Beiträge von ThomasB

    Ich habe es mit den Einfahr-Regeln noch nie so genau genommen. Einzig zu langes Fahren mit konstanter Drehzahl habe ich wenn möglich vermieden und deshalb auch den Tempomat anfangs nur spärlich eingesetzt. Allerdings habe ich auch schon vor dem ersten Ölwechsel weit über 5100 U/min hochgedreht und auch schon die Höchstgeschwindigkeit ausgelotet.
    Mir wurde immer gesagt, dass wenn man zu konservativ einfährt, man letztlich eine lahme Ente bekommt. Ob da wirklich was dran ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Nachteile sind mir jedenfalls durch meine eher progressive Methode noch nie entstanden und ich habe schon einige Neufahrzeuge eingefahren. Achja, den T-Modus habe ich nach ein paar kurzen Tests völlig verworfen. IMHO eine unnötige Spielerei, aber jeder wie er mag.....

    lg, Thomas

    Dir Ori. Scheibe geht für mich gar nicht. Das macht den T-Max zum Rentermobil und nimmt ihm die ganze Sportlichkeit.

    Genau das richtige für mich als "Rentner". ;)
    Die Leidensfähigkeit nimmt halt mit fortgeschrittenem Alter drastisch ab. Da zählt primär der Komfort und auf Coolness wird gepfiffen.

    Aber - wie immer - alles Geschmacksache.... :thumbsup:

    Mit Geschmack alleine wirst aber nicht weit kommen. Die knapp 3 Tausend Euro für diese Pimperei musst auch noch haben.
    Mir wär's das nicht wert und von meiner originalen Scheibe würde ich mich sowieso nicht trennen. ;-)

    Hier sind noch einige Eindrücke von meiner Heimfahrt, falls es jemanden interessieren sollte.
    Aufnahmen sind vom Bodensee, Bregenzerwald, Innsbruck-Umgebung, Gerlos, Gesäuse und Wildalpen.
    Traumhafte Landschaften!
    Mein komisches TOMTOM hat mich auf spannende Strecken gebracht, die ich bisher noch gar nicht kannte....
    Die Abfahrt vom Gerlospass in Richtung Salzburg war übrigens relativ abenteuerlich, da dort wild herumlaufende Kühe auch auf der Strasse anzutreffen sind. Nicht für risikofreudige Raser zu empfehlen!
    Für Ortsangaben braucht man nur auf den Info-Knopf zu drücken.

    Hier sind die Bilder: https://photos.app.goo.gl/vXtvkfy2EsKHBj6S6

    lg, Thomas

    So, jetzt bin ich auch zu Hause...

    Immerhin waren das jetzt ca. 2.100 KM in 5 Tagen. Bin am Sonntag über den Bodensee und den Bregenzerwald nach Innsbruck und heute von Innsbruck über den Gerlospass, Gesäuse und Wildalpen nach Hause gefahren. Insbesondere der letzte Abschnitt mit ca. 400 KM Kurven/Pässe (530 gesamt) ging schon etwas an die Substanz. Ich denke, dass ich den Bock morgen in der Garage lasse. ;-)

    Jedenfalls hatte ich eine Menge Spass. Ich bedanke mich bei allen für die freundliche Aufnahme in den "elitären Club" und insbesondere bei Günter und Jürgen für die Organisation.

    Grüße, Thomas

    P.S.: Mein Luftposter ist definitiv ein Bringer: Keinerlei Beschwerden!
    P.P.S.: Fotos werden nachgereicht.....

    Bin auch bevorzugt ein Sitzenbleiber beim Tanken; wenn möglich beim Selbstbedienungs-Automaten, damit ich nicht zum Bezahlen das Fahrzeug verlassen muss. Hat sich bisher eigentlich bestens bewährt und mein Smartphone kann so auch im Halter bleiben.

    Bitte denkt an meinen Arsch.

