Bremsen (Allgemeines)

  • Für den normalen Strassenverkehr ist die Bremse ab Werk schon bestens gerüstet.
    Aus optischen Gründen könnte man die Wave Bremsscheiben anbauen,nur
    ist das Grund genug,die teuren Dinger anzubauen.Sieht natürlich
    rattenscharf aus.Mir würden sie gefallen aber mein Max ist kein
    Sparschwein.Ich steck auch ohne solche Extravaganzen schon genug Geld
    in mein liebstes Hobby.
    Man könnte noch mit den verschiedenen Bremsbelägen experimentieren.Ich
    bleibe bei den Yamaha-Belägen,da weiß ich,was ich habe.Und so teuer
    sind die Beläge nicht.
    Billigqualitäten sind mir,auch zum Ausprobieren,einfach zu unsicher.
    Wenn ihr anderer Meinung seid,so schreibt es bitte ins Forum.
    Georg

  • Ich hatte Probleme beim Bremsbelagwechsel.
    Der Belagwechsel an sich ist normalerweise kein Problem,Gleitstifte rausschrauben,Bremszange etwas hin und her bewegen,abziehen und schon kann man die Beläge raushebeln.So weit,so gut.
    Bremskolben säubern,zurück drücken und die neuen Beläge einsetzen.
    Dann gingen die Schwierigkeiten los.
    Die neuen Beläge habe ich kaum in die Führung einsetzen können,mußte schon ganz schön Druck ausüben,um die Dinger da rein zu bekommen.Anschließend die Bremszangen wieder montiert und am Handhebel gepumpt,bis wieder vernünftiger Druck auf dem System war.
    Dann kam die Überraschung:
    Das Vorderrad blockierte.Hab dann gedacht,fahr mal ein Stück,werden sich schon lösen.Denkste Puppe,felsenfest das Vorderrad.
    Wieder Bremszangen ab und die Beläge mit dem Schraubenzieher etwas zurückgedrückt.
    Bremszangen wieder montiert und der Roller ließ sich wieder schieben.
    Was war passiert?
    Weil ich ja auch den Winter durchfahre,wenn es nicht glatt ist,hat das Spritzgußteil aus Alu,das die Beläge führt, angefangen zu blühen.Das liegt wohl an dem Streusalz.In den beiden Führungsflächen ,oben und unten,sind über dem Aluteil noch 2 messingfarbene Bleche als Auflage für die Belagträgerplatten.Unter diesen Blechen war das Alu aufgeblüht und die Beläge waren richtig festgekeilt.Ich habe dann mit einer Feile den ganzen Schmodder weggefeilt,die Bleche wieder aufgelegt,die Beläge wieder ohne Gewalt eingesetzt und jetzt geht es wieder wunderbar.
    Wenn ihr die hintere Bremse macht,ist es beim Vergasermax kein Problem,den Kolben zurückzudrücken.Anders beim ABS Max mit Feststellbremse.Hier müsst ihr den Bremskolben unter Druck rechts rum wieder reindrehen.Mit drücken alleine geht nix.

    Tmax,the most intelligent kind of motorbiking. :daumenhoch:


    Ein Leben ohne Tmax ist möglich,aber fast sinnlos.


    Ach,nochwas: Frauen können manchmal auch Spaß machen.

  • Hallo
    Nachdem ich meinen E-Bay Max inzwischen ans laufen gebracht habe und auch schon einige KM gefahren bin, ist mir am negativsten die Bremse vorne aufgefallen, ich finde sie einfach nur schlecht, viel zu wenig Bremsleistung,
    Scheibe und Beläge sind org Yamaha und in ordnung, Bremsflüssigkeit ist gewechselt, ich bräuchte unbedingt eine bessere Bremse da ich gerne spät aber dafür heftig bremse......hat jemand tipps, eventl. andere Beläge?
    ...ich glaube ich brauche die R1 Bremse ;) ;)

  • Also normal ist das nicht!
    Hast du denn einen klar definierten Druckpunkt?

