Beiträge von Angststreifen

    Klaus hat mir 'ne Mail mit seinem Tourbericht geschickt mit dem Zusatz: "Ich hab mal bissle was geschrieben. Wenn`s dir gefällt, kannst es ja in`s Foum kopieren."


    Nun ja, das "Bissle" zeigt eher schlummernde schriftstellerische Talente in Klaus auf - wooow, stille Wasser sind tief - aber bildet Euch Euer eigenes Urteil; a bissle Zeit zum Lesen braucht's schon! I'm missing in words...



    1.-4.5. 2008 der einzigartige Urlaub


    Die Anreise gestaltet sich schwierig, als Vizeweltmeister im verfahren irrte ich einige Stunden im Großraum Frankfurt herum, der Verzweiflung nahe, dem aufgeben ausgesetzt, die Schilderwaldbauer verfluchtend, die Gedanken wurden aber durch das tolle Wetter und letztendlich auch durch die schönen Strassen schnell ausgelöscht. Nachdem auf wundersame Weise die B27 endlich entdeckt war, ging es endlich in die richtige Richtung weiter. Leider zeigt die Straßenkarte Dutzende Strassen mit ?grünen Punkten? in der Legende steht, dass das besonders reizvolle Strassen sind...............nichts wie hin und ausprobiert. Das "kostete" wieder den einen oder anderen Kilometer, aber jeder war es Wert, wenn diese Betonwüste Frankfurt nicht gewesen wäre, könnte man von einer fantastischen AnreiseTour sprechen, aber das menschliche Gehirn ist zum Glück kein Computer und blendet letztendlich die unangenehmen Sachen aus, so dass es tatsächlich eine fantastische AnreiseTour war. Die U27 wurde auch immer mal wieder gestreift, auf den Schildern erkannt, ein Stück unter die Reifen genommen, so dass es sich locker nach Alsfeld rollerte. Dann war aber die Zeit abgelaufen und es ging schnurstracks über die U14 an der Autobahn entlang nach Bad Hersfeld, um Bad Hersfeld herum und dann Richtung Fulda (das stand dann auf der Homepage unseres Etablissements drauf wie wir das finden?.).


    Nix da, sooooo einfach ist das alles nicht, durch Hauneck durch gesaust?? da waren sie wieder die grünen Pünktchen, des ist auch ne schöne Strecke, die Strasse genossen als dann das Ortsschild Hünfeld kam, drängte der sinkende Nikotinspiegel zum Stopp. Man wird ja älter, also das Nasenfahrrad rausgeholt, die Landkarte befragt ( gab`s bei ALDI, Maßstab 1:250.000) und ooooooooooooooops zu weit. Nun denn die Strasse machte Laune also zurück. Da das nun nicht Hauneck war, wie ich liebevoll vor Tour-Start-Beginn angemalt hatte, sondern Unterhaun habe ich erst jetzt so richtig registriert. Alles in allem habe ich dann unsere liebevolle HerbergsGastronomieMami völlig entspannt und problemlos gefunden. Es waren dann etliche Kilometerchen mehr als es hätten sein müssen, aber der Max ist ja nun mal zum fahren und nicht zum stehen gebaut und meiner quietscht zwar, aber ich interpretiere das mal als quietschen des Vergnügens, denn wenn er mal nimmer quietscht geht`s ihm nimmer so gut.


    Einchecken? Mitnichten unser übergigantisches Tour-Konzept-Ausführungs-Team hat eine herausragende, nie da gewesene Begrüßungszeremonie in Form einer BegrüssungsempfangsKaffee bis zum abwinken. Lutz (der Hase) hat trotz Maloche am selben Tag die Zeit gefunden die Teilnehmer zu begrüßen, vorweggenommen sei....der arme hat am Sonntag schon wieder ran müssen. Stefan hat am 1.Mai, neeeeeee das verrat ich jetzt ned und hat sich trotzdem diese ganze Arbeit gemacht.


    Nachdem dann alle so nach und nach eingetroffen, und ihren Kaffeedurst gestillt hatten, ging's in's Kloster. War soweit schon in Ordnung.


    Man muss sich ja schließlich besinnen, innerlich sammeln, auf großes vorbereiten.