    Ich fahre morgen nach Staufen,über 500 Km,übermorgen nach Mühlhausen,über 200 Km, dann die Touren mit jeweils mehr als 200 Km und dann wieder zurück ca.400 Km.Dann ist er wohl platt.

    Was soll da ich sagen? An- und Abreise gesamt fast 1.300 KM plus die zwei Tagestouren. Wird ein Härtetest für meinen Luftpolster.
    Werde mir sicherheitshalber den Gelpolster auch noch mitnehmen, damit ich bei Bedarf aufdoppeln kann....

    Sehe ich genau so. Die Leistungsbeschreibung in der Buchungsbestätigung ist eindeutig und IMHO nicht verhandelbar.

    Immer schön Ratschläge verteilen, obwohl es selbst nicht getestet wurde. So funktioniert Internet heute.

    Ich habe es mehrfach ausprobiert bzw. getestet und es passierte genau nichts, so wie ich geschrieben habe. Ob es jetzt ganz ohne Gas funktioniert, habe ich dabei wahrscheinlich nicht ausprobiert. Die Frage war ja ob etwas passiert. Man sollte die Dinge nicht aus dem Kontext reissen. Wenn man nicht nur nörgeln möchte, hätte man das schon richtig verstehen können.

    Den TMAX 3-Radler Entwurf kannte ich schon. Habe mich auch vor Ankauf des TMAX kurz für den 3-Radler von Piaggio interessiert (MP3 500 HPE Sport).
    Allerdings ist der Piaggio eher für Liliputaner konstruiert und gilt zumindest in Österreich gem. StVO als Auto (mehrspuriges Fahrzeug).

    Daher sind alle derartige Fahrzeuge für mich völlig uninteressant, weil die Vorteile eines Motorrades (wenig Autobahn-Maut, keine Kurzparkgebühren, legales Vorbeifahren an Auto-Kolonnen vor Kreuzungen und Bahnschranken) nicht zur Anwendung kommen.

    Ich bleibe daher beim einspurigen TMAX. :D

    Naja, ob dem wirklich nix passiert ist, ist für mich nicht ganz klar. So wie der gedresst war, hat er zumindest arge Plessuren davongetragen.
    Viel Glück war trotzdem dabei.

    Enrico

    So eine Radlerunterhose mit ordentlichen Seitenprotektoren und Sitzflächen-Gel habe ich mir bereits vor Monaten gekauft. Ist meiner Meinung nach die wesentlich bessere Lösung, wenn man nur mit Jeans fahren möchte. Die entsprechenden Motorradjeans mit Protektoren bzw. Protektoren-Option waren bisher (für mich) alle ungeeignet, da die Protektoren nie an der richtigen Stelle waren. Deswegen habe ich mir auch unterziehbare Radler-Protektoren für den Knie- und Schienbeinschutz gekauft. Die sitzen immer an der richtigen Stelle und bieten ausreichend Schutz, weil sie für die Profi-Downhill-Racer entwickelt wurden.

    Bringt hinsichtlich Sitzkomfort allerdings etwas weniger als die etwas dickere Gel-Sitzauflage, die für mich eigentlich auch unzureichend war. Bis jetzt habe ich noch nichts besseres gefunden als die schon vorgestellte Luftpolsterung, die eben nicht wirklich berauschend aussieht, jedoch voll seinen Zweck erfüllt.

    Trotzdem danke für den Tipp....

    Übrigens, auf meinem elektrischen Fahrrad habe ich den originalen Sitz gleich geschmissen und mir einen ordentlichen Komfort-Sitz mit extra Federung und Gel-Einlage montiert. Ist auch mit normaler Hose ohne Radler-Unterwäsche sehr angenehm, ist in ein paar Sekunden ausgetauscht und kostet fast nix. ;)

    lg, Thomas

    Irgendwie spinnen die schon, dass das Datum der Führerscheinprüfung dafür verantwortlich ist, ob es betreffend der Lenkerberechtigung ein Motorrad oder ein Auto ist.

