Beiträge von Hamburgo

    Naja,


    dann mach ich meine Senftube auch nochmal auf. Beim meistverkauften Roller

    seiner Klasse kann Yamaha jawohl nicht alles komplett falsch gemacht haben.


    Ich stelle jetzt mal folgende Hypothese in den Raum. Auch wenn der aktuelle Max

    55 oder 60 PS und eine VMax von sagen wir mal 170 hätte, würden sich hier und

    andernorts trotzdem immer noch genügend "Unglückliche" darüber austauschen,

    dass ohne JCosta oder wenigstens einen gewichtsreduzierten Endtopf eigentlich

    kein richtiges Fahrvergnügen aufkommen kann, und dass mit 560 ccm Hubraum

    doch eigentlich ein anderes Leistungsvermögen realisierbar sein müsste.. So ist

    nun mal der Lauf der Dinge.


    An der realen Durchschnittsgeschwindigkeit die man in Städten, auf Landstrassen

    oder Autobahnen fährt bzw. fahren kann, würde sich durch die Leistungssteigerung

    freilich wenig bis nichts ändern.


    Dieses Phänomen ist ja auch keine Erfindung der Zweiradpiloten. Es gibt Leute die

    sich einen BMW oder Porsche zulegen, und dem dann als erstes mal ein Chiptuning

    verpassen, damit sie noch 5% mehr Leistung ihr eigen nennen können. Vielleicht

    geht es auch mehr ums Veredeln als um nackte Leistungsdaten dabei. Ist ja auch

    eigentlich egal. Solange die Spass haben, ist doch alles gut. Perfektion ist halt für

    jeden subjektiv etwas anderes.


    Ich selbst bin wohl eher ein Komfort- als Leistungsjunkie. Bei meinen Rollern wird

    üblicherweise als erstes mal die Sitzbank gepimpt und ein möglichst großes Windschild

    installiert. Das halte ich natürlich für völlig normal, während alle die es anders machen

    komplett daneben liegen :saint::).


    Meine Kritik an Yamaha beschränkt sich eher darauf, dass die Seriensitzbank für

    Longruns zu unbequem ist, und nicht mal für Geld und gute Worte eine Sitzheizung für

    den Soziusplatz zu bekommen ist.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    in Sachen Sicherheit vertraue ich (bei Hosen) auf Kevlarjeans von John Doe.

    Bei diesen Jeans befindet sich eine durchgehende Kevlarschicht unter dem

    Obermaterial. Zudem lassen sich gut sitzende Soft-Knie-Protektoren und bei

    Bedarf auch Hüft-Protektoren nachrüsten.


    Jacken (Leder oder Synthetik) und Helme (Integral-, Klapp- oder Jethelm) werden

    je nach Jahreszeit und Tourenlänge variiert (Handschuhe auch).


    Gruß

    Jörg

    Moin Roland,


    die Küste ist zwar noch ein Stück weit entfernt, aber die Elbe mündet zumindest

    in die Nordsee. 8)


    Die Unterschiede der verschiedenen Tmax-Generationen findest Du hier im Forum

    reichlich beschrieben. Bevor ich das jetzt alles wiederhole, hast Du schneller selbst

    durchgelesen was die SUFU anzeigt.


    Dein verlinktes Angebot macht für mich einen guten ersten Eindruck. Falls die Anzahl

    der Vorbesitzer und die Fahrzeughistorie stimmig sind, hätte ich keine Bedenken.


    Gruß

    Jörg

    Moin Roland,


    der TMax ist definitiv City tauglich. Bei alleinigem Stadtverkehr würde ich eher zu einem kleineren

    Roller tendieren. Ich selbst nutze dazu bspw. einen Peugeot Citystar 200. In Paris, Rom und Co wird

    er aber zu tausenden im Citymodus bewegt. Hierzulande sind Grossroller ja eher Nischenprodukte.


    Für Dein skizziertes Profil passt der TMax. Und Fahrspass gibt es ganz sicher auch genug. :)


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    der 11er Max hatte 499ccm. Ein TMax 590 gibt es meines Wissens nach nicht von Yamaha.

    Oder hast Du einen modifizierten Roller gekauft?


    Welche Maße bzw. Höhe haben die beiden im Bild gezeigten Federn?


    Feliz Navidad

    Jörg

    Moin Rollernaf,


    die TMäxe haben bereits seit wenigstens 2017/2018 keine Reifenbindung mehr in den (deutschen) Papieren.