    Empfehlung von Stefan/Lutz war so ein Reinheitsgebotstee in undurchsichtigen Gläsern. Des war bissele schwierig zum Schlucken, weil der Saft kam schneller an den Mund als vermutet, zu sehen war ja nix, aber nach einigen verschluckern floss des Zeug denn ganz doll. Als untrainierter Gerstensaftverköstiger hielt ich mich zurück mein Stundenverbrauch war überschaubar, aber die Stimmung war exquisit, die Zeit verging wie im Fluge und zu später Stunde ging's mit dem charmantesten Taxi Deutschland`s in Richtung Daunen. Die Temperatur war nicht der Stimmung angemessen, es war mir saukalt, so dass ich noch nie so sauber war wie in Unterhaun, erst mal unter die heiße Dusche.und dann ab in die Daunen.


    Da ich auswärts grundsätzlich saumäßig schlecht schlaf, da kann das beste Bett nix dafür, die morgendliche Dösmaschine (Frühstücksfernsehen) fehlte, stand ich halt notgedrungen auf. Silvia war schon am Tresen, die HerbergsGastronomieMami am Kaffee kochen, nun denn konnte der Tag ja eigentlich beginnen.


    Als leidenschaftlicher Nichtfrühstücker begnügte ich mich mit einem liebevoll in ein wattiertes Thermotäschchen eingepacktes Ei und viel zu viel brauner Brühe, die man landläufig Kaffee nennt. Es war wie immer, Georg schlief den schlaf des Gerechten. Nachdem der Georg mit dem ?E? hinten dran (George) und ich seine Zimmernummer erfragten und die selbe fast eindrückten, kam dann doch das erhoffte Lebenszeichen zum Vorschein......klang zwar bissele unwillig, aber kurz darauf war Georg auf der Matte.


    Ach so, Einschub:


    Eh ich's vergesse, der George hat am Abend seine Signaljacke vergessen. Wie er am Frühstückstisch so nebenbei erzählt, wurde er doch glatt vergessen. Er war bei der zweiten Heimfahrertruppe, musste noch mal für kleine Jungs......kam entspannt und glücklich zur Tür raus und sah zu seinem Entsetzen nur noch die Rücklichter eines Auto.


    Der Versuch den Heimweg zu Fuß anzutreten scheiterte an den Sparmassnahmen von Unterhaun. Der Fußweg ging durch dichten einheimischen Dschungel und das auch noch unbeleuchtet. In Ermangelung einer Handbeleuchtung, landläufig Taschenlampe genannt, schlich George bibbernd und zitternd zurück in's Kloster. Zum Glück waren die Wirtsleut noch da, das hat ihm schon arg geholfen; aber wir sind ja schließlich ein Team, nachdem er die Wirtsleut nach dem Heimweg interviewte, sah er zum Glück noch mal ein Auto von vorne, der Truppe ist doch noch das fehlen aufgefallen.


    Der Zeiger der Uhr wollte und wollte einfach nicht auf 11:00 Uhr hüpfen, doch dann war`s soweit. Es ging los. Die einzige Kritik von diesen vier Tagen, wir hätten halt doch um 9:00 Uh losfahren sollen, 2 in Worten ZWEI Stunden mehr Spassssssssssssssss. Was Stefan/Lutz da auf die Beine stellten... ich wag es ja nicht mir den Aufwand vorzustellen. Strassen die kein Auswärtiger jemals finden würde, eine Tour die seinesgleichen sucht. Ich tät jetzt gerne noch bissle mit TourDaten angeben, aber meine ehemalige Freundin meint, dass alles was von der Tour kommt gewaschen werden muss. Die Tourbeschreibung ist in meiner linken Gesäßtasche in der Waschmaschine, ich weiß noch nicht ob die das überleben wird. Jedenfalls war die TourOrganisation EINS mit Sternchen, es gab zwei Gruppen, die Blümchenpüflückertruppe und die übrig gebliebenen. Ich war bei den übrig gebliebenen. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen teilweise hinter dem Profi herrollern zu dürfen. Ich hatte vor dieser Tour gedacht, dass ich rollern kann. Ich kann`s ned, an einem der Hügel ist es passiert, weg war er, chancenlos hechelte ich hinterher; ich werde in den nächsten Tagen einen Hut kaufen, den zieh ich dann täglich mindestens.... wenn nicht noch öfters........ einfach nur beeindruckend. Aber es war ja eine Tour und kein Wettrennen. Daran haben wir uns alle auch ausnahmslos gehalten. Es war einfach nur schön zu erleben, wie das Team zusammenarbeitet,


    Leider hat es ab und zu einen Schauer vom Himmel geweint, wir sind zwar nie im Regen gefahren, aber teilweise waren die Strassen doch nass. "Bariton" hat dann einer Schlammstelle ausweichen wollen... und schon war`s passiert, rechts von der Strassen abgekommen, Kontrolle weg, Max macht Purzelbaum und ist Flügellahm.