    Wie auch immer: Für den Staßenverkehr gelten ungeachtet dessen die selben Regeln wie beim Auto; d.h. (zumindest in Österreich) ist alles, was mehr als 2 Räder hat wie ein Auto zu behandeln, was z.B. bei Autobahnmaut, Kurzparken, Überholen, Fahrverboten, etc. einen großen Unterschied machen kann.
    Das gilt übrigens auch für die Dinger, die vorne 2 Räder haben.

    Also über Tirol braucht sich keiner aufregen. Deutschland möchte hier noch wesentlich weiter gehen:

    https://www.focus.de/auto/moto…strassen_id_11995921.html

    Wobei hier anscheinend auch die Ahnungslosen darüber diskutieren, wie man den Geräuschpegel runter bekommt. Die wissen scheinbar noch nichts von den Herstellertricks, die 80 dBA max. Fahrgeräusch zu erreichen, obwohl die Dinger in der Praxis trotzdem einen Höllenlärm verursachen. So gesehen waren die Tiroler doch nicht so dumm. ;)

    Dann ersetze eben Idioten mit ewig gestrige, wenn es Dir dann besser geht. Ein asoziales Verhalten ist es allemal, wenn man auf seine Mitmenschen zwecks eigener Belustigung keine Rücksicht nehmen möchte.

    Es gibt eben immer mehr Konsequenzen wegen der wachsenden Bevölkerungsdichte und das sind unabänderliche Fakten.

    Daher müssen wir uns alle irgendwie den Mehrheiten unterordnen. Ich weiss ja nicht, wie es diesbezüglich in der Schweiz oder in Deutschland ausschaut, aber bei uns in Österreich ist das eben so und da kann auch sich auch der Schützenverein brausen, wenn sich die Anrainer gestört fühlen.
    Wir haben Gesetze in Österreich, die das alles regeln und es kann eben nicht so sein, dass nur weil es ein paar Menschen Spass macht, alle anderen einen Gehörsturz in Kauf nehmen müssen. Rockkonzerte im Freien bedürfen auch der behördlichen Bewilligung und können nicht nach belieben zu jeder Zeit abgehalten werden. Es ist auch völlig normal, dass an Wochenenden das laute Rasenmähen verboten ist.

    Wenn Du dich leise mit 200PS in den Acker wirfst und dabei stirbst ist das sowieso jedem egal. Das darfst Du auch weiterhin machen. Anscheinend bezieht sich das Fahrverbot für laute Motorräder in Tirol (vorerst) auch nur auf's Wochenende.

    Die Kirche ist ein schlechtes Beispiel, weil die wahrscheinlich schon "immer" da war. Eine neue Kirche hat da heute schlechte Karten, dass ein lautes Gebimmel noch bewilligt wird.

    Ich geb's offen zu: Als ich mir mit 20 Jahren eine 650er Kawasaki gekauft habe, musste ich auch unbedingt einen lauten Auspuff haben. Allerdings habe ich den nach einem Monat wieder runtergeschraubt und gegen den leiseren Originalauspuff zurückgetauscht, da ich andernfalls taub geworden wäre. Seitdem habe ich eine natürliche Aversion gegen laute Motorräder und fahre schon seit über 40 Jahre leise. Macht auch Spass und ich höre noch immer halbwegs gut.....
    Und ja, damals waren mir die Mitmenschen auch völlig egal. Heute sehe ich das eben anders, vielleicht ist das auch meinem Alter geschuldet.

    Kenne ich. Na und? Viele Autos mit Verbrennungmotor erleiden ein ähnliches Schicksal und im Rahmen der politischen Klima-Ziele ist das Aus für den Verbrennungsmotor mehr oder minder schon beschlossene Sache, ob es uns passt oder nicht.
    Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen, mit dieser Einschätzung hat der Typ im letzten Video sicherlich völlig recht.
    Allerdings können wir mit unserem Tmax vorerst ohnehin entspannen, soferne man nicht auf die absurde Idee kommt und illegal herumschraubt.