    Das wird beim aktuellen Tech Max wohl auch so sein.


    Das Thema "eigene" Reifenfreigaben einzelner Reifenhersteller für Fahrzeuge mit eingetragener Reifenbindung

    ist aktuell politisch wohl noch nicht abschließend geklärt.


    Gruß

    Jörg

    Moin mike,


    argumentieren kann man immer. Kaufen würde ich mir trotzdem keinen AK. Aber das ist ja auch nur meine

    Meinung zu dem Thema. Ich habe aber kein Problem mit anderen Meinungen. Preiswerter ist ein AK natürlich

    allemal.


    Insgesamt ist der AK zwar kein Kassenschlager geworden, aber ein potenter Roller selbstredend schon. Von

    mangelndem Fahrspass hat zumindest im Kymcoforum keiner berichtet.


    Wenn Du auf der Suche nach einem Forum ohne echte Schreckensnachrichten bist, kannst Du Deine Suche

    einstellen. Ich habe jedenfalls hier im Forum noch keine echten Schreckensnachrichten etwa zum aktuellen DX

    gefunden.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    anbei mal ein Link zum Thema AK (aus dem Kymco Forum von Meister Zzip).


    https://zzip.de/forum/viewforu…10a2303917447b47fdf999bed


    Ich würde jedem, der sich ernsthaft mit dem Gedanken beschäftigt einen AK zu kaufen,

    empfehlen sich die teils recht ernüchternden Erfahrungen der bisherigen Käufer mal in

    Ruhe durchzulesen.


    Ich selbst hatte vor dem Kauf meines TMax einen Downtown 350 (von Kymco), und war damit

    auch sehr zufrieden. Ich würde sogar soweit gehen Kymco als grundsätzlich empfehlenswert

    zu bezeichnen. Zum Kauf eines neuen AK würde ich allerdings nicht raten. Die erste Generation

    des AK hat nach meinem Dafürhalten noch einige sehr unerfreuliche Kinderkrankheiten. Der Motor

    und das Fahrwerk sind nicht das Problem. Beides ist konkurrenzfähig. Spiegelnde Instrumente,

    schwächelnde Batterien und die Zuladungskapazität eines Mofas sind es jedoch nicht, Auch das

    neue Noodoe scheint in unschöner Regelmäßigkeit Ärger zu machen. Bei einem Besitzer hat sich

    das hintere Radlager nach nicht ganz zwei Jahren während einer Autobahnfahrt mit einem lauten

    Knall verabschiedet (wurde aber immerhin auf Garantie getauscht).


    Spätestens beim Verkauf eines gebrauchten AK relativiert sich der Mehrpreis eines TMax. Der

    Preisverfall beim AK ist krass. Von Wertstabilität keine Spur.

    (guckst Du: https://www.ebay-kleinanzeigen…-550i/1258639512-305-5879).


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    ich bin mit dem Bridgestone SC2 Rain unterwegs, und damit auch sehr zufrieden. Allerdings steht mein

    Mäxchen seit ein paar Tagen im Winterquartier, da mir (und meiner Sozia) das rollern bei den aktuellen

    Temperaturen schlicht keinen Spass mehr macht.


    Insgesamt teile ich die Ansicht von Thomas. Grenzsituationen meide ich, völlig unabhängig vom Wetter.

    Gerade in der kalten Jahreszeit sollte allen klar sein, dass der Haftungskoeffizient der Reifen sinkt. Die

    Streckentemperatur spielt ja nicht nur in der Formel 1 eine entscheidende Rolle für die Rundenzeiten.


    Gelegentlich bin ich noch mit meinem Citystar 200 in Hamburg unterwegs. Allerdings auch nur sehr

    gemütlich, weil ich keinen Bock auf unfreiwillige Stunteinlagen habe. Sobald ein Reifenwechsel ansteht,

    werde ich beim Citystar auf Allwetterreifen von Heidenau umsteigen. Bessere Reifen bzw. Reifen mit

    mehr Grip habe ich nie gefahren.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    soweit es mich angeht sehen Roller (unabhängig vom Hubraum) ohne TC völlig nackt und

    unvollständig aus. Irgendwie so als ob irgendetwas fehlt. Selbiges gilt für Reiseenduros.


    Bei eine Harley oder einer Rennsemmel allerdings würde ein TC tatsächlich optisch

    verheerend wirken.