    Wir Stefan-Erich-Klaus haben das Drama erst gar nicht mitbekommen, sind dann zurück und sahen das ganze Elend. Zum Glück ist "Bariton" selber nix passiert, Klamotten bissle lädiert und der Max nimmer fahrbereit, aber Dank den Berliner Freunden die optimal mit Bully ausgestattet waren, konnte der Max samt seinem lädierten Fahrer letztendlich wohlbehalten zu Hause abgeliefert werden. Des war nix. Das hat natürlich die Stimmung arg gedrückt. Aber schlussendlich ist Zweiradfahren gefährlich, ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit...


    Wir haben dann beschlossen die Tour zu Ende zu fahren. Was wäre auch die Alternative gewesen? Mit gebremstem Gashebel ging's weiter. Der Rest der Tour war dann, trotz dem unglücklichen Unfall, ein den Tag abschließendes Highlight, denn das wichtigste ist ja, dass es außer blauen Flecken keine weiteren Blessuren gab.


    Nachdem unsere HerbergsGastronomieMami ein leckeres Schnitzel aufgefahren und der obligatorische Gerstensaft zur Genüge getestet wurde, ging`s für mich wieder unter die heiße Dusche........so ein Mist nach 180 Sekunden war Schluss, es wurde zunehmend kälter, nun gut auch diese kalte Nacht ging vorüber.


    Um Punkt elfe am zweiten TourTag ging?s wieder auf die Piste. Stefan meinte, dass wir heute etwas gemäßigter fahren werden, der Unfall saß uns allen schon noch in den Knochen.


    Statt der 140 km/h vom Vortag waren`s dann 139,5 km/h. Unterwegs meinte Sylvia, dass Sie doch besser in die Blümchenpflückertruppe wechseln wolle. Hä? Was war dass denn? Sylvia die auf dem Max sitzt wie ein Engel auf Rädern? Kam ja nicht in Frage. Ich habe mich dann entschieden vor Silvia herzurollern und zu gucken, dass Sie auch ja immer ein Rücklicht sieht.


    Da die Tour am zweiten Tag ebenso brillant, abwechslungsreich, interessant gestaltet war, kam ich in einem Waldstück in's träumen und ooooooooooops, so ein Mist jetzt halte ich Sylvia auf. Stefan-Georg-Erich waren enteilt und ich der Looser. Na ja sie nahm`s mir hoffentlich ned übel. Die drei Musketiere da vorne waren sowieso ein Phänomen. Der Profi musste sich beherrschen, der Georg sieht sowieso aus, als ob er den Max 24 Stunden am Körper trägt, sitzt wie angegossen, der Erich erfreut nicht nur durch hervorragende Fahreigenschaften, sondern auch noch durch einen gigantischen Sound.


    Schlussendlich haben wir die drei aber immer wieder in Ortschaften erwischt. Nachdem auf der Wasserkuppe die Blümchensuchtruppe erneut mit etwas Verspätung glänzte, die Rück- bzw. Suchfahrt einen umgeschmissenen Motorradfahrer zu Tage förderte, ging's zügig weiter.


    Der Kuchen, oh mein Gott was schreib ich, das Kuchenstückerlebnis erster Rangordnung hat dann die letzte gesättigte Etappe eingeläutet. Es war, man kann es nicht beschreiben, einfach nur unglaublich. Die Leute super, die Stimmung ohne Fehl und Tadel, die Unterkunft dem Anlass angemessen, die Strassen überwältigend, die Landschaft einzigartig. Nach einem hervorragenden FischAbendessens ging`s leider zur letzten Etappe, noch einmal schlafen und dann ist eben nicht Weihnachten........NEIN die Heimfahrt steht an.