    Bei einigen Fahrverboten kommen wir halt quasi in Sippenhaftung trotzdem zum Handkuss. Ist leider so, kann man nicht ändern und ist eben den unverbesserlichen Idioten geschuldet.

    Der zweite Teil OK. Aber als er gesagt hat, dass Hersteller nun noch leisere Räder bauen werden auf Grund dieses Verbots, da musste ich lachen. Der Markt ist viel zu gross und das Tirol zu klein, dass Hersteller sich da anpassen würden haha

    In ca. 2 Jahren kommt sowieso eine neue Euro-Norm, die eine weitere Geräuschreduktion zwingend vorschreibt und über kurz oder lang wird es keine neuen Motorräder mit Verbrennungsmotor für den Straßenverkehr mehr geben.
    Bis dahin wird es halt weitere Streckensperrungen geben. Nicht nur in Tirol; das ist nur der Präzedenzfall. Es wird einfach nicht mehr toleriert, dass einige Krachmacher den Menschen die Lebensqualität versauern, insbesondere an den Wochenenden wo dochdie Mehrheit entspannen möchte. So einfach ist die Geschichte, ob es uns passt oder nicht.
    Mir ist's nur recht, weil ich sowieso auch unter der Woche spazierenfahren kann, wenigsten am Wochenende auch nicht gestört werden will und sowieso kein lautes Motorrad besitze. :D

    Naja, ich weiss nicht. Mit Eigenvernunft alleine wird sich nichts ändern. Ich kenne persönlich auch alte Idioten, die laut noch immer geil finden.
    Mann muss die Hersteller ganz einfach zu leiseren Motorrädern zwingen. Eine andere Lösung sehe ich nicht, sonst wird es immer mehr Sperrungen geben. Mit der Standgeräusch-Verordnung trifft man zwar nicht alle, aber doch auch die richtigen; das ist nicht von der Hand zu weisen.

    Ein sehr ausführliches Video zum Thema. Geht sehr gut in die Details.

    In der Tat wesentlich konstruktiver als das was von den Heinis von 1000PS fabriziert wurde.

    Bleibt halt immer noch die Frage, warum potenziell sehr laute Motorräder wie die zitierte Ducati (die sogar von der Polizei gefahren wird) überhaupt noch zum Verkehr zugelassen werden. Hier ist offensichtlich das Verfahren der Fahrgeräusch-Ermittlung gänzlich in Frage zu stellen. Ich bleibe dabei: Wenn ein Motorrad im Stand schon einen Höllenlärm macht, wird es bei entsprechender Fahrweise auch ein maximales Fahrgeräusch erzeugen.

    Die Lösung kann daher nur sein, dass man die Fahrgeräusche entsprechend besser festlegt oder eben ein gesetzliches Limit für das maximale Standgeräusch vorschreibt. Nur so kann langfristig das Problem gelöst werden. Es ist überhaupt nicht notwendig, dass heutige Motorräder noch immer so laut sein müssen bzw. der Sound für das Marketing noch immer eine so grosse Rolle spielt. Umdenken ist angesagt, sonst kommen eben immer mehr derartige Verbote zum Schutz der Anrainer, was ich voll nachvollziehen kann.

    Die andere Geschichte mit den illegalen Umbauten lässt sich ja schon jetzt bei entsprechender Kontroll-Dichte in den Griff bekommen. Hier wäre eventuell eine Ausweitung des Strafrahmens zielführend; d.h. es muss richtig weh tun, wenn man erwischt wird. Allerdings löst das auch nur einen Teil des Problems, möglicherwiese sogar nur den kleineren.

    Die ganze Aufregung ist sicher umsonst, weil es wird jemanden geben der sich ungerecht behandelt fühlt und klagt, dann werden wir sehen wie die Gerichte entscheiden. Es wäre wieder mal typisch österreichisch wenn etwas verordnet wird und im nachhinein geprüft ob es überhaupt rechtlich gedeckt ist.

