Beiträge von superbikerroller

    Schmerzen am Allerwertesten


    Liebe Freunde,

    das mit den Schmerzen kann aber auch einen anderen Grund haben. Ich sage nur soviel; wer Probleme bei Sitzen hat sollte mal mit seinem Hausarzt sprechen und ggf. einen Urologen aufsuchen. Eine vergrößerte Prostata, wie bei Männern ab 50 oft vorhanden, macht sich bei Blasensteinen ebenso bemerkbar. Auf Dauer kommt man dann um eine OP nicht herum. Denn aus gutartig kann auch schnell bösartig werden.

    Dies ist ein gutgemeinter Rat an alle, die auch weiterhin sorgenfrei Roller fahren wollen.

    Hallo Michael,


    ich habe mir vor Jahren einen Tmax als Ersatzteilträger zugelegt (Vergaser). Der Motor stammt aus Italien und ist mit einem getunten Zylinderkopf versehen. Ich werde den Motor so nicht verbauen, da er nach meiner Meinung keine Zulassung bekommt. Bei Interesse einfach melden.

    Hallo Heinrich,


    wenn Dir die Scheibe mal zu unsportlich erscheint, gibt es die Möglichkeit, eine kleinere Scheibe mit MRA-Spoiler zu verbauen.

    Bringt den gleichen Effekt und passt vielleicht besser zum Tmax (meine Meinung).


    Ansonsten Gratulation zu der guten Kaufentscheidung.


    :Bravo_2:

    Auch ich bin tief betroffen vom Tod unseres lieben Freundes Rene.


    Er hat wie kein anderer es verstanden, vermittelnd und beruhigend auf einige Hitzköpfe einzuwirken und die Wogen zu glätten.


    Lieber Rene, Du warst das Vorbild an Persönlichkeit in diesem Forum.


    Liebe Susi, mein tiefes Mitgefühl über den schweren Verlust.

    Servus Thomas,


    schön, dass Du dich im Forum angemeldet hast. Du wirst viele interessante Leute mit entsprechendem Fachwissen kennen lernen.


    Ich bin diese Woche im Schwarzwald mit meiner besseren Hälfte unterwegs. Nächste Woche möchte ich mir Dein neues Spielzeug mal anschaun.


    Mfg

    Hans :mt::mt::mt:


    alias superbikerroller

    Hallo Karl,


    der Varioriemen sollte alle 20.000 km erneuert werden. Ich hab den Verdacht, dass hier noch der erste verbaut ist. Die Dinger werden mit den Jahren hart, was das Pfeifgeräusch erklären würde.


    Die Historie der Variomatik sollte man kennen und sich aufschreiben. Nach meiner Erfahrung sollte der Riemen spätestens nach 5 Jahren, egal welche KM-Leistung, erneuert werden.


    MfG
    :thumbup: :mt:

    Hallo liebe Tmaxler,


    mit meinen Freunden war ich seit Sonntag, 29.05.2016 in Südtirol unterwegs. Angereist sind wir bequem per Pkw-Anhänger ins Passeiertal nach St. Leonhard, südlich vom Timmelsjoch. Das Wetter war im Gegensatz zu Deutschland und Österreich durchaus in Ordnung. Bei unseren Touren wurden wir kaum mit Regen tangiert, da wir bis zum einsetzen der Niederschläge gegen 17.00 Uhr wieder zurück waren.


    Ziel waren das gerade wieder geöffnete Stilvser Joch sowie das Timmelsjoch über das Ötztal. Einen Tag gings durch die Dolomiten und rund ums Sella-Massiv. Auch das Ultental und das Schnalstal haben wir uns mal näher angesehen. Von Meran nach Bozen haben wir jedes mal die Hochstrasse über Hafling gewählt. Insgesamt sind so ca. 1.000 km zusammen gekommen.


    Heute gings dann über den Jaufenpass, Sterzing, Brenner, Kufstein und die freie Autobahn zurück nach Hause.