    Gruß

    Jörg


    Post Scriptum für ThomasB

    Danke für das schöne Foto. Sieht klasse aus der Roller.

    Moin Moin Lempi,


    herzlich willkommen im Forum, und natürlich viele schöne Kilometer mit Deinem Mäxchen.


    Ich habe ja ebenfalls vom Downi in die Königsklasse gewechselt, und es nicht bereut.


    Gruß

    Jörg

    ???


    Warum sollte die Motorkontrollleuchte angehen, wenn man im Stand mal kurz Gas gibt, um zu hören

    wie sich der Klang vom Auspuff dabei verändert? Das habe ich noch bei keinem meiner Fahrzeuge

    erlebt.Weder bei Rollern noch bei Mopeds. Auch nicht bei meinem DX.


    Ist der TMax für solche Symptome bekannt?

    Hier im Forum gibt es Beiträge, bei denen es um positive Auswirkungen im Hinblick

    auf die Geräuschentwicklung am Helm geht, zu den Aufsatzscheiben von MRA.


    guckst Du u.a. hier:

    Frontscheiben für den XP500 (SJ01-SJ05)


    Ich hab keine eigenen MRA-Erfahrungen, die ich beisteuern könnte. Ich selbst bin "nur" 178 cm

    groß, und habe daher insoweit auch deutlich weniger Wind-Probleme gehabt.


    MRA findest hier:

    https://www.mrashop.de/modellb…xcta-alle-baujahre?c=5671


    Gruß

    Jörg

    Moin Coach,


    keine oder wenig WIndgeräusche mit kurzer Scheibe? Das wird nix.


    Lange dunkle Scheiben mag es geben, aber dann halt ohne ABE. Jedenfalls sofern

    der Sichtbereich damit nennenswert abgedunkelt wird.


    Falls Dir das mit der ABE egal ist, würde ich mal bei Ermax gucken. Wenn man mit

    so einer hohen dunklen Scheibe aber in einen längeren Tunnel fährt, wird es wirklich

    ziemlich duster. Auch für Nachtfahrten oder Fahrten während der Morgen- oder

    Abenddämmerung ist das alles andere als optimal. Für mich wäre das nix.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    ich drück Dir die Daumen, dass Du jemanden findest, der eine große Vitrine zum hineinstellen des Rollers hat,

    und Deinen Geschmack in Sachen Roller teilt. Oder zumindest ein Faible für Showfahrzeuge hat.


    Das Teil ist ja doch recht individuell. Der konventionelle Rollerfahrer ist ja meist eher etwas weniger dem Extremen

    zugeneigt. Wenn ich raten müsste, würde ich annehmen, dass es nicht leicht werden wird einen Käufer für

    diesen Roller zu finden.


    Toi Toi Toi

    Jörg

    Moin Petschi,


    bei den meisten TC ist ein Aufkleber dabei, der die VMax auf 130 km/h limitiert. Tatsächlich

    kann man in der Regel deutlich schneller fahren, ohne dass sich die Fahrstabilität signifikant

    verschlechtert.


    Bei meinem DX hatte ich anfangs das große TC von Yamaha drauf. Mittlerweile nutze ich ein Flexicase

    von Shad (SH 58 X). Mit beiden war es problemlos möglich mit Topspeed unterwegs zu sein.


    Ich hatte früher mal eine Suzuki VStrom (DL 650). Mit TC fing das Bike bei etwa 180 km/h (lt. Tacho)

    an deutlich zu pendeln. Ohne TC hatte ich keinerlei Pendelneigung.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    gestern war die 1. Jahresinspektion bei Kilometerstand 5.500 fällig. Den 5.000er Ölwechsel gab es bereits

    Mitte Juli (für 80,99 Euro). Bei der gestrigen Inspektion wurde daher nicht erneut das Öl gewechselt.


    Die Rechnungssumme betrug 216,20 Euro. Den Händler Yamaha Heuser (Süderstr. 83, 20097 Hamburg)

    kann ich grundsätzlich empfehlen. Leihmopeds gibt es aber leider weder für Geld noch gute Worte.


    Dafür gibt es die Diagnoseergebnise der "dynamischen Prüfung" (Leerlaufdrehzahl, Drosselklappensensor-

    spannung, Einspritzzeit, Zündzeitpunkt etc.) als Ausdruck und das abgearbeitete Inspektionsblatt mit

    nach Hause (was aber vermutlich überall so sein dürfte).