    Das geht immer nach dem Motto "Wo kein Kläger da kein Richter" - aber wenn jemand klagt dann wird zum ersten mal geprüft ob es überhaupt rechtlich einwandfrei ist und nach ein paar Gutachten schaut das ganze anders aus und es wird eine rechtlich unproblematische Geschwindigkeitsbeschränkung verordnet.

    Als gelernter Österreicher weis man so etwas - wartet erst mal ab - denkt sich seinen Teil - und grinst sich dann eins wenn es soweit ist! ;)


    LG Mike

    Ich hoffe, dass Du nicht recht haben wirst. Außerdem bin ich mir gar nicht sicher, ob es wirklich anfechtbar ist, weil man das ja auch mit Gesetzen außerhalb der StVO durchsetzen kann, analog zu den diversen Rasenmäher-Verboten mit zeitlicher Begrenzung. Daher wird es primär der richtigen Form geschuldet sein, ob es hält oder nicht.
    Die Geschwindigkeitsbeschränkung für alle wäre natürlich für uns wieder ein Schuss nach hinten. Wir kennen das ja von der kalten Kuchl, wo wir nur mehr herumschleichen dürfen, obwohl wir gar nicht so laut fahren können.
    Naja, spannend wird's auf alle Fälle und ich empfinde es noch immer als einen positiv kreativen Ansatz die richtigen treffen zu wollen und nicht alle zu bestrafen bzw. einzuschränken.

    NEIN! Bevor man auf die Zweiräder losgeht, was notabene die geringste Anzahl im motorisierten Verkehr aus macht, sollte man bei den Autos anfangen. Sprich Abgasanlagen mit Klappen (auch ab Werk), Resonanzkörper im Abgasstrang, Sportkats usw.

    Naja, das ist "voting for motherhood" wie die Briten zu sagen pflegen. Natürlich sollten auch die Autos unter die Lupe genommen werden. Allerdings zeigt uns ja der Abgas-Skandal, wie sehr die Auto-Lobby die Politik im Griff hat; d.h. ich habe wenig Hoffnung, dass sich in diesem Bereich was tun wird.

    Ich bin trotzdem froh, dass ich nicht betroffen bin. Es stinkt mir unheimlich, dass sämtliche anderen Motorrad-Restriktionen bisher auch mich getroffen haben, obwohl ich nie ein Freund von lauter Fahrweise war. Bei dieser Massnahme bin ich endlich nicht dabei und das ist gut so.

    Wie auch immer: Es bleibt ein Faktum, dass es viel zu laute Motorräder gibt, die insbesondere durch entsprechende Herstellertricks die relativ komplizierte Ermittlung der max. Fahrgeräusch-Limits unterschreiten um somit die Strassenzulassung zu erlangen.

    In der Praxis bedeutet das, dass man mit vielen Motorrädern leise und quasi im Test-Modus herumfahren und allerdings auch brachial die Sau raus lassen kann und somit einen Höllenlärm erzeugt. Hier sehe ich jedoch eine klare Korrelation zwischen Stand- und Fahrgeräusch; d.h. wenn schon das Standgeräusch ohrenbetäubend ist, wird in der Praxis bei entsprechender Fahrweise auch ein maximales Fahrgeräusch erzielbar sein.

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Lärmbelästigung insgesamt ein immer grösseres Problem wird und die Disziplin der Motorradfahrer, auf Mitmenschen und Umwelt Rücksicht nehmen zu wollen, enden wollend ist. Daher sind sämtliche Versuche an die Vernunft der Motorradfahrer zu appelieren und entsprechend leise zu fahren relativ sinnlos.


    Das führt eben konsequenterweise zu Fahrverboten, ob es nun gefällt oder nicht. Immerhin können wir froh sein, dass nicht ein generelles Fahrverbot verhängt wurde, wie es vielerorts schon der Fall ist. Da hilft auch kein gejammere. Wir können uns lediglich bei den Idioten bedanken, die die Strasse noch immer mit der Rennstrecke verwechseln bzw. es super finden, dass die Renn-Gurke so laut ist.

