Beiträge von Smyrghe

    Hi Uwe,


    ich kann jetzt auch einen Finger in die Luft halten und erspüren, von wo der Wind weht. Erwartest Du allen Ernstes darauf eine brauchbare Aussage?

    Im Leerlauf dreht sich die Kurbelwelle, und mit dieser die Variomatik. Endantrieb ist im Leerlauf still. Kann also nur mit der Kupplung/Vario zusammenhängen.

    Gräusche zu beschreiben ist genauso schwer wie einen Duft zu beschreiben. Geht halt nicht. Nach nur 12500km hat da noch nix zu scheppern.!!

    Zum "Freundlichen" hin und reklamieren.

    Hey Leon,

    als ich von meiner 1200er Enduro auf meinen Tmax530DX wechselte, habe ich mich anfangs auch von vielen "fremden" Geräuschen irritieren lassen. Die Erklärung, dass es im Tmax halt eine Fliehkraftkupplung und Variomatik gibt, die über Riemen angetrieben werden, war nur ein Teil der nachvollziehbaren Erklärung. Wie ich festgestellt habe, verändern sich die Geräusche aus dem Antrieb mit der Temperatur. Wenn Motor, Öl und Antriebs-Zahnriemen schön warm sind, sinken die Nebengeräusche deutlich. Lass vielleicht zur Sicherheit bei Deinem Händler die Riemenspannung prüfen. Wenn die nicht passt könnte das mit eine Ursache sein.

    Ich hoffe Du findest schnell die Ursache. Solche Geräusche können einen fertig machen.....

    Gruß vom Andi

    Nach dem akustischen Eindruck, also ohne Blick auf den Drehzahlmesser, würde ich auch sagen, daß alles ok ist. Drehzahlschwankungen kann ich nur sehen, aber nicht hören. Vielleicht hat es mit der Art der Anzeige zu tun. Mein 2019er DX hat noch Anzeige mit Zeiger, die vielleicht doch etwas träger ist als die Balkenanzeige auf dem neuen 22er Display. Sofern ansonsten der Motorlauf gut ist, der Verbrauch in der Norm und das Startverhalten gut sind, würde ich nix weiter machen und damit leben. Wer mal eine nicht optimal synchronisierte CB750 hatte, weiß wie richtige Drehzahlschwankungen aussehen.

    Ich habe an meinem 530DX eine Handyhalterung von SP-Connect montiert. Das auch, weil der Vorbesitzer in der Lenkermitte die Yamaha Halterung mit USB-Anschluss bereits verbaut hatte. Ich navigiere jetzt mit Google Maps vom Handy, welches während der Fahrt zugleich geladen wird.

    Nachteil: im Regen wird das Handy wahrscheinlich nass. Die von SP-Connect mitgelieferte transparente Halbschale für`s Handy ist vermutlich nicht wasserdicht. Für mich trotzdem ein gelungener Kompromiss. Zieleingabe per "hey Siri" funktioniert auch problemlos.

    Kannst sagen was Du willst, aber mit polierten Felgenrändern (Original !!!) finde ich die Felgen immer noch am schönsten wie auch die gold-eloxierte Version.


    der Andi.



    Ich kann dem Thomas in vollem Umfang nur zustimmen. Ein 2017-2019er 530DX ist sicher genauso gut wie die 560er Techmax. Viele mit denen ich gesprochen habe sind froh, einige €uronen mehr für elektrisch verstellbare Scheibe und Griff-/Sitzheizung bezahlt zu haben. Nachrüsten geht halt nicht. Ich möchte darauf auch nicht verzichten und habe mir im April deshalb den IceFluo 530DX ausgesucht. Mit Tuning von Vario oder Kupplung fange ich garnicht erst an. Im "S" Mode geht er flott zur Sache und lässt an der Ampel nicht nur flotte Autos sondern auch manch ein Motorrad stehen....zumindest auf den ersten Metern. So kann man Kontrollen gelassen entgegen sehen. Ich habe jetzt seit April fast 6000km gefahren, fast 95% im "S" Mode, und bei normaler Fahrweise habe ich 4,3 - 4,6 l/100km erreicht. Damit sind Reichweiten (rechnerisch) von über 300km realistisch. Wenn das nicht langt braucht man eine GS-Adventure. Das 2022er Modell mit dem tollen Display gefällt mir natürlich auch super, allerdings war ich nicht willens, dafür über 5000,-€ mehr auf den Tisch zu legen. Fazit: 530DX ist sicher eine gute Empfehlung mit einem vernünftigen Preisniveau.