    Im Gegensatz zu den Vorjahren liegt noch verhältnismäßig viel Schnee auf den Pässen. Aber wo ein Wille - da auch ein Weg.


    Anbei noch einige Bilder um den Geschmack zu wecken:



    Euch allen viel Freude bei unserem gemeinsamen Hobby und immer unfallfreie Fahrt wünscht


    superbikerroller ;) 8) :thumbup:

    Ich kann Papillon nur ausdrücklich recht geben.


    Mir hat es auf der Autobahn beim überholen eines Brummi mit 140 km/h den Antriebsriemen zerlegt. Die Fetzen haben sich glücklicherweise nicht verkeilt, so das ich auf dem Standstreifen ausrollen konnte. Beim Fahrbahnwechsel war der Lkw gerade mal 50 Meter hinter mir und hat aus Unkenntnis der Situation voll gehupt.


    Mein Max war damals 3 Jahre alt und hatte 22.000 km auf dem Tacho. Daher der Rat an alle - nicht ausreizen, denn man hat nur ein Leben !!!


    :question: :engel:

    Hallo Ralf,


    dein Reisebericht ist wie immer ein Genuss. Mit der richtigen Wortwahl hast Du es einzig verstanden, den Leser in Begeisterung zu versetzen.


    Da ich die Strecken mit Ausnahme der letzten Etappe vom Grimselpass ins Elsass schon gefahren bin, konnte ich den Bericht besonders geniessen.


    Wie heisst es so schön: "Nach der Tour ist vor der Tour". :ta_Clap: :Bravo_2:
    MfG

    Liebe Tmaxgemeinde,


    in der Zeit vom 23.8. - 30.8.2015 gings heuer mal wieder in die Schweiz. Gewohnt wurde in einem Ferienhaus in Laax, Kanton Uri. Von da aus kann man in alle vier Himmelsrichtungen schöne Touren unternehmen. Das Quartier war zwar nicht übermäßig luxuriös, doch für Biker steht ja doch das Fahren und nicht das Wohnen im Vordergrund. Wer mal Interesse hat, einfach "Laaxer Stöckli" bei Google eingeben und schon erscheint die Ferienwohnung.


    Bei Tagestouren von 250 - 500 km wurden so gut wie alle Passstraßen wie Oberalp, Furka, St. Gotthard, Nufenen, Lukmanier, Susten, Grimsel, Albula, Bernina, Julier usw. gefahren. Höhepunkt war am 26.8. der Besuch unseres Freundes Georges in Lugano. Über den Malojapass gings auf der Schnellstrasse nach Lugano. die 150 km wurden gemütlich abgespult, so dass wir pünktlich um 12.00 Uhr in Lugano eintrafen. Mit wir meine ich meine beiden Kumpel Karlheinz und Manne (mit ihren besseren Hälften). Georges hat uns herzlich empfangen und eine schöne Tour um den Luganer See und den Lago Maggiore vorbereitet. Erst gegen 18.00 Uhr gings zurück nach Laax. Bis auf den Montag hatten wir wunderbares Wetter. Geschafft von den anstregenden Tagen gings am Sonntag über Liechtenstein zurück nach Deutschland. Die letzten 100 km mussten wir staubedingt runter von der BAB und über Schleichwege kamen wir um 15.30 Uhr wieder wohlbehalten zuhause an.


    Nochmals herzlichen Dank am Georges für die nette Gastfreundschaft. :Congra:
    Anbei noch einige Fotos um den Geschmack zu wecken.

    kann das geschriebene von clemont und majy uneingeschränkt bestätigen. Ich fahr seit 17 Jahren und 92.000 km neben dem Tmax liebend gern den Majesty 250. Unglaublich sparsam, niedrige Sitzhöhe, viel Stauraum und sehr zuverlässig. In mobile gibt es ein blauen mit 20.000 km für günstige 600,--€.
    8) :thumbup:

    Hallo Werner,


    mein Tmax hat inzwischen 69000 km runter. Mit dem Gasloch hab ich mich arrangiert. Vorausschauend fahren und langsam Gas wegnehmen und auch langsam den Gasgriff wieder aufmachen. Klappt bei mir ausgezeichnet. Wie bei einer Frau - alles mit Gefühl!


