

    Was ich nicht verstehe ist das wenn Yamaha sich schon die Mühe macht einen neuen Motor zu entwickeln warum machen die nicht gleich Nägel mit Köpfen und machen einen Motor mit 600-650 ccm. 30 ccm und 2 ps mehr wird man beim Fahren wohl kaum merken...

    Die Zielsetzung für die Überarbeitung des Motors war die Euro5-Kombatibilität ohne die der TMAX jetzt gestorben wäre. Offensichtlich ist es für Yamaha wichtiger, auch weiterhin die A2-Führerscheinklasse zu bedienen, als für einige wenige mehr PS anzubieten. Aprilia ist mit dem stärksten Roller aller Zeiten eigentlich ja auch gescheitert und der 650er Burgman ist anscheinend jetzt auch gestorben.


    Fahrer mit Hang zu PS-Monstern werden wahrscheinlich doch eher zu einem richtigen Motorrad greifen. Dem typische Rollerfahrer, dem es doch eher um die Praxistauglichkeit und den Komfort geht, scheint die derzeitige Leistung des TMAX zu genügen, zumal man sowieso nirgendwo mehr (ausser in Deutschland und Nordkorea) schnell fahren darf. Für die max. erlaubten 130km/h ist auch der A2-TMAX bereits übermotorisiert.

    Naja, als erfahrener Bruchpilot muss ich Dir doch etwas widersprechen, weil man ja vorher niemals wissen kann, wie sich ein Unfall ereignen wird.
    Mir hätte eine Airbag-Weste definitiv schon sehr viel Leid erspart, wenn es sie denn schon damals gegeben hätte und wenn ich auch eine getragen hätte.

    Dass es letztlich eine Schicksalsfrage ist, wenn Du unschuldig zum Handkuss kommst, ist auch klar. Manche haben viel Glück und manche haben viel Pech. Offensichtlich gehöre ich zur zweiten Gruppe. Natürlich macht es für die Wahrscheinlichkeit auch einen Unterschied, ob man nur ein paar Hundert km im jahr herumbummelt oder so wie ich in der selben Zeit über 30 Tausend km und bei jeder Witterung den Arbeitsweg mit dem 2-Rad absolviert hat. Ich könnte Bücher schreiben, was mir da schon alles passiert ist, wobei es in fast allen Fällen sowieso unfallfrei ausgegangen ist.

    Ich möchte auch nicht verschweigen, dass es mich aus eigener Schuld (wegen eigener Blödheit) in meiner Anfangszeit auch schon geschmissen hat, aber das war im Vergleich eher harmlos und da hätte mir eine Airbag-Weste auch nicht geholfen, allerdings vernünftige Beinprotektoren, die ich jetzt ja wieder habe.


    Zu guter Letzt ist sowieso jeder selbst verantwortlich und muss für sich selbst eine Risikoabschätzung durchführen.


    Organspender werden immer gesucht. Bei uns in Österreich ist man das automatisch, bei Euch muss man sich extra melden.
    Vielleicht solltest Du in Erwägung ziehen, eine entsprechende Einverständniserklärung zu unterschreiben, wenn Du Deine Überlebensfrage gänzlich dem Teufel überantwortest. ;-)


    lg, Thomas

    Es gibt auch elektronisch ausgelöste Systeme ohne Reißleine, da muss man nur aufpassen das einem keiner auf die Schulter klopft. ^^

    Eine gute Übersicht aller Marken und Systeme hab ich hier gefunden.

    Naja, die Jopperln beginnen so ab EUR 1.200,--. Auch nicht gerade geschenkt, zumal da noch nicht einmal der Brustschutz dabei ist, der mir möglicherweise eine Milzriss mit Rippenprellungs-Kombination erspart hätte.