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  • Ja aber die Leistung für meine Begriffe nicht ausreichend, im Vergleich mit meinem letztem Mopped TDR 250 ist sie um Welten schlechter....
    Thomas

  • Dann ist da mit Sicherheit was faul.
    Die Bremse muß den Reifen jederzeit zum Wimmern bringen können.
    Wenn du dir Testberichte des Tmax I durchliest,wird immer die knackige Bremse erwähnt.
    Also geh mal auf Fehlersuche.

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  • Nimm mal die Beläge aus dem Schacht und die beiden kleinen Bleche oben und unten ,wo die Beläge geführt werden,mal wegnehmen und das Aluminium darunter sauber machen.Etwas abfeilen und wieder zusammenbauen.Die Beläge müssen ohne Kraft eingesetzt werden können.
    Die beiden Gleitstifte,auf denen der Schwimmsattel geführt wird ,sorgfältig fetten und anschließend die Bremsanlage entlüften.
    Eine schlechte Bremse hat der Max bestimmt nicht.

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  • Ja ! Ich muss dem Deoroller ausnahmsweise zustimmen :acht:D


    In vielen Test's , auch im vergleich mit anderen Motorrädern hat der T-Max bei
    den Bremsen immer sehr gut abgeschnitten.
    wenn die Beläge neu sind , hast du auch nicht die volle Bremleistung , meine Erfahrung. Legt sich aber nach ein paar 100 Km.
    Ich selber konnte mich nie beklagen ! (Aber vielleicht kenn ich's ja nicht besser)


    Also wenn du vorne kräftig zulangst , musst du das Gefühl haben : gleich vornüber abzusteigen , dann ist es OK.


    Ps: Was für Gabelöl hast du rein ?? Ich habe mal ein 10er Öl in die Telegabel
    einfüllen lassen. (2001 Tmax)


    gruss aus Franken . Shiwa

  • hollo t max`ler;
    die bremsen vom t max sind nicht schlecht aber auch nicht gut.
    erst nach der erfahrung,beim fahren mit motorrädern(zb. yam.r1 oder bmw gs)neuster bremstechnik wird ersichtlich,dass yam.beim t max handlungsbedarf hat.
    yam.sollte dem t max: dem sportlichsten roller,neuste technologie zukommen
    lassen(das ja auf lager liegt).
    entspr.wären auch die verkaufszahlen.


    mfg
    delle


  • Hallo Delle


    In Italien hat hat Yamaha 2005 ca. 10000 T.mäxe verkauft
    ebensoviele in Frankreich ..
    Betrifft aber das 2005-er Modell mit ABS , nicht ohne Grund....


    in Deutschland ca. 350... X( , leider


    gruss

  • Hallo,
    also das mit der Bremse ist so eine Sache. Es kommt immer darauf an, von "was" man kommt.
    Da ich früher viel Motorrad gefahren bin, bin auch ich der Meinung, das die Vorderradbremse sehr gewöhnungsbedürftig ist. Mein Max (2000er) bremst mittelmäßig im Vergleich zu grossen Maschinen. Gerade weil vorne nur ein Bremsscheibe sitzt, neigt er beim Anbremsen doch zum leichten einknicken. :daumenrunter:
    Wenn man das aber weiss, kann man damit gut leben.
    Mittlerweile ist spätes, dann aber heftiges Bremsen kein Thema mehr und der Reifen (Zitat) wimmert.


    Ich kann mir gut vorstellen, das der neue Max mit Doppelbremsscheibe da absolut giftig zur Sache geht. :Klasse:



    Die Verkaufszahlen sind schlecht, da Rollerfahren den Beigeschmack des "Opa-haften" noch immer an sich hat. :baa:


    Mein Sohn war gleicher Meinung, nach einer ersten Fahrt habe ich ihn jedoch eines besseren belehren können. :bae:

    Toto
    Jage nichts, was du nicht töten kannst !