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin,


    damit evtl. auch andere was davon haben, möchte ich noch die Lösung zu meinem

    Problem mitteilen.


    Eine neue Bereifung (Bridgestone Battlaxx SC2 Rain) brachte keine Linderung, fährt sich

    aber ansonsten ausgezeichnet (Trip in allen Lebenslagen).


    Mitte Juli war ich dann zum 5.000er Ölwechsel mal bei einem anderen Yami-Händler.

    Dieser sprach mich nach einer Probefahrt darauf an, dass der Riemen wohl viel zu straff

    gespannt sei. Mit dieser Diagnose war ich dann bei dem Händler, bei dem ich den Roller

    auch gekauft hatte.


    Ich hatte dort zwar auch schon vorher meinen Verdacht auf falsche Riemenspannung

    benannt und um Kontrolle gebeten, aber scheinbar hatte das nicht den Effekt, dass

    die Riemenspannung auch tatsächlich richtig kontrolliert wurde. Jedenfalls blieb die

    Problematik unverändert erhalten.


    Nunmehr nahm man meinen Hinweis offenbar ernst, und hat die Riemenspannung

    auf Sollwerte gebracht. Und siehe da, keinerlei "Hubbeln" mehr am Hinterrad.


    Gruß

    Jörg

    Hallo Atze,


    ich finde den Preis für die Laufleistung (bei einem regelmäßig gewarteten Fahrzeug) grundsätzlich noch akzeptabel.

    Normale Gebrauchsspuren würden mich auch nicht stören, solange der Roller unfallfrei ist.


    Allerdings würde ich mir für Stadtfahrten kein Dickschiff aus der 200 Kilo+ Liga zulegen. Meinen DX nutze ich nicht

    für Stadtfahrten in Hamburg. Einfach weil Wendekreis, Gewicht und Handlichkeit dafür nicht wirklich optimal sind.

    So weit es mich angeht, hat der TMax seine Stärken im Bereich Reisen, Touring sowie Gebirgsausflüge. Für Cityfahrten

    habe ich einen Citystar 200 von Peugeot. Es gäbe aber natürlich auch noch reichlich andere geeignete Kandidaten.


    Mach doch mal eine Probefahrt mit einem aktuellen TMax bei einem Yami-Händler. Dann kannst Du besser

    einschätzen, ob der TMax für Deinen geplanten Einsatzbereich wirklich passt.


    Gruß

    Jörg

    Moin,


    ich habe gerade diese Woche (bei Yamaha Heuser in HH) einen Ölwechsel (bei Km-Stand 5.000)

    machen lassen. Die Kosten lagen bei 80,99 Euro für Material (Öl, Dichtung, Ölfilter) und Arbeitszeit.


    Gruß

    Jörg

    Moin Moin Gemeinde,


    ich hab mir ein größeres Windschild von Givi (mit ABE / Modell D2133ST) zugelegt.


    Die Kosten liegen bei knapp 100 Euro. Die Montage ist ein Kinderspiel.

    Das neue Schild ist etwa 4 cm breiter und ca. 12 cm höher als das Original.


    Auf dem folgenden Bild habe ich zum besseren Vergleich beide Schilder fotografiert.



    Zudem hat es im unteren Bereich links und rechts zusätzlich Ausbuchtungen,

    die den Fahrtwind etwas von den Händen wegleiten.


    Hab gestern erste Probefahrten auf der Autobahn damit gemacht, und bin

    soweit ganz zufrieden. Bereits in der untersten Stufe ist der Windschutz sehr

    ordentlich. Das Windschild ist ja bereits so ca. 12 cm höher als das Original.

    Ausserdem ist die obere Kante des Windschildes näher am Fahrer, da die

    Scheibe etwas mehr zum Fahrer hin geneigt ist. Wenn man die Scheibe

    hochfährt, wird es allerdings kaum noch ruhiger (zumindest für Fahrer meiner

    Größe - 178 cm).


    Meine Sozia konnte auf dem hinteren Sitz keine großen Unterschiede zur

    originalen Scheibe feststellen. Sie ist allerdings auch kleiner als ich, so dass

    ein Großteil des Fahrtwindes ohnehin an mir hängen bleibt.


    Beigefügt noch ein paar Bilder.