    Ich glaube, dass ich das mit der Airbag-Weste trotzdem noch lassen werde. Reissleinen-Systeme sind für mich definitiv ungeeignet und die elektronischen Varianten sind mir ehrlich gesagt noch zu teuer. Das ist schon sehr viel Holz, wobei Serienrippenbrüche natürlich auch kein Honiglecken und möglicherweise sogar Todesursachen sind. Das weiss ich nur zu gut, da ich beim letzten Mal wegen der inneren Blutungen fast ersoffen bin!

    Da braucht es meinerseits noch mehrere Medidationsphasen um hier endgültig eine Entscheidung treffen zu können.

    Allerdings stimmt es schon: Hätte es das schon früher gegeben und ich auch sowas gehabt, wäre mir wahrscheinlich die Hälfte meiner heutigen Invalidität erspart geblieben und ich müsste mir noch immer durch Arbeit meinen Lebensunterhalt verdienen.
    Spass beiseite: Arbeit macht mehr Spass als Invalidität, da bin ich mir sicher!

    lg, Thomas

    Nachdem meine Tochter mit 60 km/ in den steinigen Boden gefetzt ist und nur wegen der Airbag-Weste nicht noch

    schwerer verletzt war, trag ich auf dem Moped auch so ein Ding, jedenfalls über Land, in der Stadt aus Bequemlichkeit nicht.

    Blöd isses bloß, wenn das vergißt und vor dem Cafe vom Moped springt. Dann steht man mit Knall als Michelin-Männchen da.

    Patrone kostet ca 30,- €.

    Ja, genau deshalb schrecke ich auch noch vor so einer Lösung zurück. Wie ich mich kenne, kostet mich das sicherlich 30,- bis 90,- Euro in der Woche und möglicherweise sogar einen Herzinfarkt vor Schreck. Das Michelin-Männchen würde mich ja weniger stören. ;)

    Miketronic
    Nein, diese Unterwäsche kannte ich noch nicht. Allerdings gibt's bei den Jeans auch gravierende Unterschiede bezgl. der Kevlarverstärkung. Jedenfalls weiss ich ja bereits aus eigener Sturzerfahrung, wo die besonders exponierten Stellen sind und habe daher gezielt die richtige Wahl getroffen.

    Hamburgo
    Mein Problem ist meine ungewöhnliche Proportion der unteren Extremitäten. Auf gut Deutsch: Ich bin Extremlangbeiner mit scheinbar unüblicher Längenaufteilung zwischen Ober- und Unterschenkel. Das hat zur Folge, dass die Knieprotektoren genau immer dort sind, wo ich sie nicht brauchen kann. Außerdem nervt es, sie nach dem Aufsteigen immer erst richtig platzieren zu müssen.

    @all

    Jedenfalls schaut meine Lösung jetzt so aus: https://ixs.com/ixs-cleaver-knie-schienbeinschoner-schwarz
    Hat zusätzlich den Vorteil, dass das Schienbein auch geschützt ist, was ich aus eigener Erfahrung unbedingt empfehlen kann. Hätte mir 6 Beinoperationen samt Hauttransplantation erspart, wenn ich sowas immer schon gehabt hätte.

    Zusätzlich finde ich die Hüftprotektoren die da so standardmäßig mit den Hosen kommen als eher unzureichend, weshalb ich mir noch diese sexy Unterziehhose gekauft habe: https://www.louis.eu/artikel/o-neal-pro-shorts/218805

    Jedenfalls kann ich mit dieser meiner jetzigen Lösung sicherstellen, dass die Protektoren immer an der richtigen Stelle positioniert sind, falls ich sie einmal brauche. Das war bei keiner meiner Hose mit den mitgelieferten Protektoren der Fall.

    Zusätzlich habe ich mir auch noch eine ganz gewöhnliche Leder-Jean gekauft, die natürlich wesentlich günstiger ist, als eine Spezialhose aus dem Motorradfachhandel. Man muss nur darauf achten, dass die Beine nicht zu eng geschnitten sind, damit das Zeugs auch drunter passt.