    :idee: :bey:

    Starter max. 3 Sekunden drücken, loslassen und dann einige Sekunden warten und den Vorgang solange wiederholen, bis der Tmax ein Lebenszeichen von sich gibt. Anschliesend Gasgriff leicht auf Spannung halten und wieder starten. Sobald er läuft evtl. Gasgriff loslassen bzw. leicht auf Spannung halten bis er schön rund läuft.


    Erst nach 2-3 Minuten warmlaufen auf Startautomatik probieren, ob er Gas annimmt - dann erst losfahren.


    Ich komme damit seit 10 Jahren wunderbar zurecht - Ein Tmax will mit Liebe und Feingefühl behandelt werden!!!


    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Hallo Stefan,


    ein ordentlich gewarteter Tmax ist unkaputtbar!


    Wie Papillon richtig schreibt, ist der Tmax grad mal richtig eingefahren. Eine Fahrleistung jenseits 100.000 km ist ganz normal.


    Der Verkäufer hat scheinbar auch Ahnung vom Tmax, so wie das Teil aussieht. Frag doch mal ob ein Schneckenspanner für die Steuerkette verbaut ist. Die Ventile gehören bei dem jetzigen km-Stand mal überprüft - evtl. auch schon geschehen. Der Zahnriemen in der Vario gehört auch alle 20.000 km getauscht. Die Bremsscheiben mal auf Verschleiss prüfen und evtl. ersetzen. Die Vergaserflansche sollten auch schon mal getauscht worden sein. Ob o.K. merkst Du, wenn Du bei der Probefahrt das Gas wegnimmst und unregelmäßige Geräusche den Auspuff verlassen (ich hab versucht mich vornehm auszudrücken) oder einfach gesagt, er zu schießen beginnt.


    Bei 4 Vorbesitzern würde ich mir mal die Lebensstory erzählen lassen. Aber grundsätzlich würd ich zu Kauf raten, wenn alles andere passt.


    Ich besitze 2 gelbe Tmäxe aus 2001 und bin wunschlos glücklich.


    :) ;) :rolleyes:

    Ich tippe auf den Vergaserflansch bei den beiden Ansaugstutzen am Vergaser. Über die Jahre bilden sich Risse die irgendwann durchgehen und zu Falschluftzufuhr führen. War bei mir auch so.


    Einfach als Suchbegriff "Ansaugstutzen" eingeben und nachlesen.

    Halle Tmaxfreunde,


    nachmals Danke an Shiwa für das gelungene Treffen und an alle gleichgesinnten für die schöne Gemeinschaft bei der heutigen Ausfahrt. Nach knapp 500 km sind wir um 21.30 Uhr wieder wohlbehalten und auch noch trocken Zuhause angekommen.


    Alles war bestens und wie heißt es so schön - "Nach dem Treffen ist vor dem Treffen"


    In diesem Sinne alles Gute und bis zum nächsten mal.


    Superbikerroller ::) =) :) :thumbup:

    Hallo Gemeinde,


    ich komm soeben frisch aus Rom. War mit meiner Familie 1 Woche in Rom unterwegs und hab im Mekka der T-Mäxe nicht einen BMW-Scooter zu Gesicht bekommen.


    Aber dafür jede Menge Mäxe. Eigentlich sollte die Krankenkasse für jeden von uns jährlich eine Woche Rom zur Förderung unserer Gesundheit sponsern. An jeder Ampel waren die T-Mäxe die "Kings"


    Ganz erfürchtig stellten sich alle anderen in die zweite Reihe. Und bei Grün, was soll ich sagen, Musik in meinen Ohren!!!