    Gruß

    Jörg

    Wenn es denn soweit kommt, dass einen die eigene Versicherung in Regress nimmt, gibt es

    dazu zunächst mal ja kein Gerichtsurteil. Die Versicherung wird den Regress schlicht aus den

    vereinbarten und durch den Versicherungsnehmer akzeptierten Versicherungsbedingungen

    ableiten. Zu einer Klage seitens der Versicherung wird es erst kommen, wenn der Versicherungs-

    nehmer den Regressanspruch bestreitet.


    Als Versicherungsnehmer kann bzw. muss man den Regress ggf. im Wege der Zivilklage abwehren.

    Aber wer würde bei der von Dolderbaron skizzierten Sachlage ernsthaft Geld für einen Anwalt in die

    Hand nehmen wollen, um dann später auch noch zusätzlich die Verfahrenskosten (und wenn es ganz

    dumm läuft auch noch die Kosten der Gegenseite) aufgedrückt zu bekommen.


    Ob es Sinn macht gegen ein entsprechendes Bußgeld, Punkte oder den Führerscheinentzug

    vorzugehen, läßt sich nicht ohne weitere Infos einschätzen. Aber sonderlich erfolgversprechend

    scheint die Sachlage auch hier nicht. Wer zu dieser Thematik Google bemüht, wird übrigens schnell

    fündig.


    Ich hab keine Ahnung von der Schweizer Justiz. Vielleicht können unsere Eidgenossen das besser

    einschätzen. Wenn ich mir aber den Schweizer Bußgeldkatalog so ansehe, scheinen mir die

    Schweizer Offiziellen eher noch deutlich strenger zu agieren, als "unsere".

    Eine Erhöhung des Drehzahlniveaus erhöht den Verbrauch. Ich würde schon annehmen, dass sich

    das Abgasverhalten dadurch nicht verbessert. Da hilft auch die Lambdasonde und der Kat nix. Die

    größere Menge verbrannten Benzins erhöht den Schadstoffausstoß.


    Aber selbst, wenn man dies aussen vor lässt, bleibt es dabei, dass sich durch das höhere Drehzahl-

    niveau beim Anfahren das Geräuschverhalten verschlechtert. Das Moped wird einfach lauter.


    Es wird schon seine Gründe haben, dass es keine Sportvario mit ABE zu kaufen gibt. Beim Einsatz von

    Käseecken, die von einer Markenwerkstatt verbaut (oder wenigstens auf Rechnung verkauft) wurden,

    sieht es nicht anders aus. Da kann man sich aber vor den negativen Folgen noch durch den Einwand

    der Gutgläubigkeit schützen. Das kann vor Gericht bei Zivilklagen in Sachen Haftung einen enormen

    Unterschied machen.

    Moin Moin,


    ein Urteil braucht es eigentlich nicht, da die Rechtslage hinreichend klar ist. Nach § 19 Absatz 2, Satz2, Nummern 2 und 3 der

    StVZO erlischt die Betriebserlaubnis (und damit auch der Versicherungsschutz), wenn Änderungen vorgenommen werden,

    durch die eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist (z. B. Änderungen an den Rädern, der Lenkung, den

    Bremsen oder dem Fahrwerk) oder das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird (z. B. Modifikation des Motors

    oder der Auspuffanlage).


    Änderungen an der Vario, welche die Anfahrdrehzahlen erhöhen, werden in der Regel sowohl das Abgasverhalten als auch

    das Geräuschverhalten "verschlechtern". Bei Änderungen an der Auspuffanlage wird es üblicherweise ähnlich aussehen.

    Sofern also keine ABE für die verwendeten Umbauteile vorliegt, war es das dann für die Betriebserlaubnis und den

    Versicherungsschutz.


    Fahren ohne ABE führt aber nicht automatisch dazu, dass der Lappen weg ist. Dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit

    die nach § 69a StVZO mit einem Bußgeld und auch Punkten geahndet werden kann. Das "Strafmaß" hängt von den Umständen

    des Einzelfalles ab.


    Gruß

    Jörg

    Moin Eddie,


    ist ja ähnlich wie bei BMW, und natürlich wartungsfreundlicher als eine offen laufende

    Kette. Trotzdem vermisse ich da nix. Kettenlängung, Ölstandskontrolle, Mehrgewicht.

    Alles Sachen über die ich mir keine Gedanken mache. Und ganz gewiß nichts dem

    ich hinterhertrauern würde.


    Kardanantrieb würde mich dann schon eher ansprechen. Wäre aber beim Leistungsniveau

    eines Maxirollers wohl genauso übertriebener Aufwand, wie etwa eine Kette im Ölbad.