    Ich fahre NICHT freihändig. Das Shimmy -wenn besonders stark ausgeprägt- spürt man auch mit beiden Händen am Lenker. Wenn ich natürlich zupacke wie ein Schraubstock spürst Du nicht einmal mehr ein defektes Lenkkopflager. Mach ich aber i.d.R. nicht. Leicht aufgelegt und gut ist.

    Bei einigen meiner früheren Motorräder war der Wechsel des Reifentyps frappierend. Wie ausgewechselt. Insofern glaube ich eher an die Aussage von Hartmut. Wenn meine Dunlops fertig sind werde ich mal die Pirellis probieren.

    Hi Gerald,

    der Pirelli steht auch ganz oben auf meiner Liste. Gut zu hören, dass dieser Reifen gut mit dem 530DX harmoniert.

    der Andi

    Hallo zusammen,

    seit knapp 4000km fahre ich meinen 530DX, der beim Kauf im April d.J. nahezu neuwertige Dunlop Roadsmart montiert hatte. Relativ früh bemerkte ich ein Phänomen, welches mir von meiner R1200GSA auch bekannt war: SHIMMY.....

    Wenn ich bei gut 80km/h das Gas wegnehme und in den Bereich unter 65km/h komme fängt der Lenker an zu wabbeln. Nix dramatisches aber unschön. Ich habe daraufhin den Luftdruck um gut 0,2 bar vorne und hinten erhöht, und bekam das Shimmy zwar nicht weg, jedoch wurde es deutlich schwächer. Für mich ist Shimmy eine Art Resonanz, die durch den Reifen (Profil) und die Karkasse (Aufbau/Stabilität) beeinflusst wird.

    Oft hilft nur ein Wechsel auf ein anderes Reifenfabrikat. Am besten ein Reifen, der am Vorderrad kein wellenförmiges Profil im Mittenbereich der Lauffläche aufweist.

    Kennt jemand von Euch dieses Problem mit Dunlops, und gibt es ggf. einen Reifentyp der hier stabiler gegen das Pendeln ist?

    Servus aus Bayern und den Teilnehmern des Treffens in Kärnten eine gute Anreise.

    der Andi

    Nur mal so zum Nachdenken.....Mitte April habe ich meine 6 Jahre alte Yamaha XT1200ZE abgegeben, weil ich in 2 Jahren nur schlappe 650km gefahren bin. Mir war diese schwere Reiseenduro doch irgendwie zu unhandlich und schwer geworden. Gezielt habe ich eine Rochade gemacht...XT abgegeben und gegen geringe Zuzahlung den `19er Tmax530DX mit 10.000km genommen. In den jetzt zurückliegenden 2 ½ Monaten habe ich jetzt 3400km gefahren. Alles perfekt, - Handling, Beschleunigung, Überholen von LKW`s, Einkaufen fahren, Reichweite (>300km). Der Max macht einfach Spaß und kann genau das, was man heute legal auf der Landstraße fahren darf. Und wenn`s sein muss rennt er Tacho über 170km/h.

    Fazit: auch DU wirst mit dem neuen `22er Tmax Spaß und viel Freude haben. Ganz sicher !!

    Nimm es als mahnenden Fingerzeig und lass den dB Killer drin. Es fahren schon genug "Brüllaffen" auf unseren Straßen herum.

    Streckensperrungen an Wochenenden oder permanent sind sonst die Konsequenz. Hier in Bayern bereits gelebte Realität.