  • Soooo schlecht ist die Bremse aber nicht!
    Voraussetzung natürlich,gute Scheibe und Beläge,alles leichtgängig und neue und gut entlüftete Flüssigkeit in den Leitungen.
    Dann bremst er schon gut,wie man in älteren Testberichten nachlesen kann.
    Der große Vorteil des ABS-Max ist das ABS.
    Man verliert schnell die Scheu,auf nasser Strasse voll reinzulangen.

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  • Hallo mal wieder


    vor kurzem habe ich die Bremsbeläge gewechselt. Grund war eigentlich, daß ich keine gescheite Bremswirkung mehr hatte und dann feststellte, daß sie kurz vor dem Metall waren. Also raus damit und Neue rein. Das mit der Bremswirkung wurde leider nicht besser und dann setzten sie sich beim stehen zu und blockierten immer wieder. Schließlich habe ich dann die Bremssättel zerlegt und festgestellt, daß sich heftige Ablagerungen auf den Zylindern gebildet hatten. Diese konnte ich dann mit WD40 und feinem Schleifflies prima entfernen. Der Staubschutzgummi war hinüber und teilweise zerbröselt. Der rechteckige Dichtgummi ist noch einwandfrei, die Kolben auch. Mein Händler sagt, es gibt nur einen kompletten Reparatursatz mit beiden Gummis und Kolben. Kann das sein? Mir würde eigentlich der Staubschutz reichen. Wer kann was dazu sagen? Hatte ich übrigens hinten und vorne (20000km).


    Gruß Rossi

    Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.

  • Hallo,
    kann ich mir nicht gut vorstellen.
    Hoffentlich funktioniert der Link:
    http://www.easyparts.nl/showdrawing.php3?modelid=1885&drawingid=34910&submodelindex=S1&grouppath=0-968-1-36-m1880-m2376-m1885-s1960-d34910
    Das blockieren ist bei meinem auch schon passiert.
    Bei mir war es aber so,daß die Halter der Bremse oxydiert waren,unterhalb der messingfarbenen Bleche,wo die Beläge oben und unten aufliegen.


    Mit dem Mauszeiger aufs Bild,scrollen vergrößert,Pos.5 sind die Ringe.

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  • Hallo Zusammen,


    habe gestern vom Freundlichen Händler einen Anruf erhalten, dass
    im Rahmen des 20.000er KDs bei mir die vorderen Bremsbeläge fällig
    wären. Der Meister möge mich mit diesen (abgenutzten Belägen)
    nicht mehr vom Hof fahren lassen.


    War absolut verwundert, da ich beim VergaserMAX das erste mal bei 40tkm die Beläge wechseln mußte, und der ABSler ja ne Doppelscheibe
    hat.
    :Sauer:
    Unglaublich - oder ???


    Wann (bei welchem km-Stand) musstet Ihr die Vorderen beim
    ABS-Max tauschen?


    Gruß
    Stefan

    ...mer socht ja nix - mer red ja blos...

  • Lass dir die Beläge zeigen.
    Wahrscheinlich kommst du mit einem Satz aus.
    Normalerweise ist auf beiden Seiten nur der innere Belag an der Verschleißgrenze.Da aber die beiden Beläge in der Packung gleich sind,reicht es ,nur die beiden inneren Beläge zu erneuern.Die äußeren halten entschieden länger.
    Liegt wohl daran,daß der Schwimmsattel auf den Bolzen etwas störrischer ist als auf der Kolbenseite.

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  • Interessanter Tipp,


    der Händler hat aber bereits alles gewechselt und ca. 70? dafür
    abgerechnet.
    Die alten Beläge konnte ich auch nicht mehr in Augenschein nehmen.


    Wann mußtest Du die Beläge wechseln?


    Gruß
    STEN

    ...mer socht ja nix - mer red ja blos...

  • Bei meinem Tmax waren die Beläge in ihren Führungen fest,nach der Montage blockierte das Vorderrad.
    Deshalb habe ich schon 2X die Inneren Beläge erneuert,erst dann mußten auch die äußeren erneuert werden.