    Gruß

    Jörg

    Ich weiß nicht was Du da gelesen hast. Aber wenn Du eine Quelle dafür benennen kannst,

    dann immer her damit. Mein damaliger Testverbrauch lag jedenfalls um etwa eineinhalb

    Liter über meinem aktuellen. Das ist Fakt.


    Ich hab nix gegen Costa. Ich hab nur noch nie eine gebraucht. Das mag auch daran liegen,

    dass ich mir vor dem Kauf überlegt habe, was genau ich von meinem Fahrzeug eigentlich

    erwarte. Eine Senkung des Drehzahlniveaus lässt sich übrigens auch bereits deutlich

    preiswerter mit Pulleys Käseecken erreichen.


    Aber auch das ist für mich relativ egal, da ich meine Zweiräder ohnehin nur sehr selten

    am Drehzahllimit bewege. Für mich ist der Tmax kein Sportgerät, sondern ein (sehr

    sportlicher) Reisegefährte.


    Für die wenigen Male, wo ich dann doch mal mit Vollgas unterwegs bin, ist mir denn auch

    völlig egal, ob der Motor ein paar Minuten mit 7.500 oder 8.000 UpM läuft. Das Yamiherz

    ist nämlich robust und langlebig, und kann das gut vertragen. Ich hab es jedenfalls noch

    nicht hinbekommen den DZB zu erreichen.


    Würde es mir darum gehen regelmäßig lange Autobahnetappen möglichst schnell hinter

    mich zu bringen, würde ich mir auch keinen Roller zwischen die Beine klemmen, sondern

    ein Mittelklassemotorrad (vermutlich von Honda oder Triumph). Das wäre zudem auch

    noch deutlich preiswerter.

    Moin Moin,


    ich muss hier auch so manches mal schmunzeln, wenn ich Beiträge lese von den Besitzern oder

    ehemaligen Besitzern der bisherigen TMax-Generationen, die so "enttäuscht" von der aktuellen

    Generation sind, weil die Generationen davor aus den unterschiedlichsten Gründen (schärfere Optik,

    nicht so viel unnötiger technischer Schnickschnack etc.) einfach viel TMaxiger waren.


    Obwohl also früher alles viel besser gewesen zu sein scheint, ist hier im Forum das Thema J Costa

    wohl eines der am meisten frequentierten. Es gibt sogar ernsthaft Fahrer, die der Antriebskette

    hinterher trauern (das werde ich wohl nie begreifen). Die entfallende bekackte Kettenpflege war

    einer der Gründe, die mir den Umstieg vom Motorrad auf einen Maxiscooter vor ein paar Jahren

    versüsst und erleichtert haben.


    Ich bin bislang nicht eine Sekunde versucht gewesen mich mit dem Thema J Costa zu befassen.

    Warum? Einfach weil ich es wegen der beiden vorhandenen Mapings nicht zu tun brauche.

    Traktionskontrolle und elektrisch verstellbares Windschild sind für mich auch kein Tüddelkram,

    sondern handfeste Vorteile, die ich nicht mehr missen möchte. Dazu gibt es dann auch noch

    eine ordentliche Portion Gewichtsersparnis. Das Verhältnis von Leistung und Gewicht ist nie

    besser gewesen als heute (aber auch das scheint die J Costa-Jünger nicht zu beeindrucken).

    Naja, was solls. Jeder nach seiner Fasson.


    Zum Thema BMW noch folgendes: Ich hab vor ungefähr drei Jahren mal Gelegenheit gehabt

    eine Sportversion ausgiebiger zu testen. Keine Frage der Kymco-Motor hat Potential (wenn

    man es denn kernig mag). Das Teil macht definitiv Spass. Dass es der bessere Motor sein soll,

    müsste mir allerdings noch plausibel gemacht werden. Ist größer gleich besser?


    Der Motor hat schlicht mehr Hubraum, verbrennt mehr Benzin und generiert (oh Wunder)

    dadurch auch mehr PS und VMax. Es wäre jawohl auch traurig, wenn dies einem größeren

    Motor nicht gelingen würde.


    Das Ding hat rund 15 Ponys mehr unter den Zylinderdeckeln, aber der Roller wiegt ja auch

    knapp einen Zentner mehr als ein Mäxchen. Falls mir jemand Fundstellen dafür benennen

    kann, das der Kymco-Motor zuverlässiger, wartungsfreundlicher oder wenigstens langlebiger

    ist, dann immer her damit. Nach meinem Empfinden scheinen mir die Wartungszeiten und

    Inspektionskosten bei BMW keinen direkten Rückschluss auf überlegene Ingenieurskunst

    herzugeben.