    Mit den Jacken habe ich keine Probleme und wage auch zu bezweifeln, dass diese wirklich in der Lage sind, Serienrippen- oder Schlüsselbeinbrüche zu verhindern. Ist mir auch schon jeweils zweimal trotz sämtlicher Protektoren passiert. Hier könnte möglicherweise eine Airbag-Lösung besser sein. Allerdings ist mir das noch irgendwie zu mühselig und auch eigentlich zu teuer. Meinen Abflug mit 140km/h auf der Autobahn habe ich ohne Airbag auch knapp überlebt, bzw. hätte der das Verletzungsbild in meinem spezifischen Fall wahrscheinlich auch nicht wesentlich verändert.

    lg, Thomas

    Servus an alle!

    Ich habe ja keine Ahnung wie sehr das Thema Sicherheit für die TMAXler hier von Bedeutung ist, möchte aber trotzdem kurz meine letzten Erfahrungen mit Euch teilen.

    Mir hat es in meiner 2-Rad Karriere in den letzten 45 Jahren schon ziemlich übel mitgespielt, weshalb das Thema bei mir eigentlich oberste Priorität hat. Wahrscheinlich würde ich heute nicht mehr leben oder zumindest nicht mehr alle Gliedmassen besitzen, wenn ich desbezüglich auch früher fahrlässig gewesen wäre. Selbst wenn man im Zeitlupen-Modus unterwegs ist, kann es passieren, dass man von einem Autofahrer abgeschossen wird (mir schon dreimal passiert). Mich packt immer das nackte Grauen, wenn ich Typen sehe, die mit kurzer Hose, T-Shirt und Badeschlüpfer unterwegs sind. In der letzten Hitzeperiode habe ich sogar schon einen Wahnsinnigen mit nacktem Oberkörper gesehen.

    Wie auch immer: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

    Ich habe mir jedenfalls jetzt ein paar Motorrad-Jeans gekauft, da die in der warmen Jahreszeit wahrscheinlich angenehmer zu tragen sind, als Lederhosen oder spezielle Textilhosen. Diese zeichnen sich durch Kevlar-Verstärkung aus, die eine gewisse Abriebfestigkeit angeblich ähnlich wie Leder haben sollten. Allerdings musste ich feststellen, dass die optional verwendbaren Protektoren nie an der richtigen Stelle sitzen, was deren Verwendung eigentlich ad absurdum führt.

    Daher habe ich mich auf die Suche begeben und bin dann im Fahrrad-Zubehör fündig geworden. Dort werden für die hardcore Downhill-Racer eigene tolle unterziehbare Protektoren angeboten, die auch für's Motorradfahren sehr geeignet sind.

    Jedenfalls habe ich so mein Sicherheitsbedürnis befriedigt: Ich habe jetzt sämtliche Protektoren aus meinen diversen Hosen entfernt und trage jetzt ab sofort die "Protektoren-Unterwäsche". Sitzt perfekt, verrutscht nicht und schützt dort wo sie schützen soll, noch dazu im wesentlich vergrößertem Umfang. Trotzdem kommt man optisch relativ normal daher, d.h. man sieht nicht so aus, als würde man gerade vom Motocross-Training kommen, was mit dem Roller vielleicht auch etwas übertrieben wirken würde.

    Problem gelöst!

    Vielleicht konnte ich den einen oder anderen mit diesem kurzen Erfahrungsbericht zum Nachdenken anregen oder weiterhelfen. Würde mich freuen.

    Selbstverständlich wünsche ich allen eine unfallfreie kommende Saison, aber man weiss ja nie im Vorhinein was alles passieren kann, wenn man einmal weniger Glück hat. Ganz dumm ist, wenn dann auch noch ein Pech dazukommt. ;)


    LG, Thomas

    Sag mal bitte, die Sitzheizung, heizt die nur vorn oder auch hinten? Gruß, Uwe D.

    Beim TMAX wird nur der Fahrersitz beheizt und daran hat sich auch nichts geändert.
    Der 650er Suzuki Burgman hat eine getrennt regelbare Sitzheitzung für den Beifahrer.