    Viele Grüsse


    :) ::) :thumbup:

    Hast Du die Buchse (Bild Nr. 3 aus Beitrag 17) mit Waschbenzin oder Bremsenreiniger in Berührung gebracht. Wenn die Buchse aus Sintermetall ist, brauchtst Du kein Fett - ist selbstschmierend.


    Ich würde mir eine neue Buchse kaufen und alles wieder zusammenbauen. Hatte das gleiche Phänomen bei meinem Majesty - nach Austausch war das Problem gelöst.

    Hallo Tmaxgemeinde,


    Am Pfingsmontag war es mal wieder soweit, unsere alljährliche Reise ging in das Valposchiavo, das südlichste Tal von Graubünden oder auch die Sonnenstübe Graubündens genannt.


    Die Anreise führte über Garmisch, Fernpass, Landeck, das Engadin und den Berninapass nach Li Curt bei Poschiavo. Bei meinen Reisevorbereitungen bin ich auf den 4* Campingplatz www.camping-boomerang.ch gestoßen. Auf dem tollen Platz werden u.a. 2 Zimmer mit 10 bzw. 6 Betten als Matratzenlager zum Preis von 18 sfr (ca. 15,--€) je Nacht sowie Frühstück für 8 sfr. angeboten. Bettwäsche und Federbetten sowie alles andere incl. Unter der Internetadresse kann sich jeder selbst ein Bild von der Anlage machen. Aus meiner Sicht ein absoluter Geheimtipp für eine Gruppentour in die schöne Schweiz. Zudem sind die Platzeigner deutschsprachig und sehr nett.


    Am Dienstag kamen noch 3 Freunde mit Motorrädern nach und so begann unsere Tour über Tirano, den Passo del Aprica, Edolo hinauf auf den Passo del Tornale. Die ersten Fotos geschossen und weiter zum Highlight des Tages, den Gaviapass auf 2.621 mtr. Der Pass sollte nur bei gutem Wetter befahren werden, da die Straßenführung eng und kaum gesichert ist. Weiter gings hinunter nach Bormio und Tirano (alles Italien) zurück nach Li Curt.


    Bereits um 8.00 Uhr starteten wir am Mittwoch Richtung Bernina-Pass, ein schnelles Frühstück und weiter über St. Moritz auf dem Julierpass. In der Nähe von Tiefencastel das Foto mit der schönen Eisenbahnbrücke gemacht und weiter zur bekannten Via Mala. Mittagspause in Thusis und ansch. über Lenzerheide nach Chur. Von der Stadtmitte beginnt die einspurige Eisenbahnlinie zum bekannten Wintersportort Arosa. Den Gleisen folgend hinauf nach Arosa. Anschl. führte uns der Weg wieder zurück nach Tiefencastel wo als nächstes der Albulapass mit 2.312 mtr. auf uns wartete. Da es nun etwas zu Regnen begann machten wir uns auf den Weg über den Berninapass nach Poschiavo. Insgesamt 370 km für diesen Tag.


    Am Donnerstag war eine Fahrt mit dem Albula und Berninaexpress nach Tirano angesagt. Für einige Stunden den ital. Flair genossen und wieder zurück zu unserem Quartier. Nach dem Motto: "Kein Tag ohne Roller" fuhren wir am späten Nachmittag noch zum Lago di Como (Foto). Am Wegweiser war bereits Lugano ausgeschildert, die Heimat unseres Freundes Georges. Nachdem es bereits 18.30 Uhr war hatten wir keine Wahl und mußten die gut 100 km zurück nach Li Curt.