    Diese vier Tage waren wie Weihnachten+Ostern+Geburtstag, mehr geht nicht



    --
    Klaus
    Walldorf


    Wie oben gesagt, das kommt alles von Klaus!!!

    ...da es gestern (heute) bei mir später als 10 Bier war, konnte ich mich heute morgen leider nicht mehr von Euch verabschieden (es dreht sich immer noch in meinem Kopf), , sorry! Deshalb auf diesem Wege: Tschüüüüüüüüüüß und Danke für Euer kommen - Ihr ward eine ganz tolle Truppe! Hoffentlich kommt Ihr alle gut an!!!


    Ganz liebe Grüße
    Streifchen

    Hallo Rennmieze,


    eigentlich wollten wir ja auf den Rennsofas schlafen, aber wenn wir da nochmal drüber nachdenken... Doppelzimmer wäre auch nicht schlecht! Also, ein DZ! Tausend Dank...


    Gruß
    Angstfraktion

    ...bei Regen werden die Rundfahrten mit Regenschirm abgewandert!!!


    Nee, ein paar Sachen gibt es schon, die man in Schenklengsfeld bei schlechtem Wetter machen könnte - aber um den 1. Mai regnet es nie, das ist im neuesten HessWSG in §39 Abs. 3 Satz 7 (Hessisches Wetterschutz Gesetz), gültig in der aktuellen Fassung vom 1.10.2007, so von der hessischen Landesregierung festgesetzt worden.

    Hallo zusammen,


    2008 ist zwar noch weit weg, aber ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich feststellen musste, dass in bestimmten gefragten Unterkünften und Gaststätten schon Reservierungen für favorisierte Termine 2008 bestehen - deshalb so früh!


    Zur Sache: Angeplant ist eine wunderschöne Rundfahrt durch Waldhessen und die Rhön; dazu braucht man allerdings 2 Tage!!! Da bietet sich nächstes Jahr natürlich das verlängerte Wochenende vom 1. bis zum 4. Mai 2008 (Himmelfahrt und Maifeiertag fallen nächstes Jahr zusammen, wenn das kein Grund zum Feiern ist...) an.


    Konkret sieht die Planung so aus:



    1. Tag (Do. 1. Mai 2008 ) ? Anreise


    18.00 Uhr Ankunft in Unterkunft:


    Gasthof Sandlos in Hauneck-Unterhaun


    19:00 Uhr Abendessen in Unterkunft



    2. Tag (Fr. 2. Mai 2008 ) ? Waldhessen-Rundfahrt (237 Km)


    11:00 Uhr Abfahrt zur 1. Tages-Etappe ? 78 km
    12:30 Uhr Mittagessen in Waldhessen
    13:45 Uhr Abfahrt zur 2. Tages-Etappe ? 79 km
    15:15 Uhr Kaffetrinken in Waldhessen
    16:15 Uhr Abfahrt zur 3. Tages-Etappe ? 80 km (mit Tankstopp)
    18:00 Uhr Ankunft in Unterkuft
    19:00 Uhr Abendessen in Gigi´s Pizzeria (5 Min. Fußweg von Unterkunft)



    3. Tag (Sa. 3. Mai 2008 ) ? Rhön-Rundfahrt (233 km)


    11:00 Uhr Abfahrt zur 1. Tages-Etappe ? 79 km
    12:30 Uhr Mittagessen in der Rhön
    13:45 Uhr Abfahrt zur 2. Tages-Etappe ? 77 km (mit Tankstopp)
    15:30 Uhr Kaffetrinken in der Rhön
    16:30 Uhr Abfahrt zur 3. Tages-Etappe ? 77 km
    18:00 Uhr Ankunft in Unterkuft
    19:00 Uhr Abendessen in Unterkunft



    4. Mai (So. 4. Mai 2008 ) ? Abreise


    11:00 Uhr Abreise



    Also, wer Lust hat, einfach hier melden! Aus reservierungstechnischen Gründen muss ich die Teilnehmerzahl allerdings auf max. 15-20 Personen beschränken. Gebt bitte an, ob Ihr Einzel- oder Doppelzimmer wollt; die Preise in der Unterkunft werde ich verhandeln, sobald genügend Resonanz zum Zustandekommen des Treffen vorhanden ist. Die gewählte Unterkunft ist bikerfreundlich und mitten zwischen Waldhessen und der Rhön... Die gewählten Strecken sind wirklich fahrenswert (die Anzahl der Schilder mit dem "S"-Symbol werde ich noch zählen, sind aber schätzungsweise weit über 50).