    Unser Tmax ist sowieso im Vergleich relativ leise, was primär der Variomatik geschuldet ist; d.h. man kann die einzelnen Gänge gar nicht bis zum Exzess ausreizen, da es sie gar nicht gibt. Vielleicht sollten sich die Gesetzgeber auch überlegen, ob nicht insgesamt die Festlegung und Ermittlung der Geräuschnormen überdacht werden sollte, weil die momentanen Grenzwerte bzw. deren Ermittlung völlig an der Realität vorbeigehen. Im Endeffekt wird es eben früher oder später überhaupt nicht mehr möglich sein, mit dem Motorrad durch die Alpen oder sonstige Erholungsgebiete zu fahren. Die Schuld daran liegt allerdings ganz alleine bei den lauten Motorrad-Idioten und nicht beim Gesetzgeber.

    Den Ansatz, die Motorräder mit extremen Standgeräuschen einmal herauszufiltern, betrachte ich daher einmal für einen guten Kompromiss.

    Datenbank anlegen, wo für jedes Fahrzeug, das über einer sinnvollen Grenze liegt mit dem entsprechenden Fahrgeräusch eingetragen ist. Der Polizist vor Ort gibt die Type ein und hat dann den Wert sofort. Muss man nicht einmal messen. Außer der Verdacht ist da, dass das Ding lauter ist als erlaubt. Dann kann man das schön überprüfen. Irgendwann kennen sie die Maschinen auswendig, die nicht fahren dürften. Viel einfacher und richtig umgesetzt.


    Die unterschiedlichen Werte könnten sich auch durch Auspuffanlagen, die nachgerüstet wurden, erklären.

    Der Haken liegt aber wieder in der Überprüfbarkeit. Man kann darüber diskutieren, ob das Standgeräusch für das Fahrverbot sinnvoll ist oder nicht. Es gibt natürlich viele gute Argumente die dagegen sprechen; d.h. weil es eben bis dato keine Rolle gespielt hat, sollte es jetzt kein Kriterium sein.
    Andererseits kann man auf der Strecke zwecks Überprüfung nur das Standgeräusch heranziehen, um eben eine illegale Manipulation an der Auspuffanlage feststellen zu können.
    Wenn man nur das Fahrgeräusch zur Streckenbeschränkung heranzieht, kann man sich diese Grenze sowieso ersparen, weil seit langer Zeit hier der Maximalwert bei 80 dBA liegt; d.h. dafür braucht man auch keine Datenbank und die paar Oldtimer, die vielleicht diesen Wert noch überschreiten, machen das Kraut auch nicht fett.

    Eine wirklich praxisgerechte Lösung sehe ich daher nicht wirklich. Man kann auf der Strecke nur überprüfen ob alles original ist bzw. nicht am Endtopf oder Schalldämpfer manipuliert wurde und dafür eignet sich eben nur das Standgeräusch. Ob jetzt eine generelle Beschränkung nur auf das Standgeräusch bezogen wirklich sinnvoll ist, steht in den Sternen. Grundsätzlich würde ich allerdings schon davon ausgehen, dass so extrem hohe Standwerte auch höhere Fahrwerte nach sich ziehen. Der Auspuff wird ja nicht leiser, wenn man fährt.

    Streckensperren Tirol Update - bisserl gescheiter Zonkos Welt TV

    Sorry, aber der Zonko ist ein Dampfplauderer, den ich nach ca. 18 Minuten nicht mehr ausgehalten habe.

    Sein Lösungsansatz, dass die Polizei die zu laut fahrenden herausfischen sollte, ist äußerst konstruktiv.
    Wie sollen die das machen?
    Vielleicht nach dem Motto: "Ich glaube, dass Sie zu laut gefahren sind." ?

    Naja, man wird sehen, was in weiterer Folge passieren wird.

    Einstweilen ist es mir jedenfalls reichlich egal, weil ja der Tmax sowieso weit darunter liegt.....

    Der Fehler ist das Standgeräusch zu verwenden. Das ist vollkommen idiotisch. Der Wert sagt absolut nichts über die Lärmbelastung aus, die von dieser Maschine ausgeht. Die ist immer deutlich geringer. Und der Witz ist, mit einem Sportwagen, der um ein Vielfaches an Lärm produziert, mit dem darfst fahren.

    Kannst ja mal die Kommentare durch gehen ...
    Eine Honda CBR650 BJ. 2020 ist jetzt nicht der klassische Krachmacher, der für den Lärm verantwortlich ist.

    Andere überprüfbare Werte als das Standgeräusch gibt es aber nicht. Wie soll spontan auf der Strecke das Fahrgeräusch überprüft werden?

    Bei den Kommentaren scheinen allerdings auch einige Scherzkekse dabei zu sein. Anders ist wohl kaum zu erklären, dass ein und das selbe Modell einmal drunter und einmal drüber liegt. Ich bin daher ein bisschen skeptisch, was diese Angaben betrifft.
    Darüber hinaus halte ich die Aussage bzw. Angabe im Standard auch nicht für frei erfunden und die sprechen eben von ca. 7% der in österr. zugelassenen Motorräder.


    Naja, früher oder später wird es sich sowieso erledigt haben und wir werden alle nur noch elektrisch herumbummeln dürfen.....

    Mir stellt sich noch die Frage, ob solch ein erlassenes Verbot überhaupt bestand haben kann. Motorräder die nach geltenden Bestimmungen zugelassen wurden entsprechen geltendem Recht. Ob man diese einfach so mit einem Entscheid ausschliessen kann bezweifle ich - Ob sich dies sie Lokalpolitiker bewusst sind?

    Das ist genau so legal wie eben ein generelles Motorrad-Fahrverbot oder eben die Geschwindigkeitsbegrenzung, die nur für Motorräder gilt.
    In Österreich ist es völlig normal, dass z.B. auch der Betrieb von lauten Verbrennungsmotoren (z.B. Rasenmäher) zeitlich reglementiert wird. Hier kann man sich auch überlegen, ob man stattdessen auf einen leisen Elektromäher umsteigt, so man trotzdem mähen möchte. Ich sehe das unproblematisch.

    Das stimmt aber nicht. Es sind sehr viele moderne Motorräder davon betroffen, die einen originalen Auspuff haben und niedrigere Fahrgeräusche aufweisen als ältere Modelle.

    Standard-Artikel lesen. Die haben sich offensichtlich angesehen, wieviele in österr. zugelassene Fahrzeuge die 95 dBA Standgeräusch überschreiten.
    Wir sind sowieso nicht betroffen, so die Auspuffanlage nicht manipuliert wurde.
    Welche Modelle überschreiten die 95 dBA Standgeräusch? Ich glaube nicht, dass da ein modernes Motorrad dabei ist, bis mir jemand das Gegenteil beweist.
    Letztlich hat der Gesetzgeber eben keine andere Möglichkeit als das mobil überprüfbare Standgeräusch zu limitieren. Was ist die Alternative?
    Generelles Fahrverbot?
    Ist eben eine Kompromisslösung. Mir fällt auch nichts besseres ein.

    Allerdings bin ich selbst doppelt betroffen: Erstens als genervter Bewohner eines Fremdenverkehrsortes und zweitens als Motorradfahrer, der auch schon sehr darunter zu leiden hat, dass es immer mehr undifferenzierte Fahrverbote und Lärmschutz-Geschwindigkeitsbeschränkungen gibt. Bei uns im Osten ist der 70er nur für Motorräder sehr beliebt und das ist schon sehr mühsam.
    Wenn also generell leisere Motorräder dazu führen, dass diese Schikanen wieder verschwinden bzw. generelle Fahrverbote oder Einschränkungen für alle vermieden werden können, bin ich voll dafür.