    Wenn du gross bist, dann ist die Standardscheibe einfach zu klein. Für die kleinen Japaner und Italiener mag es reichen, aber für mich ist es nichts. Die Windabrisskante ist genau auf Helmhöhe. Das hält man keine 5 min. aus wenn es dir den Helm durchschüttelt.

    Naja, mit 1,83m zähle ich mich aber auch nicht zu den kleinen Japanern und ich finde die Standardscheibe perfekt.
    Also keine Diskriminierungen bitte.
    Aber wir haben das Thema ohnehin schon durch, war nur wegen der kleinen Japaner, die wahrscheinlich sowieso nicht TMAX-fahren können, weil sie mit den kurzen Beinen mit dem TMAX überfordert sind. ;)

    Da haben sie die Hose ganz schön runtergelassen, d.h. den Nettopreis gegenüber dem Vormodell nochmals reduziert. Eigentlich müsste er mit der österr. Steuer um fast einen Tausender teurer sein. Jetzt ist mir auch klar, warum die Preisfindung gar so lange gedauert hat.
    Ob Yamaha jetzt mehr als 10 Stück der Luxus-Version in Österreich verkaufen wird, bleibt trotzdem abzuwarten. ;-)

    Mir ist's ja sowieso egal, was jeder mit seinem Roller macht. Mich haben nur die Gründe für das "downgrading" interessiert, weil mir eben die große Scheibe sehr wichtig ist. Alles ist gut. ;-)

    Auch von mir Gratulation zum neuen Roller.

    Kleine Nebenbemerkung: Den Masochismus, auf eine kleine Scheibe umzurüsten kann ich nicht ganz nachvollziehen. Gerade die große und elektrisch verstellbare Scheibe war für mich eines der wesentlichen Kriterien mich für das teure Luxus-Modell zu entscheiden. Schnelle Überland- und Autobahnfahrten kann ich mir mit einer kleinen Scheibe nicht vorstellen. Muss im Vergleich echt ungemütlich sein, wenn man voll im Windkanal sitzt. Gerade da finde ich die hochgefahrene große Scheibe als maximales Komfort-Plus.
    Aber natürlich: Jeder wie er möchte.

    Darfst du, ich habe Halterungen an den Bremsflüssigkeitsbehältern verbaut und Highsider Torezzo Spiegel. Habe ich alles bei Louis bestellt.

    Ich finde es wesentlich angenehmer, ist jetzt wie bei meinem Motorrad. Ist wohl Gewohnheits- und Geschmacksache....

    Zum Einstellen wahrscheinlich wesentlich praktischer als die originalen, die völlig außerhalb der Reichweite sind. Allerdings sind die Löcher auch nicht gerade sexy. Gibt's da keine Abdeckungen?

    Bei uns in Österreich gibt es auch die Möglichkeit, das Kennzeichen bei der Zulassungsstelle zu hinterlegen und für diesen Zeitraum keine Steuer/Versicherung zu bezahlen. Mir ist das den Aufwand allerdings nicht wert. Diesen Schmäh mit dem Winterrabatt gibt's bei uns auch.
    Ich zahle EUR 300,-/p.a. für Steuer/Versicherung und gut ist's; d.h. ich kann fahren wann ich möchte. Richtigen Winter mit Eis und Schnee gibt's bei mir im Flachland sowieso keinen mehr.

    Das mit dem Burgman 650 war schon voriges Jahr bekannt, weshalb er zumindest bei uns in Österreich auch billig abverkauft wurde. Immerhin habe ich deshalb auch kurz überlegt, mir einen zuzulegen. Das Angebot war schon sehr verlockend: Nicht einmal 10K Euro für die Luxus-Version; d.h. Listenpreis um 4.500,- Euro billiger als mein TMAX DX.

    Naja, neben dem BMW gibt es noch die richtigen Chinesen. Die 750er Hondas sind ja eigentlich keine Roller.

    Euro-5 scheint den Maxi-Rollern mit wenigen Ausnahmen das Ende zu bescheren, von 650er BMW gibt's ja auch (noch) keinen.