    Ach ja, natürlich sind auch nicht T-Max-Fahrer herzlich eingeladen! Bei entsprechender Resonanz wird es zwei Gruppen geben. Also, posted hier, ob Ihr Lust auf das Treffen habt - wenn genügend zusammenkommen, mache ich die Reservierungen fest!


    Schöne Grüße von
    Schrauber, Angsthase und Angststreifen


    PS: Am Abend des 1. Mai gibt es eine Überraschung!!!


    --------------------------------------------------
    bisherige Interessenten (stand 07.04.2008 )



    Estelord + Webmasterrollerin
    TMax48 mit Sozia
    georoller
    Shiwa (nur Samstag)
    george
    Klaus
    Mac Erik
    Kater Carlo
    baritonking
    --------------------------------------------------

    Dateien

    • Maitreffen.pdf

      (16,44 kB, 887 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    ...ist wohl sogar schlimmer:


    alt:
    32,6 kW (44,4 PS) bei 7500 rpm
    47,6 Nm bei 6250 rpm


    neu (laut Yamaha Österreich):
    32,0 kW ((43,5 PS) bei 7500 rpm
    46,4 Nm bei 6500 rpm


    laut Yamaha Österreich auch nur 5 kg leichter!


    Was stimmt nun??? Also ehrlich, das wäre eine Enttäuschung...

    ... jo, 10 kg abgespeckt!!! Prima! Wahrscheinlich hat Yamaha bei Mazda abgekupfert und auch "Weight Watchers" eingestellt!?


    10 kg hört sich wenig an, sind aber mit nem Fahrer von 75 kg insgesamt ca. 3,4% weniger zu beschleunigende Masse - die "alten Mäxe" bräuchten für die gleiche Beschleunigung also ca. 1,5 PS mehr.

    Also erstmal müssen wir, also die Angstfraktion, uns wundern, wie sich georoller in die "Angstzone" verfahren konnte - ursprünglich hatter er ja wohl Eschwege als Ziel... wie auch immer! Keiner wusste richtig bescheid, auf einmal war ein TMax mit nicht Angst-Kennzeichen in der Angstzone (hat sich auch sogleich wie ein Lauffeuer rumgesprochen), kurze Zeit später waren schon vier weitere auswärtige ABS-Mäxe da... (wo kamen die alle aufeinmal her???)


    Der Samstag war dann nach der spontanen Tour schon recht gut (ist wieder halb drei geworden, bis wir uns den wohl verdienten Schlaf gegönnt haben). Shiwa war am Sonntag morgen zwar zunächst etwas zerknittert, aber die Tour war dann richtig gut mit Kurven zum fürchten. Ach ja, georoller - was hast Du eigentlich am Sonntag gemacht??? Hättest ruhig einen dringenden Termin in Fulda haben können, um dann zufällig zum "Mini-TMax-Treffen" zu stoßen.


    Walter, der "alte Sack", hat wieder mal keine Schwächen gezeigt, weder am Samstag Abend, beim Rauchen und Trinken, noch am Sonntag beim Fahren - selbst in Spitzkehren zeigt Walter Ambitionen, das Führungsfahrzeug zu überholen!!!



    Gruß
    Angstfraktion


    PS:
    Unten noch ein paar Beweisfotos

    Vorbereitungen sind am laufen.
    Angsthase hat Urlaub und hat für sich beschlossen quer durch die Rhön über Feld-Wald und Wiesenwege zu fahren(mag keine Autobahn).Da besteht auch die Möglichkeit noch etwas Kurvenfahren zu üben.Fährt dafür aber Vormittags los und putzt ein paar Möhrchen mehr.


    Dann bis morgen,jetzt wird's ernst!!!!!

    georoller


    Prima, dann wird ja schon die Hinfahrt zur Party!!!
    Ich habe mittlerweile auch schon gut an meinem Angststreifen gearbeitet und heute schon mal vorsorglich den Mittelständer-Stopper etwas gekürzt...
    Mit Angsthase werde ich bis dahin noch kräftig üben!
    Freue mich riesig...