    Wenn Du auf dem Bock sitzt hörst Du selbst am Wenigsten von dem "Sound". Da sind die Windgeräusche am Helm lauter.

    Denk mal drüber nach !!!

    Hallo Pascal,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich bin selbst erst 2 Monate Besitzer eines 530DX und habe die Entscheidung nicht bereut. Bisher 3000km mit steigender Begeisterung. Liebe Grüße aus Bayern an meine alte Heimat Bad Godesberg.

    Servus der Andi

    Auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich bin zwar hier in Bayern in der Nähe des Starnberger Sees daheim, kenne jedoch die nördliches Gegend von Wien recht gut. 15 Jahre die österreichische Erdölindustrie (ÖMV, RAG) betreut. In Gänserndorf, Prottes, Auersthal und Zistersdorf waren meine Kunden (und natürlich Wien Zentrum). Und abends ging es mit den Kunden oft nach Stammersdorf zum Heurigen. Aber den Christ2000 gibt es vermutlich dort jetzt nicht mehr.

    Jetzt komme ich nur noch gelegentlich in den Wiener Raum, denn mein Bruder wohnt in Mödling.


    Servus der Andi

    Hallo Walter,

    das Empfinden, daß der "Neue" leichter fährt kenne ich gut. Alle Lager ohne Spiel, Dämpfer und Federn noch frisch und der Lenker eventuell etwas anders als bei Deinem letzten Max. Am Fahrwerk hat Yamaha meines Wissens nichts verändert (Lenkkopfwinkel, Nachlauf). Aber was zumindest für mich immer ein a-ha-Erlebnis ist: neue Reifen !! Da denke ich immer ich fahre gerade eine andere Maschine. Viel Spaß und allzeit gute Fahrt mit dem schicken 22er Max.

    der Andi

    Wenn man einen Tmax sicher bewegen will, dann muss die Ergonomie passen. Das gilt für jedes Fahrzeug, egal ob Auto, Fahrrad oder Motorrad/Roller. Mit Schmerzen am Allerwertesten fährt man unaufmerksam.

    Und für mich gesprochen: ich fahre schmerzfrei und flott (wenn ich das will), mit Luftpolster, auch außerhalb der Ortschaft.

    Alles richtig gemacht. Gratulation zum neuen Tmax. Ich bin vor 3 Wochen von einer XT1200ZE Super Ténéré auf meine Tmax530DX umgestiegen und bereue es nicht. Das Leben kann ja so easy sein!

    Dir allzeit gute Fahrt!


    Grüße vom Andi

    Ergonomie ist tatsächlich oft das Zünglein an der Waage. Ich habe irgendwann aufgehört, mir Motorräder zu kaufen nur weil sie mir gefielen oder tolle Leistungsdaten hatten. So mancher knüppelharte Bock hat sich dann nach einer Probefahrt schnell disqualifiziert. Und selbst wenn alles gut klappte musste ich oft auf langen Touren feststellen, das 80% Passform eben doch nicht 95 oder 100% sind. Und dann wurde auf Teufel komm raus aufgerüstet mit Lenkererhöhungen, verstellbaren Schalthebeln, höheren Windschutzscheiben und teuren Komfort-Sitzbänken. Ich muss allerdings zugeben, dass nach einer solchen Kur das Bike eigentlich immer perfekt gepasst hat. Nur dass dann oft 1000,-€ und mehr investiert wurden. Und beim Mäxchen? Scheibe - oh Wunder, - hoch genug. Lenker, - passt perfekt. Sitzbank, - määähhh.......passt nicht wirklich. Wie gesagt mit dem Luftpolster Sitzkissen bin ich bei 95% und das reicht mir. So gesehen deutlich weniger Investment als bei anderen Zweirädern. Und nochmals, jeder Poppes und jeder Rücken ist anders, lange Arme, kurze Arme, Beine ebenso. Das kann einfach nicht für jeden zu 100% passen. Der japanische Durchschnittsfahrer (siehe Produktvideos) hat ca. 175cm Größe bei 70 - 80 kg Gewicht. In dieses Schema passen nicht alle hinein. Deshalb gibt es ja auch so viele Lieferanten von oft gutem Ergonomie-Zubehör. Mein Mäxchen taugt mir jetzt, und in 2 Wochen habe ich jetzt 1200km abgespult. Und der Spaß nimmt täglich zu. :sun2:

    Thomas

    Bin ganz bei Dir mit der Meinung :thumbup:. Heute früh habe ich noch etwas Luft aus meinem Polster rausgelassen, und war dann gute 2 ½ Stunden unterwegs. Habe wohl das Optimum erwischt, jedenfalls tat nix mehr weh am Allerwertesten. Insofern war die Investition von 120 Euronen eine Gute.

    Das mit dem "behübschen" hatte ich ja schon erwähnt. Ist mir wurscht, weil ich ja darauf sitze. Sieht beim Fahren eh niemand. Mal davon abgesehen, dass mir mein Wohlbefinden wichtiger ist als die Meinung Außenstehender.

    Früher habe ich viel Geld bei Corbin, Touratech und Co gelassen - wäre ich früher an die Luftpolster-Sitzauflage von SW-Motech geraten hätte ich ne menge Kohle sparen können. Man lernt nie aus - auch nicht mit 64. haha

    Möglicherweise ist die Erklärung, warum einige zufrieden sind mit dem Polster und andere nachrüsten, ganz einfach. Jeder Arsch ist anders, und der Schaumstoff der Sitzbank liegt auf einem Kunststoff-Rahmen und wird durch Gewicht komprimiert. Und da liegt der Hase im Pfeffer.

    Ein Leichtgewicht von 75 oder 80 kg wird die Polsterung nicht an die Grenzen bringen, meine 130kg allerdings schon. Und dann ist der Schaumstoff nach einer Stunde Fahrzeit platt und ich sitze auf dem harten Kunststoff. Dagegen helfen entweder mehr und strafferer Schaumstoff oder Luftpolster.

    Wie Thomas bereits schrieb sind mir da ebenfalls 120,-€ sympathischer als eine 700,-€ Komfort-Sitzbank, die bei vorhandener Heizung dann auch noch sehr aufwändig abgebaut werden muss.

    Und Begrifflichkeiten wie wahrer Experte sind immer relativ. Ich fahre seit 48 Jahren Motorrad, habe jetzt meine 15te Maschine, und bin mit jedem Fahrzeug im Schnitt 30Tkm gefahren. Also saß mein Hintern ca. 450Tkm im Sattel. Ich glaube, da kann man sich ein Urteil zur Qualität einer Sitzbank als "Experte" erlauben. Meine persönliche Meinung.

    Also ich habe ja schon einige Testberichte über das neue 2022er Modell gesehen, allerdings ist der hier eigentlich der bisher beste, weil der als einziger auf die Problematik eingeht, dass der TMAX bei längeren Fahrten für viele Fahrer zumindest Unbehagen verursacht, oftmals sogar Schmerzen.
    Möglicherweise sollte das jetzt bei dem neuen Modell durch die etwas geänderte Sitzposition etwas entschärft sein. Ob das wirklich der Fall sein wird, werden wir wohl erst von den Berichten der neuen Eigentümer erfahren.
    Weiters wird etwas in Frage gestellt, ob es wirklich sinnvoll ist, extra für das fest verbaute Garmin eine Mietgebühr bezahlen zu müssen, wenn man ohnehin schon ein Navi auf seinem Smartphone hat. Hier ist sich der Tester nicht so sicher. Ich schon, weil ich das mit Sicherheit nicht brauchen kann.
    Darüber hinaus gibt's keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber immerhin....

    Hallo Thomas, den etwas eingeschränkten Sitzkomfort kann ich bestätigen. Insbesondere dann, wenn man wie ich kein schlanker Hering ist.

    Ich habe mich bei den bekannten Zubehörherstellern umgesehen und wurde bei SW-Motech fündig.

    https://sw-motech.com/Produkte…tkissen/4052572045848.htm

    Über das Aussehen werden sicherlich konträre Meinungen bestehen, jedoch sitze ich ja drauf - da sieht man dann nix mehr davon. Und es sitzt sich wie auf einem gut gepolsterten Sofa. Zudem kann man das Luftpolster den eigenen Vorlieben nach selbst anpassen, indem der Druck erhöht oder abgelassen wird. Eine Luftpumpe braucht es nicht - eine gesunde Lunge reicht. Für mich jedenfalls eine optimale Lösung. Und von der Kontur her passt es super für dem Tmax.

    Hallo Pierre,

    schwierig, Dir da vernünftig zu helfen. Die Fahrzeuge und den Besitzer muss man immer gemeinsam betrachten.

    Der 2001er hat im Schnitt 1500 km/a gefahren, der 2005er dann ca. 6500 km/a. Der erste Tmax scheint da mehr gestanden als gefahren, was auch nicht immer gut ist. Im Alter kommt gerne Rost, und mit den Kilometern der Verschleiß. 110`000 km sind für ein Motorrad schon nicht gerade wenig, bei regelmäßiger Pflege (Serviceheft !!) aber auch kein wirkliches Problem. Bedenke, dass neben Motor auch Achs- und Lenkkopflager sowie Bremsscheiben und Kupplungen gerne verschlissen sind. Da kann der vermeintlich preiswerte Kauf schnell zum Schuß nach hinten mutieren. Und dann natürlich die Frage aus der wievielten Hand der Roller stammt und ob Du beim Händler oder von Privat kaufst. Der Händler muss Garantie geben.

    Wenn ich ungesehen was sagen sollte tendiere ich zum Fahrzeug mit weniger Laufleistung und pfeife auf die 4 Jahre Altersunterschied.

    Hallo Karl,

    ich kann Deine Beweggründe sehr gut nachempfinden. Ich fahre seit genau einer Woche einen 530DX und bin zuvor R1200GSA, FJR und XT1200ZE gefahren. Alles solide und leistungsstarke Bikes mit viel Power, leider aber auch viel Gewicht. Ich hatte mich dann nach langer Recherche und reiflicher Überlegung für den Tmax entschieden. Natürlich ist es ein Unterschied, wenn man auf knappe 50PS downsized. Aber ich finde, der Tmax verkauft seine Leistung extrem gut, ist bis 120 km/h immer noch ordentlich flott unterwegs, und er "beruhigt" mich. Weil - ich fahre souverän und vorausschauend und trotzdem immer noch flott. In der einen Woche habe ich jetzt über 800km gefahren, - heute on Tour mit einem Freund und seiner Kawa 750 Turbo. Und er war baff erstaunt darüber, wie der "Roller" so marschiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei häufigem Soziusbetrieb die Leistung knapp werden kann, aber bei entsprechend angepasstem Fahrstil auch kein Thema. De Facto ist man bei etwas defensiverem Fahrstil nur selten wirklich langsamer. Dafür aber deutlich sicherer. Ich jedenfalls bereue meine Entscheidung pro Tmax nicht - für mich war es die richtige.

    Überreden will ich allerdings niemanden, denn die Entscheidung musst Du anhand von Erwartungen, Vorlieben oder deinem persönlichen "Pflichtenheft" selbst treffen. Gleich mit Tuningoptionen daher zu kommen finde ich persönlich nicht zielführend. Schnapp Dir doch mal einen Vorführer und teste selbst. :sun2:

    Der Tipp von Thomas könnte aber wirklich zum Erfolg führen. Sich mal etwas breiter machen. Trotzdem habe ich immer einen einen Finger an den Bremshebeln. Das Neon gelb in der Jacke hilft auch. Insgesamt fahre ich jetzt aber defensiver als vorher mit der dicken XT1200, und das ist generell ja auch nicht verkehrt.

    Wie heisst es so schön: Obacht geben, - länger leben.

    Allzeit gute und unfallfreie Fahrt!

    Vielen Dank für die netten Wünsche. Ich bin jetzt in den letzten 3 Tagen gute 450km gefahren. Und ich habe den Eindruck gewonnen, dass andere Verkehrsteilnehmer gegenüber Fahrern eines "Rollers" weniger Hemmungen haben sich wie die Sau zu verhalten. Selten wurde mir so oft die Vorfahrt geklaut, wurde ich geschnitten oder an unmöglichen Stellen überholt. Denken die ich hätte einen 125er, dem bei 100km/h die Luft ausgeht?

    Habt Ihr da ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Ansonsten macht mir Mäxchen viel Spaß. Wie man hier sehen kann.....


    Seit gestern ist "Mäxchen" jetzt in meinem Fuhrpark, - und macht sich recht gut. Logisch, dass es nach 6 Jahren 1200er eine Umgewöhnung gibt. Trotzdem kommt mir das Fahren mit dem Tmax irgendwie vertraut vor, und es cruist sich total entspannt. Die erste Tankfüllung habe ich schon verbrannt, und mit jedem Kilometer wächst das Vertrauen und der Fahrspaß.

    Jedenfalls werde ich es nicht bereuen, den Fahrzeugwechsel gemacht zu haben. Und schick finde ich ihn obendrein.


    Seit gestern habe ich ihn, und er fährt wirklich gut. Ist natürlich schon ein Unterschied, wenn man 112 PS einer Reise-Enduro gewohnt war. Aber Mäxchen stellt die nur 46 PS gut in Szene. Und das Fahren ist total relaxt. Bin noch in der Gewöhnungsphase, danach gebe ich auch mal richtig stoff.

    Ich habe auch im neune 20gr. TechPulleys drin. Ich denke, 20gr. ist der Beste Kompromiss zwischen besserem Anzug und Drehfreudigkeit (im Vergleich zu den Original 22Gr.) und Spritverbrauch.

    Komisch, Du schreibst doch selbst, daß andere Gewichte den Spritverbrauch verändern bzw beeinflussen. Und genau daran hängt sich die Obrigkeit auf. Nenn es Übersetzung oder Drehzahl-Geschwindigkeits-Layout, Ansprechverhalten oder wie auch immer. Es bleibt illegal.

    Grundsätzlich nicht falsch. 3000 U/min bleiben 3000 U/min. Blöde nur, dass für eine Homologation die Abgaswerte bei einer festgelegten Geschwindigkeit (Fahrzyklus) ermittelt werden.

    Wenn man auf einem Motorrad mit Ketten-Sekundärtrieb die Übersetzung ändert (kürzer für bessere Beschleunigung) wird eine gewisse Geschwindigkeit bei einer höheren Drehzahl erreicht. Und......verloren!! Abgasverhalten verändert, unzulässig, BE erloschen, Geldbörse aufmachen.

    Eine Übersetzung zu verändern ist (fast) immer unzulässig. Weiki hat natürlich Recht, - erwischt zu werden ist sehr unwahrscheinlich, aber ich möchte nicht die arme Sau sein, die dann doch gepackt wird.

    Und jetzt ist gut, bin ja kein Lehrer sondern Masch.-Bau-Ing. Und leider hatte ich mit sowas schon Erfahrungen machen müssen. Nur dass ich ziemliches Glück hatte.

    Selbstverständlich akzeptiere jede andere Meinung zu diesem Thema. Hängt ja auch davon ab, wie risikofreudig jemand ist.

    Nicht-zulässige Veränderungen an einem Fahrzeug, die einen Verlust der BE nach sich ziehen, müssen nix mit einer Leistungssteigerung zu tun haben. Fast alle Nachrüstschalldämpfer haben gegenüber dem Original weniger Leistung. Dafür einen "anderen" Sound und - jetzt kommt`s - ein verändertes Abgas- und Geräuschverhalten. Variorollen mit anderem Gewicht verursachen ebenso ein geändertes Drehzahlniveau und somit auch ein verändertes Abgas-/Lärmverhalten.

    Und einen Zahn muss ich hier ziehen. Die Veränderung muss nicht (mit)ursächlich für einen Unfall sein. Kommt`s raus bist Du dran, und sei es "nur" eine Mitschuld. Traurig ist nur, dass im freien Markt diese Teile verkauft werden dürfen, sogar ohne Hinweis auf die Unzulässigkeit. Diese Kontrolle obliegt dem Besitzer des Fahrzeugs. Puhhhh.....

    Ich lese hier die Beiträge mit großem Interesse., und muss sagen, dass ich (früher) auch gerne meine Motorräder verändert habe. Stichwort Power Commander bei meiner BMW oder Auspuffmodifikation. Mittlerweile bin ich davon total abgekommen, weil besonders hier im Süden Deutschlands viel kontrolliert wird. Auch wenn man einige Modifikationen von außen nicht sehen kann - und Variorollen gehören sicherlich dazu - ist und bleibt es doch eine technische Veränderung des Fahrzeugs mit Verlust der Betriebserlaubnis. Wenn man es bei einer polizeilichen Prüfung herausfindet wohlgemerkt. So etwas findet i.d.R. nur bei schweren Unfällen statt, und wenn`s dann herauskommt kann es extrem unangenehm und teuer werden.

    Auch wenn viele sagen, ich soll mir nicht in`s Hemd machen, ich werde die Finger davon lassen, bleibe safe, und lebe mit der Beschleunigung und dem Durchzug des Motors "ab Werk".

    Zitat

    Wer das jetzt wo baut, ist mir dabei ziemlich wurscht.

    Diese Aussage ist nachvollziehbar, wenn es nur um die Ergonomie des Fahrzeugs geht. Wenn Du auf Tour allerdings wegen einem läppischen Defekt nicht mehr weiterfahren kannst, weil das Händlernetz Deines "Chinesen" große Lücken hat, dann denkst Du darüber anders. Händler von BMW, Honda oder Yamaha findest Du in jedem größeren Ort, egal ob Italien, Österreich oder Frankreich.

    Und ja natürlich - mea maxima culpa - Kymco ist Taiwanese. Hatte das mit Hyosung verwechselt.

    Ach ja, bevor jemand wieder lästert. Bin auch Rentner, habe viel Zeit, derzeit einen verbundenen Arm wegen einer blöden Sehnenscheidenentzündung, draußen mistiges Wetter - da kann man auch mal Nachmittags bei einem leckeren Single Malt im Forum was schreiben. :-)

    Ich stelle immer wieder fest, das (Groß)-Roller und Motorräder gerne miteinander verglichen werden. Leider hinkt dieser Vergleich, - insbesondere preislich. Wenn ich mir ansehe, dass der neueste Tmax 560 Techmax Bj.22 15200,-€ kosten wird, finde ich das für 48PS ziemlich "mutig". Dafür gibt es bei namhaften japanischen und europäischen Herstellern Motorräder mit weit über 100PS und ebenfalls moderner Ausstattung. Das blöde ist nur, insbesondere in Südeuropa (Spanien, Italien, Frankreich) bezahlt man diese Preise, weil Roller hoch im Kurs stehen. Mit gefangen, mit gehangen.

    Ich selbst habe mir abgewöhnt, mir darüber den Kopf zu zerbrechen, weil es für mich ein Investment darstellt. Hoher Preis, relativ geringer Wertverlust, recht hoher Wiederverkaufswert. So wie BMW fahren. Wer eine 1250GSA haben will muss deutlich über 20k€ auf den Tisch legen. Trotzdem best verkauftes Motorrad seit Jahren. Und die Chinesen werden dabei zu sehr unterschätzt. Noch vor 10 Jahren waren Motorräder aus China schnell rostender Müll, heute ist das aber anders. KTM fertigt in China, BMW bezieht die Paralleltwins in China, und so in Verbindung mit guten Copy-Shops lernen die Asiaten schnell. Fertigungstechnisch haben die es drauf, preislich sowieso. Nur mit dem Händlernetz und somit der Erreichbarkeit hapert es noch. Betonung auf "noch".

    Warten wir doch mal ab, wann ein chinesischer Hersteller ein Stück vom Roller-Kuchen abschneiden will und mit einem guten 600er Roller daherkommt.

    Kymco aus Korea hat es uns gezeigt dass es möglich ist, nur ist mir dieser 550er zu verspielt (Mäusekino) und noch nicht ausgereift genug. Dauert aber nicht lange, dann packen die es auch. Der 2022er 550ST ist nah dran am Techmax. Warten wir mal die ersten Tests von 1000PS ab.

    Trotz allem - ich bleibe den 3 Stimmgabeln treu.

    Gleiches Bild hier im Süden Bayerns. Eine Erklärung dazu habe ich bekommen. Primär werden in Europa Italien, Frankreich und Spanien beliefert. Das sind die Großmärkte mit riesigen Absatzzahlen. Im Vergleich dazu rangiert Deutschland unter "ferner liefen".

    Für mich war das auch der Grund dafür, mir einen super gepflegten 530DX mit wenig km zu kaufen. Außerdem wollte ich keine 15200,-€ ausgeben.

    Mission complished......

    Wie ich oben geschrieben habe hatte ich für 3 Jahre einen "Helix" Roller von Honda. Damals mit nur 17 PS, aber zum Wieder-Einnstieg optimal. Mit dem Helix habe ich von Niedersachsen aus Touren bis Österreich quer durch Deutschland gemacht. Die Geschwindigkeit war garnicht so wichtig, sondern die Erlebnisse. Nach dem ersten Roller kamen dann 10 andere Motorräder, mit denen ich zusammen ca. 400.000 km zusammengebracht habe.

    Jetzt mit Beginn der Rente tue ich mich schwer mit den 275kg meiner XT1200, will aber immer noch Spaß auf 2 Rädern haben. Und da kam mir ein tolles Angebot von meinem Händler in Feldkirchen in die Quere. Beim Thomas hatte ich vor Jahren einmal eine MT01 gekauft - die Maschine, die mich in meiner gesamten Motorrad-Karriere am meisten emotional bewegt hat. Ich musste sie leider wegen Problemen mit meinen Halswirbeln (kein Windschutz) abgeben. Na ja, und jetzt bin ich bei einem "Max" gelandet, der mir optisch total gut taugt. Ice white, Akra, hochglanz-polierte Felgenränder und (für alle Fälle) ein Topcase, falls mal der Einkauf untergebracht werden soll. Weite Reisen wie z.B. Sardinien - da war die XT 3 mal, stehen eher nicht mehr auf dem Programm. Obwohl das den Max auch nicht jucken würde. Ich möchte halt im Nahbereich um München bis Österreich "entspannt" meine Kreise ziehen, und gelegentlich die "Bücklinge" auf ihren Supersportlern etwas ärgern. Das ging schon mit dem Helix (auf bekanntem Terrain) recht gut.

    Vielleicht kreuzen sich unsere Wege einmal, die Welt ist klein !!


    Grüße vom Andi

    Deswegen kam mir Dein Forums-Foto irgendwie bekannt vor. In Putzbrunn habe ich meine XT1200ZE gekauft, und im Eingangsbereich ein ähnliches Foto geschossen. Seit meinem 18ten Lebensjahr kenne ich Yamaha, und hatte mit dieser Marke nie (wirklich!) Probleme.

    Über meinen 530DX kann ich noch nix sagen, weil ich ihn noch nicht habe. Nur die Verträge sind unterschrieben. Vor Ostern gebe ich dann meine XT1200 ab und bekomme den zugelassenen "Max" mit neuem TÜV.