    Der Freitag stand im Zeichen einer Mammuttour. 430 km sollten es am Ende des Tages sein.
    Los gings auf den Berninapass, rechts ab nach Livigno (zollfreies Gebiet, 1.08€ ltr. Sprit) und weiter über den Passo di Foscagno nach Bormio. Hinauf zum Highlight auf das 2.760 mtr. hohe Stilvser Joch und weiter über den Umbrailpass und den Ofenpass nach Zernez ins Engadin. Nach einem Kaffee weiter zum nächsten Highlight auf den Flüelapass, wo um 15.30 Uhr die Bergetappe der Tour de Suisse (Radrennen) ankam. Anschl. hinunter nach Davos und weiter bis nach Thusis. Nach einer ausgiebigen Brotzeit fassten wir den Entschluss noch weitere 150 km dranzuhängen. Weiter gings Richtung San Bernadino über den Splügenpass nach Chiavenna. Mal wieder bei Regen über den Malojapass, St. Moritz und zuletzt den Berninapass kamen wir um 21.00 Uhr geschafft an.


    Mit dem Samstag war unser Heimreisetag gekommen. Nach dem Frühstück die Regenklamotten angezogen und hinauf auf das Stilvser Joch. Wegen beginnendem Glatteis lieber über den Umbrailpass hinunter ins ital. Vinschgau und weiter über den Reschensee nach Landeck. Das Inntal hinauf bis Telfs und über den Geheimtipp Leutaschtal nach Mittenwald. Im Nordstau der Alpen schüttete es wie aus Eimern, so daß wir auf schnellstem Wege (Autobahn) Richtung München fuhren. Bei nun leichterem Regen weiter bis in die Oberpfalz.


    Gott sei Dank sind alle wieder gesund und voller erlebnissreicher Eindrücke, die wieder für 1 Jahr reichen müssen, angekommen. Lt. Tacho haben wir 2.160 km zurückgelegt.


    Viele Grüsse


    :) ::) :)

    Hallo Shiwa,


    bin gestern erst von meiner einwöchigen Schweiztour zurück gekommen und lese gerade mit Freude, daß Du wieder ein Treffen ausrichtest.


    Ich komme gerne wieder am 13. 08. 11 bis um 10.00 Uhr zum Treffen. Zimmer brauch ich wie immer keines, da ich ja in der Nähe wohne und abends wieder heimfahre.


    Vielen Dank nochmal für Deine Unterstützung bei meinem Statorproblem. Neue Lima funktioniert wunderbar.


    PS: Sobald ich Zeit finde schreib ich meinen Tourenbericht.


    MfG
    ::) ::) ::)

    Hallo Freunde, :rolleyes: :P :rolleyes:


    am Montag, den 31.5.2010 gings wieder für eine Woche auf Tour. Nachdem in den Schweizer Bergen noch frostige Temperaturen herrschten wurde die Alternativroute südl. Dolomiten in Angriff genommen. Mit dabei war diesmal mein Freund Manni mit seiner BMW 1200GS mit schlappen 130 PS.


    Ausgangspunkt war der Lago di Caldonazzo in der Nähe von Trento. Wir machten dort schon mal vor 15 Jahren Familienurlaub und die guten Erinnerungen in Sachen Preis/Leistung kann ich nur wieder bestätigen.


    Bei immer stärken einsetzendem Regen gings am vergangenen Montag über die A9 bzw. A8 nach Kufstein. Ab der Grenze wurde das Wetter sehr viel besser und ab dem Brenner gabs eitlen Sonnenschein. Dieses tolle Wetter begleitete uns die ganze Woche einschl. der Heimreise.