    Gruß
    Angststreifen

    ...Doppelzimmer ist gebucht; Angststreifen kommt verbindlich und bringt Angsthase (Fahrer des Zwillings-Max) mit!!! Wir kommen natürlich schon am Freitag abend!


    georoller : Fährst Du die B27? Dann könnten wir uns hier in Hauneck treffen und gemeinsam weiter fahren...


    Gruß
    Angststreifen

    Den Testbericht zu den Fahrleistungen mit den 15,8er Rollen kann ich ganz kurz fassen:


    Sagenhaft! Anzug ist deutlich besser, da hat der Original-Max keine Chance mehr. Deshalb: Gestern nachmittag wurde der zweite Max auch gleich umgesrüstet!!!


    Kann ich wirklich nur jedem empfehlen, das Teil macht jetzt noch deutlich mehr Spaß, fast sogar ein bisschen süchtig! Am Sonntag auf einer Testfahrt hat mich ein 750er Honda Fahrer gefragt, wieviel PS denn die Maschine hätte, würde ja mächtig abgehen... die 45 PS wollte er mir kaum glauben!


    Beim zweiten Umbau habe ich alle Schritte mal fotografiert; georoller hat ja schon mal eine kurze Anleitung zum Rollentausch geschrieben. Sobald ich etwas Zeit habe, werde ich die mit Bildern versehen und hier posten - vielleicht fällt die Entscheidung zum Umbau dem einen oder anderen dann etwas leichter...


    Gruß
    Angststreifen

    Ich habe gestern abend die 15,8er Rollen eingebaut; nach 3 Stunden
    und drei Flaschen Bier war Mäxchen wieder zusammen, Testfahrten
    kommen heute...


    Einen Tipp für aller zum Festhalten der Vario: Mit einem
    stinknormalen Winkeleisen kann man die Vario gegen die hintere
    Fußraste ganz leicht blockieren, einfacher geht es wohl kaum, ein
    Stück Eisen fliegt in fast jeder Werkstatt rum (siehe Dateianhang). Um die Variomutter wieder bis zu ihrer Ausgangsstellung anzuzuziehen musste ich meinen Drehmomentschlüssel auf ca. 190 Nm einstellen, also schon ganz ordentlich! Mit einer Ratsche mit nur 20-25cm Hebel dürfte es schrierig werden, das Drehmoment aufzubringen.


    Gruß
    Angststreifen

    Ich hatte heute ein kurzes "Date" incl. kleiner Ausfahrt mit georoller; nun ja, mein Anfänger-Mäxchen sieht ja richtig langweilig gegen georoller's aus...


    Das beste war aber die "Fahrstunde", mein Mäxchen hat dabei gelernt, wie man wiesel-flink durch die Innenstadt huscht, sich aus Sackgassen ohne Wenden rausmogelt, und dass man auch auf Fahrradwegen und Feldwegen fahren kann...


    Das beste aber war die Lektion auf kurvenreichen Strecken, mein Angststreifen ist heute DEUTLICH kleiner geworden!!! Vielen Dank nochmal an georoller - kann ich echt nur jedem Anfänger empfehlen, mal hinter nem altem Hasen wie geroller her zu fahren; da fällt es leichter, sich im Schlepptau mal etwas weiter in die Kurven zu legen. Aber bis ich mit geoller mithalten kann, fehlen mir noch über 110000 km... Gibt es hier im Forum überhaupt noch TMax-Anfänger oder bin ich der einzige???


    Ach ja, bin auch mal kurz georollers Rennsofa mit den 15,8 g Rollen gefahren, echt klasse, so ab 40 km/h zieht das Teil spürbar besser weg!!! Bald werde ich die leichten Rollen ja auch drinne haben (ob das so gut ist für nen Anfänger???)...


    Und wenn ich weiter fleißig übe und mein Mäxchen-Bruder auch mag komme ich auch am 16.6. !!!


    Gruß
    Angststreifen

    Na, das wäre ja ein super Service!!!


    Da würde ich gleich zwei Rollensätze nehmen, da im Nachbarort noch der Zwillingsbruder von meinem steht... Sind beides 2006er ABS-Mäxe.


    Soll ich Dir "Rohlinge" zuschicken?