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  • Und ... ?


    Bei welchen km-Stand haben sich die Blockaden ereignet?


    Gruß
    STEN

    ...mer socht ja nix - mer red ja blos...

  • Kann ich dir leider nicht sagen,war 2X im Laufe des letzten Jahres.

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  • Auf der Fahrt zum HGF-Mega bemerkte ich leise Schabgeräusche von der Bremse vorne.
    Shiwa hat die Geräusche auch bemerkt.Heute waren die Geräusche deutlich lauter.
    Ich hab dann vorhin die Bremsen kontrolliert und dabei festgestellt,der innere rechte Belag war völlig runter,außen noch alles im grünen.
    Alles sauber gemacht,gefettet und nur den innereren rechten Belag erneuert.Links war noch alles in Ordnung.
    Jetzt ist die Bremse wieder leise.
    Bei nächster Gelegenheit werde ich die Bremsanlage noch entlüften.Der Druckpunkt ist wesentlich weicher als bei Shiwa seinem.
    Zeitaufwand ca. 0,5-0,75 Std. für den Belagwechsel. :idee:

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  • Hallo Geo,


    ist somit das dritte mal, daß Du Probleme mit einseitig abgenutzten
    Belägen hattest.


    Schon mal beim Freundlichen gefragt, ob da was auf Kulanz
    nachzubessern ist?


    In Gerhardshofen habe ich mir mal ein paar ABS-Mäxe angesehen,
    das Problem scheint in verschieden starken Ausprägungen für
    die Doppelscheiben Bremsanlage typisch zu sein.


    Gruß
    STEN

    ...mer socht ja nix - mer red ja blos...

  • hallo georoller,
    habe diese einseitige bremsbelagabnützung auch an meiner bmw festgestellt.
    meiner einschätzung nach ist die kraftübertragung durch den bremskolben am beweglichen bremsbelag grösser,als am fixierten bremsbelag.


    bei erheblichen belagsstärken wechsle ich die bremsbeläge (den inneren nach aussen).wobei die beläge vorher auf einer glasplatte mit aufgeklebtem schleifpapier plangeschliffen und die bremsbelagkanten mit schleifpapier gebrochen werden.
    bevor du dir die arbeit mit dem entlüften machst:schraube bzw.löse die deckel
    an den bremshebel und lasse den roller mehrere stunden stehen.wenn du glück hast entweicht die luft.


    unsere kfz -meister werden jetzt aufheulen.


    habe aber bisher keinerlei probleme mit den bremsen bekommen und viele euro gespart.


    grüßle
    delle

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von delle ()

  • @ delle, laß sie ruhig heulen! Das sind doch nur die Jungfüchse mit 'nem Haufen Regeln im Hirn ohne wirkliche Einsicht!


    Vor dreißig Jahren war es gang und gäbe, so zu arbeiten.
    Material war sauteuer, Arbeitszeit noch verhältnismäßig billig.
    Da hast du auch ohne weiteres gebrauchte Teile eingebaut bekommen, wenn die Werkstatt Ausschlachtfahrzeuge im Rücken hatte. Hat den Rep-Preis doch erheblich gedrückt, wenn die Werkstatt ehrlich war.
    Heut ist leider das Material gar nix mehr wert (rein ökologisch der größte Unsinn aller Zeiten) und die Arbeitszeiten so teuer, daß viele sich den Dienst anderer gar nimmer leisten können, weil sie selber nicht genug verdienen!
    Wer noch Zeit und Freude am selber machen hat, wird ähnlich handeln wie du, immer vorausgesezt, man weiß, was man tut! :daumenhoch:

    Wenn der Einzelne sich nicht bewegt, wie soll es dann die Masse.....?

  • An alle frischgebackenen ABSMAX-Besitzer und diejenigen welche ihn schon länger haben:


    Im Modulator sind kleine Ventile verbaut zum Regeln des Bremsdrucks.
    Dies können bei zunehmender Hygroskopie der Bremsfüssigkeit festbacken. (Korrosion)


    Eine Reparatur ist sehr teuer. !


    Deshalb der Tipp von Herrn Lippmann das ABS einmal im Monat ansprechen lassen.
    Am besten bei langsamer Fahrt die beiden Bremsen nacheinander betätigen bis die Hebel pulsieren.


    Damit wird wirksam einem festgehen der Ventile vorgebeugt ,
    ein Wechsel der Bremsflüssigkeit im Serviceintervall ist selbstredend.

    Gruss Shiwa

  • Ich habe heute nach ca. 22100km (zur Entlastung meiner Werkstatt :D )
    die Vorderen Bremsbeläge gewechselt !


    Die beiden äusseren Beläge hatten noch ca. 0,8mm Belag drauf.
    Die beiden inneren Beläge schwankten zwischen 1,8 und 2,5 mm .


    Der neue Belag hat eine Stärke von ca. 5,8 mm.


    Habe die Bremssättel gereinigt , die Führungsbolzen und Führungsbleche gut eingefettet,
    zusammengeschraubt und eine Bremsprobe gemacht . Dabei das Abs zum ansprechen gebracht.


    hat alles gefunzt.


    Die asymmetrische Abnutzung der Bremsbeläge hielt sich also in Grenzen.
    Das hat beim ersten Inspizieren (nach Augenschein) schlimmer ausgesehen.



    gruss Shiwa

  • Boah - 0,8mm ist aber schon verdammt gut ausgenutzt.
    Gut, dass Du einen prüfenden Blick spendiert hast. :daumenhoch:


    Gruß
    STEN

    ...mer socht ja nix - mer red ja blos...

  • Zitat

    Original von STEN
    Boah - 0,8mm ist aber schon verdammt gut ausgenutzt.
    Gut, dass Du einen prüfenden Blick spendiert hast. :daumenhoch:
    Gruß
    STEN


    Naja ist klar...Ab und zu einen Blick drauf werfen. :acht
    Ich hab schon genug Bremsscheiben in meinem Leben ruiniert


    gruss Shiwa

  • Mann o Mann bist du wieder ungeduldig :baa:


    Es war doch Fasching ... und allle besoffen :lol:


    Ich nehme bei Bremsen lieber die Orginalteile !
    Der Reibbelag ist in seiner Eigenschaft auf Bremsscheibe abgestimmt.
    Weichere Beläge schmieren gerne ,sind auch schneller runter haben aber oft den besseren Grip !
    Härtere Beläge halten länger , belasten aber die Bremsscheibe stärker ,die nutzt sich schneller ab.


    Du musst also wissen was du bekommst , bei nicht Orginalteilen
    Im Zweifelsfall die weicheren Beläge !



    Gruss Shiwa

  • Moin moin :hi:


    Wie verhält es sich eigentlich mit dem Abstand zwischen Bremsscheibe und Bremsbeläge, ist da ein ständiger minimaler Kontakt normal oder sollte ich Lieber mal zum Fachmann damit.
    An meiner T-Max Bj. 06 scheuert am Hinterrad der innere Bremsbelag immer minimal an der Scheibe, was beim schieben in die Garage zu hören ist. Es hört sich an als wäre etwas Sand zwischen die Beäge, was aber meiner Meinung nicht der Grund ist. Mit der Fingerfühlprobe habe ich auch den Eindruck als wäre die Scheibe an der Innenseite schon mehr abgenutz als an der Äußeren.
    Läst sich der Abstand einstellen oder muß ich mir gar keine Gedanken machen.
    Noch liegt er in der 2 Jahres Garantiezeit also könnte ich im Verdachtsfall noch auf Yamaha Kosten das ändern lassen.


    Help me please !!!!!!!!!!!!!!! :cry:

  • Moin Moin
    Die Bremsbeläge nutzen sich leider immer etwas einseitig ab !
    Lies auch mal hier weiter: Vordere Bremsbeläge am ABS-Max
    Die Geräusche kenn ich auch , solange du das Fahrzeug schieben kannst
    sind die Bremssättel noch OK
    Anderfalls wären die Sättel schwergänging und müssten zerlegt , gereinigt , die Führungen
    gefettet werden.
    Einstellen lässt sich nix , die Beläge können immer leicht streifen nur Druck dürfen sie nicht ausüben.


    Gruss Shiwa

  • Ist wohl normal!
    Da lässt sich nix einstellen.
    Du kannst ja mal den Bremssattel abschrauben und die beiden Gleitstifte,auf denen sich der Sattel bewegt,säubern und einfetten.Mehr ist da nicht zu machen.
    Aber :
    Wenn du den Sattel abbaust,nach Zusammenbau erst wieder Druck auf das System bringen,sonst geht der 1.Griff zur Bremse ins Leere.

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  • SALÜ :hi:


    Danke für die schnellen Beruhigenden Antworten. :daumenhoch:


    Das mit dem Auseinanderschrauben muß ich mir noch überlegen, solange er noch rollt, und es alles nicht so schlimm ist wie befürchtet, laß ich es lieber so bevor ich es noch schlimmer mache.


    In diesem Sinne, Salü. :hi:

  • Hallo,


    ich hatte ja bereits berichtet das ich Probleme mit meiner Vorderbremse hatte (starkes rubbeln - ähnlich ABS nur das ich halt kein ABS habe)!


    Heute wollte ich eben endlich mein Kennzeichen anschrauben (ich war die letzten Tagen beruflich unterwegs). Nachdem ich das erledigt hatte wollte ich den Roller vom Hauptständer nehmen um ihn umzustellen.


    Leider hatte ich keine Chance. Ich habe den Bock einfach nicht vom Ständer bekommen. Nach hin und her suchen, ob ich irgendetwas falsch machen könnte habe ich den T-Max dann mit Gewalt im 4. Versuch herunter bekommen. Die Vorderbremse war fest gerostet!!!!!


    Ist so etwas normal? Der Roller hat ca. 10 Tag unberührt gestanden. Letzte Fahrt war bei leichten regen.


    Kann es das Problem sein mit dem nicht mehr zurückgehenden Bremskolben?


    Der Roller läßt sich zur Zeit nur sehr schwer schieben mit Quietsch-Geräuschen und Schleifgeräuschen der Bremse. Zusätzlich sieht man auf der Scheibe eine Roststaubschicht, die durch die schleifende Bremse verteilt wird.


    Habt ihr Empfehlungen für mich, was ich als "extremer" Amateur-Schrauber selber unternehmen kann?


    Ölen wäre wohl die falsche Vorgehensweise :Sauer: :Laught_1:


    Ciao


    Matthias

  • Dir bleibt leider nichts anderes übrig als :


    Den Bremssattel abschrauben
    die Führungsbolzen herausdrehen
    dann die zwei Sattel-Teile gut reinigen
    Führungsbolzen gut fetten
    Die Bremszylinder (Kolben) prüfen ob du sie nach innen drücken kannst
    andernfalls Bremszylinder saubermachen !
    wieder zusammenbauen


    Dein Problem kommt von Korrosion und Schmutz , ist ganz normal bei älteren Fahrzeugen


    gruss Shiwa

  • Gefahr erkannt-Gefahr gebannt.
    Sehr wahrscheinlich sind deine Bremskolben festgegammelt.
    Nützt nichts,Bremse auseinander.
    Bremszangen abschrauben und die Kolben ganz vorsichtig weiter rausdrücken,ca.1mm.
    Mit feinem,sehr feinem Schleifpapier die Kolben blank machen und mit ATE Bremsenfett schmieren.Du mußt die Kolben mit Hand wieder reindrücken können.
    Wenn die Kolben nicht komplett draußen waren,brauchst du nicht zu entlüften.
    Bremszange wieder montieren.Nach der Montage am Bremshebel pumpen,bis wieder Druck auf dem System ist.Anderenfalls geht der 1. Griff zur Bremse ins Leere.

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