    Gruß

    Jörg

    Moin Jim,


    ich versuche es jetzt auch mal mit einer Erklärung.


    Die Drehzahl wirkt zunächst auf die Kurbelwelle und den Antriebsteil der Variomatik, und führt primär zu einer Veränderung des

    Übersetzungsverhältnis (wenig UpM = Untersetzung / mehr UpM = Übersetzung).


    Ein lineares Verhältnis von Drehzahl und Geschwindigkeit kann es daher theoretisch erst ab dem Zeitpunkt (und der Drehzahl)

    geben, wenn die Endübersetzung in der Variomatik erreicht wurde.


    Aber auch diese theoretisch denkbare Linearität gibt es in der wirklichen Welt nicht. Das liegt vor allem an zwei Faktoren.


    Erstens der Verlustleistung, die im Antriebsstrang hängen bleibt. Nicht alles was der Motor an Drehzahl bzw. Leistung generiert

    landet auch 1 zu 1 am Hinterrad. Der Leistungsverlust ist aber nicht linear.


    Zweitens steigt mit der Geschwindigkeit des Rollers der Luftwiderstand nicht linear sondern exponentiell. Auf Rollenmeßständen

    spielt das natürlich keine Rolle. In der Realität (also etwa auf Autobahnen oder Landstrassen) aber schon. Spätestens ab

    Geschwindigkeiten um die 100 Km/h reicht es deswegen nicht mehr aus, die Motorleistung zu verdoppeln, wenn man die

    Geschwindigkeit verdoppeln will (völlig unabhängig von der Übersetzung).


    Ein kleines Beispiel hierzu verdeutlicht diese Feststellung. Ein moderndes Mittelklasse Auto braucht ca. 80 bis 100 PS um
    eine Endgeschwindigkeit von 180 bis 200 km/h erreichen zu können. Der Bugatti Veyron erreicht eine Endgeschwindigkeit
    von rund 400 km/h und benötigt dafür eine Leistung von rund 1000 PS. (Eigentlich würden dazu wohl auch um die 900 PS
    ausreichen, aber aufgrund der Leistungsverluste im Getriebe und im Antriebsstrang kommt die Motorleistung nicht 1 zu 1
    auf der Strasse an.)


    Über topografische Varianzen ergeben sich dann auch noch unterschiedliche Drehzahlniveaus je nach Steigung oder Gefälle.

    Von Gegenwind ganz zu schweigen.


    Gruß

    Jörg

    Moin Enrico,


    ich bin inhaltlich voll bei Dir. Ich bin jahrelang diverse Roller gefahren, und habe immer wieder

    sehnsüchtig nach dem TMax geschielt. Letztes Jahr war ich dann mal für eine Probefahrt beim

    Yamaha Händler und war bereits im Showroom schockverliebt. Ich habe natürlich auch noch eine

    Probefahrt gemacht, aber eigentlich wusste ich schon vorher, dass ich dieses Bike haben musste.


    Für mich ist die Formensprache, die Verarbeitung und Materialqualität herausragend. Klar die

    Technik, deren Zuverlässigkeit, und das Fahrwerk sind auch klasse. Aber ich würde meinen Roller

    nicht weniger "lieben", wenn er bspw. kein Keylessgo oder etwa Tempomaten hätte.


    Ich habe hier im Forum gelesen, dass viele oder zumindest einige gerne mehr PS hätten. Die würde

    ich natürlich auch nicht ablehnen, aber für mich verliert der Roller nicht an Strahlkraft, wenn der

    Motor aus ist. Ich fahre so gut wie nie mit Vollgas auf Autobahnen herum. Insofern ist für mich nur

    wichtig, dass mein Roller ausreichend motorisiert ist, um mir beim Beschleunigen ein Grinsen ins

    Gesicht zu zaubern.


    Soweit es mich betrifft hat der aktuelle TMax den höchsten Haben-Will-Faktor von allen Rollern die

    man derzeit für Geld kaufen kann. Mich spricht das Design jedenfalls an (vielleicht habe ich ja auch

    mir bislang unbekannte italienische Wurzeln in meinem Stammbaum :)).


    Gruß

    Jörg