    Gruß
    Angststreifen

    Hallo georoller,


    Deine Erfahrungen mit den leichteren Rollen hören sich ja richtig gut an!!! Dazu nochmal zwei Fragen:


    1. Woher kann man die Original-Rollen beziehen?


    2. Wie genau hast Du die Rollen "erleichtert"? An einer Drehbank oder auf einer Fräsmaschine? "Handarbeit" oder CNC-Maschine?


    Gruß
    Angststreifen

    Eigentlich hatte ich ja nie was mit motorisierten Zweirädern am Hut, bis ich leztes Jahr das 34. Lebensjahr erfolgreich hinter mir gelassen hatte. Mein Auto war gerade für 3 Tage in der Werkstatt zur Umrüstung aus Autogas, da hatte mir ein Kumpel zur Überbrückung der mobillosen Zeit (wie grausam...) seinen 50er Roller überlassen - er ist schuld an allem, was nun folgte!


    Roller fahren fand ich klasse - also nix wie nen billigen China-Roller mit 50ccm bei ebay ersteigert und ab gings; man, was habe ich mit dem Teil letzten Sommer Spaß gehabt, sogar ne 170km Tour in einer vierer Gruppe hat das Teil mitmachen müssen... und rumgebastelt, dass die Kröte wenigstens 40Km/h am Berg hielt!!!


    Mit dem China-Kracher bin ich dann mal zu nem Arbeitskollgen gefahren, der seit vielen 125er Roller fährt (der "Drecksack" hat seinen 3er Führerschein vor 1980 gemacht und dürfte im Gegensatz zu mir damit rumfahren). Nun ja, irgendwie kamen wir auf das Thema, den Klasse A Führerschein machen zu wollen...


    Man, das war vielleicht eine Qual, ich wollte doch bloß einen größeren Roller fahren und musste mich in der Fahrschule mit so ner blöden 850er BMW Boxer-Maschine rumquälen, pfui, die musste man schalten... Nun ja, der Prüfungstermin kam näher, und der Gedanke am Prüfungstermin keinen angemessenen Roller fahrbereit in der Garage stehen zu haben wurde zunehmens unerträglicher; ich hatte bei einem Hängler bloß mal Probe "gesessen" auf nem gebrauchtem TMax - das war es, der musste es sein und kein anderer!!! War zwar etwas schrierig so kurzfristig ein Mäxchen zu kriegen, aber ein paar Tage vor Prüfungstermin stand das gute Stück fix und fertig zugelassen in meiner Garage - am 31. Oktober hatte ich dann endlich die Lizenz zum Mäxchen fahren!!!


    Tja, und seit dem friere ich mich mit Mäxchen durch die Rhön, den Thüringer Wald und den Vogelsberg und hoffe auf einen Sommer wie 2003. Ach ja, ein guter Freund von mir hat sich übrigens kurze Zeit später auch einen TMax zugelegt - wir vergleichen übrigens beide ständig die Breite unseres "Angststreifens"... aber er wird langsam kleiner!!!

    Hallo zusammen,


    seit November 2006 bin ich auch stolzer Besitzer eines 2006er ABS TMax. Habe dieses Forum durch Zufall gefunden und mich heute beim Durchstöbern prächtig vergnügt, aber auch schon viel gelernt...


    Nachdem ich mich nun als ehemaliger 50ccm-Roller-Fahrer schon ganz gut an den Anzug von Mäxchen gewohnt habe, möchte ich mich nun so lansam an das Rollentuning (im eigentlichen Sinne von Tuning) machen, da ich das schon recht erfolgreich bei meinem 50er Roller praktiziert habe.


    Nun meine Frage: Die Original Yamaha-Rollen sind ja wohl mit Abstand die besten, Fräsen ist aber leider nicht jedem möglich. Da kam mir eine Idee: Die Malossi Multivar wird ja so weit ich weiß mit zwei Rollensätzen unterschiedlicher Gewichte geliefert, die man gemäß Anleitung je nach gewünschter Abstimmung auch mischen kann, also z.B. 4 mal 18g und 4 mal 16g. Kann man nicht auch 4 15g Gewichte vom 400er Majesty und 4 19g Gewichte vom TMax mischen, dann hätte man im Mittel 17g - was meint Ihr, ist das einen Versuch Wert???


    Gruß
    Angststreifen