    Am Dienstag gings durch das Val di Cembra Richtung Cavalese, dann über den Passo Rolle und den Passo di Brocon durch einsames, waldreiches Gelände bis 100 m vor den Ort Primolano. Was war geschehen, Manni hat sich hinten einen Platten geholt. Nach kurzer Beratung fuhr ich in den naheliegenden Ort auf der Suche nach einer Reparaturwerkstätte. Es war 15.15 Uhr und Siesta. Kein Personal an der Tankstelle mit Reifenservice, außer einem Rentner der mir erklärte, vor "quattro" nix Mechaniker. Ich fuhr zurück zu Manni und es gelang uns, dank der guten Werkzeuggrundausstattung der BMW, den Hinterreifen auszubauen. Alles auf meinen Tmax verfrachtet und hin zur Werkstätte. Mit Luft aufgepumpt konnte die schadhafte Stelle mitten auf der Lauffläche des 180er Metzeler-Reifen ausgemacht werden. Siehe da, schon bekann der Opa das Loch mit einer spitzen Raspel auf die Größe eines Reparaturstopfens zu weiten. Alles kräftig mit Gummilösung eingestrichen und den Stopfen mit einer Elle eingeführt. 5 Minuten warten, Luft nachfüllen und der Reifen war wieder dicht. Kosten - 6,--€. Ich dachte nur - Glück gehabt. Nach weiteren 15 Minuten war die BMW wieder startklar. Wir setzten die geplante Tour sicherheitshalber nicht wie geplant Richtung Süden fort, sondern fuhren auf der gut ausgebauten Straße aus Richtung Padova die 70 km zurück nach Caldonazzo.


    Nachdem sich der Luftdruck über Nacht nicht verändert hat beschlossen wir, die geplante Tour mit dem Reifen fortzusetzen. Diesmal gings über den Passo di Manghen Richtung Cavalese. Das Vassatal bis Moena und dann über den San Pellegrino und die 203 zur Dolomitenstrasse kurz vor dem Falzaregopass. Nach links bis nach Arabba und rund um das Sella-Massiv. Bei Canazei Richtung Süden und bei Vigo di Fassa ins Eggental . Dann über den Passo di Lavaze wieder nach Cavalese. Aufgrund der vorgerückten Stunde durch das Val di Fiemme nach Auer und die Bundesstrasse Richtung Süden nach Trento. Nach einer guten Brotzeit durch den Tunnel zurück nach Caldonazzo.


    Heute gings nach Süden. Über Lavarone nach Asiago und weiter über die herrlichen Panoramaserpentinen nach Bassano del Grappa. Man hat von hier bei herrlichem Wetter eine Sicht bis nach Venedig. Weiter gings über Thiene und Schio zur herrlichen Bundesstrasse 46 nach Rovereto. Diese 50 km sind ein wahrer Genuß für jeden Biker. Von Rovereto Richtung Norden über den Passo di Sommo zurück nach Caldonazzo.


    An unserem letzten Tag gings nach Westen bis in den Bezirk Bergamo. Über Trento Richtung Gardasee und nach dem Lago di Toblino nach rechts bis nach Tione di Trento. Dann weiter bis zum Lago d'Idro und rechts ab über enge Serpentinen nach Breno. Weiter nach Edolo, aber nicht auf geradem Wege nach Norden, sondern durch das Tal Valle di Scalve Paisco. Eine herrliche und gut ausgebaute Serpentinenstrecke. Nun war etwas Eile angesagt, da es bereits 17.00 Uhr war und der Weg nach Hause noch 200 km betrug. Vorbei gings an der Auffahrt zum Gaviapass über den Passo dell Tornale durch das Südtiroler Apfelanbaugebiet bis nach Cles. Dann die Weinstraße südwärts bis nach Trento. Um 19.00 Uhr hatten wir nach 500 km Caldonazzo wieder erreicht.


    Und schon war unser Abreisetag gekommen. Völlig unspektakulär gings über Brenner und Achenpass wieder zurück zu Frau und Kindern. Es waren doch wieder 2.300 km zusammen gekommen. Gott sei Dank ohne Unfall oder andere größere Probleme. Ich hoffe, das Treffen nächstes Wochenende in Oberösterreich bei tobacco hat einen ähnlich glücklichen Verlauf.


    Viele Grüße :thumbup: :thumbup: :thumbup:


    Anbei einige Fotos: