Tmax-Treffen 2006 in Gerhardshofen

  • TMAX-Treffen in Gerhardshofen 2006
    :party2: :party2: :party2:
    23. Juni: Grillabend bei Kiebitzen's

    Freitag war es soweit, die ersten Gäste trafen ein:


    Klaus aus Walldorf, etwas verirrt anfangs auf seinem gelben Max, hat aber
    dann doch den Gasthof gefunden und wurde dort von Dieter eingesammelt
    und zum gemeinsamen Grillabend gelotst.
    Majy aus Forchtenberg, im wunderbaren idyllisch kurvigen Jagsttal gelegen
    ( für alle Nordlichter: bei Schwäbisch Hall, zwischen Würzburg und Ulm),
    kam auf seinem silbernen Majesty400. Wie er im Laufe des Abends
    bekannte, ist er im Grunde seines Herzen aber noch mehr ein TMAXer ,
    der einfach zu spät erkannte, das es noch etwas Leckreres gibt als den Majesty.
    Georg aus Göttingen kam auf seinem silbernen ABS-Max. Er hatte schon vor
    einem Jahr mit einem Upgrading von Max auf ABS-Max geliebäugelt,
    sich aber nicht getraut, es dürfen zu wollen (alles ein Frage des Preises..),
    prompt fährt ihm doch am Tag vor dem Buxtehuder TMAX-Treffen ein
    schlafender Autofahrer seinen blauen Max zu Schrott.
    Den silbernen Nachfolge-ABSMax hat Georg bis zum Gerhardshöfer Treffen
    schon wieder 30.000 km durch die Gegend gejagt.
    Martina und Stefan aus Fürth kamen mit Peugeot, nein, nicht mit diesen
    Spielzeug-Rollern, sondern mit Cabrio, eine der seltenen Gelegenheiten
    nutzend,ihn offen zu fahren, wie uns Stefan später berichtete. Denn wer
    Roller fährt, hat an schönen Tagen wenig Zeit für's Cabrio.
    Stefan hatte seinen noch relativ frischen blauen ABS-Max bereits
    designermäßig gestylt, eine sehr individuelle und interessante Gestaltung.,
    die am nächsten Tag beim Treffen immer seinen Standort verriet.
    Martinas blauer Majesty400 war wesentlich dezenter geschmückt:
    sie mußte schon absteigen, damit man die hervorragende Sattlerarbeit an
    ihrem tiefergelegten Sitz bewundern konnte. Der Sattler, übrigens auch ein
    Yamaha-Fahrer, hat die Stimmgabel von Yamaha in sehr aufwendiger und
    gekonnter Detailarbeit auf ihren Sitz gezaubert.
    Sam und Ivonne mit klein Sarah aus Wuppertal kamen mit Vierrad für
    Mutter und Kind und silbernstem Silbermax für Vater und teilstreckenweise für Mutter.
    Als special guest kam später am Abend mit viel Sound Lupo auf seiner Bimota aus Würzburg.
    Lupo gehört zu der Gattung Zweiradfahrer, die vor gar nichts zurückschrecken.
    Zu seiner Zweiradsammlung gehören: 1 Bimota, 1 Fazer, 1 Cygnus, 1 Bundeswehr-Maiko,
    2 Daxe (und bestimmt habe ich noch irgendwas vergessen) .
    Er hat zwar keinen Max, ist aber von diesem, besonders dem ABS-Max schwer begeistert!
    Zitat: "Ich hatte überhaupt keine Angst!!"
    Gemeinsam halfen sie uns alle, die Tonnen von Grünzeug, Feuerfisch und
    alkfreiem Bier zu vernichten.
    Und wie es an so sonnig wunderbaren lauen Sommerabenden ist, es wurde
    nicht nur viel gelacht und viel Benzin geredetet, es war auch schön und wurde spät.
    Als Lupo dann zur Heimfahrt in seine Lederkombi stieg, meinte Georg zu ihm:
    " Jetzt ziehst du dein Ganzkörperkondom wieder an!""
    Antwort von Lupo:" Ja, ich will ja schließlich meinen Tank nicht beschmutzen!" :D


  • 24.Juni: Treffen am Morgen auf dem Marktplatz

    Kurz nach 10.°°Uhr trafen Dieter und ich auf dem Marktplatz ein. Noch
    etwas müde vom langen Vorabend hatte wir leichte Anlaufschwierigkeiten.
    Dieter:" Laß dir nur Zeit, die anderen werden auch nicht so schnell da sein!"
    Denkste! Als wir eintrafen, wimmelte es auf dem Marktplatz nur so von
    Tmäxen und Mäxxern!
    Und gleich nach uns kam der nächste Trupp: Roland auf blauem Max aus
    Hessdorf bei Erlangen, ein echter freier Wahl-Franke in echtem
    freier-Wahl-Franke-Sicherheits-Ausritt-outfit: Sicherheits-Sandalen, Kevlar-Shorts,
    Protektoren-Shirt und Kevlar-Weste.(Dies nur für die Nordlichter, die glaubten,
    Roland sei einfach in gefählich-leichtem Sommer-Outfit mitgedüst! Anm.die Red)
    Ramon aus Lörrach auf silbernem Max, Ralf mit Sozia
    Babs auf silbernem Max, Karlheinz aus Waldshut mit silber-blauem Max mit
    abgeschrappten Trittbrettern (nicht umgeschmissen, der fährt so....!),
    Sofafan auf schwarzem AN650 aus Bamberg, Franz auf silbernem Silvi aus
    Nürnberg, Mst650 auf silbernem AN650 aus Schweinfurt und Rumblefish auf
    schwarzem AN650 aus Oberasbach bei Nürnberg.
    (Kurz vor Abfahrt kam dann noch unser Pizza-Wirt Pierro mit seinem blauen Max
    und Sohn Ivo als Sozius dazu.)
    Immer wieder wurde begrüßt, Benzin gequatscht, auch solches an der Tanke
    um die Ecke rasch noch aufgefüllt, Fahrzeuge beäugt und wieder gequatscht.
    Auch die Zahl der Zaungäste nahm vorsichtig und langsam zu, für die dezenten und
    sehr verhaltenen Franken schon ein echter Massenauflauf!!!
    Plötzlich stand zwischen all dem Gewusel der Gerhardshöfer Oberhäuptling (Bürgermeister,
    seines Zeichens BMW-Fahrer)
    und betrachtete etwas ungläubig diese Ufo-Ansammlung (:'..es gibt also doch noch Leben da draußen?!?..').
    Sam, STEN(Stefan), Tina und ich schmückten den Marktplatz standesgemäß mit den von
    Motorrad Lippmann ausgeliehenen Yamaha-Bannern.
    Sam hatte zudem noch das TMAX-Banner vom Vorjahr mitgebracht. :)

  • Gruppenbild und Abfahrt zur TMAX-Treffen-Tour

    Jetzt wurde der Marktplatz aufgeräumt. Alle Autos, die als Platzhalter geparkt waren,
    mußten entfernt werden, wie auch der Bulldog (für Norddeutschland:Traktor! Anmerk. die Red.)
    von unserem Dorfschrauber aus der Motorrad-Scheune.
    Dann wurden die Mäxe zum Gruppenbild aufgestellt. Alles, was nicht Max war,
    mußte hinter die Banner weichen - war ja schließlich ein TMAX-Treffen.
    Pierro wurde aus der Pizzeria geholt, damit er nicht fehle.
    Nach Rumgeschiebe, Rumgefahre, Rumgefuchtel und Rumgerenne standen wir in
    Pose:11 Mäxe, eine bis dato nie erreichte Zahl!! Stolz bei allen TMäxxern!!
    Nochmals viel Palaver, da aber die Sonne unbarmherzig heiß hoch herschien,
    lechzten wir alle nach Fahrtwind. Also hurtig in die Jacken und Helme,
    aufgestellt zum Tourreigen und ab ging's: Dieter als Tourguide vorneweg,
    ich als Lumpensammler zu guter Letzt.(sollte uns ja keiner verlorengehen
    in unserer wunderbaren fränkischen Landschaft!)

  • On Tour: 1. Etappe bis Schwanberg

    Die ersten Kilometer durch die Aischwiesen ging's noch in eher gemütlichem
    Sightseeing-Tempo (Blumenpflücken während der Fahrt verboten).
    In Gutenstetten kurzes PowWow mit Georg:" Was meinst, wie schnell kann
    ich fahren?" Georg:"Na 100, denk ich geh'n schon, mach man!" (der Gute
    weiß ja nicht, was dann kommt, nämlich kurvigster fränkischer
    Fleckerlkurventeppich) Dieter grinst, gibt Gas und zischt los.
    Nach Scheinfeld, über fast einsame Nebenstrecken nach Oberscheinfeld,
    kurz die Bundesstraße gekreuzt, weiter in sattem Tempo nach Iphofen
    (der Herr Knauf von der Firma Gips wohnt dort) und ab in die Weinberge
    und Serpentinen hinauf nach Schwanberg.
    Ups - da hatte Ralf was falsch verstanden. Nicht sollte er Dieter immer hart
    am Backblech folgen, sondern er sollte mit seiner geliebten Babs die
    Führung übernehmen, denn Dieter wollte zum Fotoshooting vorauseilen.
    Nun eilte also auch Ralf voraus, eine Serpentine nach der anderen immmer
    schräger nehmend. Babsens Gesichtsfarbe konnte er, gottseidank, nicht
    sehen (Kreidebleich). Und schon kam der Aufsetzer - jetzt war auch Ralf etwas bleicher!
    Oben auf dem Schwanberg wurde gesammelt, verschnauft und durchgeatmet!
    Die Aussicht war herrlich und etwas Schatten gab' auch.
    Für Georg, den Kaffeemaxxer, gab's: na, Kaffee natürlich (irgenwie muß der Gaul ja laufen).
    Hauptgesprächsthema war aber nicht die Aussicht, sondern die Variomatik,
    die Georg im Kofferraum spazieren fuhr.
    Also mal ehrlich, so in Plastik gehüllt, sah sie wirklich aus wie Omas Guglhupf
    (Napfkuchen! Anm.die Red), und das zu Georg's Kaffee!

  • On Tour: 2. Etappe bis Mittagessen in Rehweiler

    Nach erschöpfender Erholung saßen wir auf zur nächsten Etappe. Dieter war
    von den Burgmanfahrern ermahnt worden, doch wenigsten in den Ortschaften
    ein moderates Tempo anzuschlagen, um die Gruppe wieder einigermaßen auf-
    schließen zu lassen. War selbstredend!
    Doch erst mal ging's wieder hurtig, die Serpentinen vom Schwanberg hinab
    ins Kitzinger Main- und Weintal, über gut ausgebaute Straßen Richtung
    Castell. Hoppla, wir hatten Polizeischutz, aber nur für 3 Kilometer, dann
    war wohl die Neugierde befriedigt und sie bogen ab. In Castell die steile
    Ortsauffahrt vorbei an den Weinbergen (ein sehr empfehlenswerter Rebsaft dero
    von und zu Castell) Richtung Wüstenfelden.
    Und, ops, die nächsten Serpentinen wieder hinab Richtung Abtswind und deren Kräuter.
    Wow, das war ein Anblick:
    Wie auf einer Perlenschnur aufgereiht fuhren 17 Zweiräder mit gutem Tempo
    aus der letzten Serpentine ins sonnenüberstrahlte kurvige Wiesental.
    Hätte ich Sten's Fähigkeiten, ich hätte bei 120 mit einer Hand den Lindwurm gefilmt!
    Über das Kopfsteinpflaster holperten wir (mit moderatem Tempo!) durch den
    mittelalterlichen Ortskern von Abtswind und schon ging's wieder hinauf in die
    nächsten Serpentinen Richtung Rehweiler. Das dortige Lokal hatte zwei
    gravierende Vorzüge: es hatte durchgehend geöffnet (sehr selten in Franken
    und für so späte Mittagsgäste unbedingt nötig, denn es war nach 13°°Uhr. Da
    gibt's sonst nur noch was bei McDingsbums in Geiselwind), und es hatte Platz,
    bei Bedarf auch für 50TMäxe, und das auch bei Regen. Die typisch
    deutsch-fränkische Küche war auch nicht abschreckend. Mit viel Geplauder
    redeten wir uns heiß und kühlten uns mit viel Wasser wieder ab.


  • On Tour: 3. Etappe bis Ebrach

    Und schon saßen wir wieder auf, schrammten kurz Geiselwind und bogen sodann
    auf die Steigerwald-Höhenstraße nach Ebrach ab. In der Hitze angemessenen
    Fahrtwind vermittelndem Tempo ging's durch Wald und Wiesen und in satten
    Kurven hinunter nach Ebrach, ehemals ein Kloster, heute Jugendknast!
    (Paßt ner auf, ihr Tmax-junkies, daß'd er net a do hi kummt's)
    Wieder Fotoshooting, wer noch krabbeln konnte, kletterte die Treppe zum
    ehemaligen Klostergarten hinauf, ansonsten war Pinkelpause.


  • On Tour: 4. Etappe bis KaffeeTrinken am Main

    Jetzt wurde die Strecke etwas waldiger, war sehr angenehm war. Irgendwann eilte
    Georg voraus,( keiner folgte ihm), wegelagerte weiter vorne im
    Gebüsch und schoß uns mit der Filmkamera ab (dafür gab's kein Wegezoll).
    Nach gut zügiger Fahrt kamen wir kurz vor Anpfiff der ersten WM-Halbzeit
    Deutschland-Schweden in Eltmann auf dem Mainparkplatz an.
    Wieder Fotoshooting (ooohne Schatten!!!) und die fünfhundertundwieviel (uff)
    Treppen hinauf zum 'Cafe Mainblick'. Die Senior-Chefin, die Gutste, durfte
    ihren ganzen Kuchen einfrieren, aber dafür war ja dann auch Platz in der
    Truhe, schließlich hatten wir das ganze Eis rausgefuttert!
    Einige Fußballwilde nahmen kurzzeitig in der Wirtsstube Platz, um die zwei
    Tore mit zu verfolgen.
    Die anderen genossen jede noch so kleine Brise, die vom Main herüber wehte.


  • On Tour: 5. Etappe über Burgebrach nach Gerhardshofen

    Neu gestärkt und hoch motiviert ging's wieder auf die Zweiräder. Eltmann über die
    Bundesstraße Richtung Bamberg verlassen, in sattem Tempo nach Viereth.
    Auch die haben mittlerweile ihren Kreisverkehr und der is nix geklekkertes.
    Bis alle drin sind, dauert's; grad als ich rein will, kommt um den Mittel-
    Insel-Hügel, äh, ein Max.. und noch einer, ect. pp.., muß ich wohl noch 'ne Runde warten.
    Jetz aber über Fußball-WM-menschenleere Straßen nach Lisberg, die wunderbaren
    Ortskernkurven abgecruist, mit Dampf weiter über Ampferbach nach Burgebrach.
    Dort kurzer Halt mit Pinkelpause am Ebracher 'Keller' (Typisch fränkisch-
    daß Bier wurde früher vor den Toren der Ortschaften in kühlen Felsenkellern
    gelagert und dort im Sommer auch ausgeschenkt - früher halt, wie auch heut noch).
    Keiner will ein Bier, also weiter.
    Über Treppendorf, Wachenroth und Vestenbergsgreuth schließt sich der Kreis.
    Georg hatte ja im Vorfeld des Treffens noch die Überlegung eingebacht, eine
    Art Fahrertraining während der Tour einzulegen. Davon konnten wir getrost
    Abstand nehmen.


    Back again

    Durchgeschwitzt, mittlerweile doch etwas schlapp, aber alle ohne Ausnahme
    mit einem breiten Grinsen im Gesicht (Hab gehört, bei einigen sei es heute
    noch vorhanden) sammelten wir uns auf dem Marktplatz. Wer Möglichkeit hatte,
    flog kurz ab zum Duschen und Umziehen, dann ging's zum Piero auf Pizza und Bier!

  • Abendlicher Ausklang

    Es wurde noch ein langer Abend, bei dem wir einander sehr viel besser
    kennen lernten. Man nehme nur Karlheinz. Wo nimmt er nur die Kurvenfreu-
    digkeit her? Klar doch, wenn die Pässe vor der Haustür liegen und man
    so unbefangen wie er ist, muß der Max hergeben, was eben geht. Daher die
    Kratzer unterm Trittbrett! Aha! Hauptständer gibt's eh keinen mehr, tät eh nur aufsetzen.
    Oder Franz mit seinem Silvi. Dieter und er tauschen Fahrzeuge, machen Probefahrt.
    Danach: Franz : " Jetzt weiß ich, warum ihr so relaxed fahrt!"
    Dieter: "Hut ab, daß der Franz so mithält auf seinem Silvi!., Ich hab da Angst gekriegt!"


    Und so geht's bis in den späten Abend............................


  • Nachruf von STEN aus dem HGF-Forum

    Hallo Tmax-Freunde,


    es war ein sehr gelungenes Fest. Nochmals vielen Dank an Ulli und Dieter (alias Kiebitz),
    welchen es gelungen ist, dem Treffen einen fränkischen Flair zu geben.
    19 Gäste auf 17 Fahrzeugen fanden sich am Samstagmorgen auf dem geschmückten Marktplatz
    von Gerhardshofen ein.


    Es waren 11 Tmäxe (zum ersten Male eine zweistellige Anzahl von Mäxen)
    3 Burgman 650, 2 Majesty 400 und ein Silverwing 600 am Start.
    Um 11:30h haben wir dann nach zahlreichen Benzingesprächen Fahrtwind aufgenommen.
    Erster Halt war dann nach ca. 50km auf dem Schwanberg.
    Wie es sich für eine Tmax-Ausfahrt gehört, dauerte die erste Etappe ca.50 Minuten.


    Die angelegte Durchschnittsgeschwindigkeit hatte bei den Teilnehmern ein Dauergrinsen zur Folge.


    Mit Kaffee und Mineralwasser wurden ersten Dehydrierungen vorgebeugt.
    War auch notwendig bei 28°C in Motorradklamotten.
    PS.: Der Roller vom Georoller läuft mit Normalbenzin, der Georoller hingegen läuft mit schwarzem Kaffee.


    Hoffentlich läßt sich nächstes Jahr wieder ein so schönes
    TMAX-Treffen wiederholen.


    Schöne Grüße aus
    dem sonnigen Franken
    STEN

  • Nachruf von Klaus aus dem HGF-Tmax Forum


    Hi jetzt ist mir alles klar, jetzt weiss ich wieso mein Popometer nach 250 km anfängt zu zwicken, die haben da was im Sitz versteckt.
    .
    Aber zur Tour.
    Ich komm ja nun aus dem Westen und hab am freitag die "Burgenstrasse" unter die Räder genommen. Da ich zugegebenermassen Fizeweltmeister im verfahren bin, ging`s dann irgendwie kreutz und quer durch die Nebenstrecken, irgendwann hab`ich denn mal "romatische Strasse" gelesen, da war`s mir aber nicht wirklich danach, ich wollt denn schon al ankommen. Man muß schon gaaaaaanz in der Nähe von Gebhardshofen sein um einen Einheimischen zu finden der einem bestätigt, dass es nimmer weit ist.
    Dann kam es: Ortsschild "Gebhardshofen"
    .
    Klasse, endlich, ooops was ist denn das, kurz hinter dem Ortsschild war derselbe auch schon wieder vorbei. Also zurück, am Ortseingang war doch so eine Hinweistafel............so wirklich schlau wurde ich aus der aber nicht. Was nun? Vis a vis war eine Bank, also rübergedüst, Hut ab, Jacke aus, hingesetzt, brauchte Zeit zum denken. Hab mir dann übelregt, jetzt bleib ich einfach hier sitzen und wart bis ein Roller vorbeidüst, dem hetz ich dann hinterher.......so nach ner halben Stunde gab ich dieses Projekt auf. Also wieder rein, die erste links, nix war`s, die zweite links wieder nix ( mehr Abzweigungen gab es nicht ) Zum Glück fur eine superfreundliche ältere Dame auf`m Quad grad ihre Feierabendrunde. Dann ging`s ( es war die zweite :lol: ) zum Hotel.
    Erst mal eingecheckt, dabei natürlich zaghaft die Frage : ist denn schon jemand da, war ja weit und breit kein Roller zu sehn, JA hiess es, aber die sind alle wieder weg :cry:
    Nach der Dusche, ging´s erst mal in die Hotelkneipe, der Hunger war übermächtig ( war ein grosser Fehler, aber des wusste ich zu dem Zeitpunkt halt noch nicht).
    Dann ist´s passiert.
    Ein Roller, unverkennbar der Sound eines TMax.
    .
    Es war der Dieter, der erst mal schimpfte weil ich nicht zu ihm gekommen bin ( was soll man machen, ich hab ja schon nach Kibitzen Ausschau gehalten, aber da trällerte nix). Also runter gedüst, rauf auf den Max und durch verwinkelte Gassen zum Kibitz. So ein bissle Angst hatte ich schon, da hätte ich nie und nimmer allein wieder zurückgefunden.
    Aber der Kibitz, mit bürgerlichem Namen Dieter, ist ein Pfundskerl, ich glaub der hätt mir schon geholfen.
    Dann waren wir also da, diesmal richtig.
    Der Dieter und seine Ulrike sehen überhaupt nicht italienisch aus, aber was die aufgefahren haben war einfach überwältigend.
    Der Grill lief heiss, die Getränke flossen ( alles Rollerfreundlich nix gegärtes oder gebranntes )
    .
    Mir wurde ganz anders, hab doch schon gegessen gehabt. Ulrike hat dann einen supertoll aussehenden Fisch von ihrem Dieter kredenzt bekommen. Als alter Seehas bin ich Fischliebhaber, und der passt eigentlich immer. Dieter leider vergessen mir zu sagen, dass es ein original echter südpanamesischer Oberfeuerfisch ist, erst am Montag haben sich meine Magenwände wieder einigermassen von den Brandwunden erholt.
    .
    Ach so, das wichtigste, es waren schon viele Rolleros da, soweit ich des noch zusammen bekomme
    -Ulrike + Dieter (natürlich :lol: )
    -Sam und seine beiden Schatzi Yvonne + Sarah
    -Georg
    -Andy
    -Ralf + Babs und noch der Specialguest Lupo, ein supernetter Profi-Biker ( weiss nimmer wie er bürgerlich heisst).
    .
    Nach extrem kurzer Zeit, dieselbe flog nur so an uns vorüber, war aber denn doch irgenwie sowas wie 0:00 Uhr, oder auch schon der nächste morgen, ging`s dann in´s Hotel. Ich hatte zum Glück einen NAVIgator....
    .
    Zum Frühstück trafen wir uns frohgelaunt in der Hammerschmiede, na ja so frohgelaunt war ich erst auch wieder nicht, um 4:00 in der früh zwitscherten die Vögel und ich konnt nimmer einschlafen, aber die Vorfreude hat das alles weggewischt. Pünktlich um 10:00 Uhr trafen wir dann auf dem von Dieter festlich geschmückten Marktplatz.
    .
    Nach dem alle nicht-Übernachter eingetrudelt waren ging`s so gegen 11:00 Uhr los.
    Die erste Etappe.....mmmmmmmmmmmmh reinste Sahne, der Dieter wa ein klasse Tourgide. Zwischendrinn hab ich zwar mal seine wild fuchtgelnden Arme missverstanden und übermütig als "frei Fahrt" interpretiert, aber zum Glück nahm mir Yvonne das überholen nicht übel, denn Überhoverbot in der Gruppe ist eigentlich das erste Gebot. Durch schnuckelige Kurven ging`s flott voran. Der erste STOP war Mittagessen.
    Die zweite Etappe war mir dann bissle zu langsam, aber was soll`s. Dieter + Ulrike haben eine tolles Streckenprofil ausgearbeitet, da gab`s sogar eine "echte" Serpentine, gell Ralf die war etwas streng. Oben angekommen gab`s den AussichtsSTOP.
    Die dritte und leeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeider letzte Etappe war dann wieder superspitzenklasse, zügiges Tempo, schöne Kurven, der reine Genuss pur.
    So gegen 19:00 Uhr war`s leider vorbei.
    .
    Nach der wohlverdienten Dusche, ging`s zum Abschlussessen zu Piero. Neben dem leckeren Essen hat uns der Karlheinz mit seinen überwältigenden Mechanikererlebnissen ( Stichwort: Popo einreiben) köstlich unterhalten.
    .
    Eigentlich sollte dann Feierabend sein, aber irgendwie war die Stimmung zu gut. Das wollte ich, der Georg, der Andy und last but not least der Sam noch bissle festhalten. Wir sind dann noch in der Hammerschmiede gesessen, Yvonne hat ihren vermissten Sam denn auch noch gesucht, die TMaxQueen Sarah "musste" auch noch mit ( hat denn aber kapituliert und ist eingeschlafen ).
    Das durchhaltgevermögen der Gastwirtin hatte dann auch seine Grenzen und BLUBB ging das Licht aus.
    .
    Keine Ahnung wie früh es war.
    .
    Am nächsten morgen waren alle wieder fit.
    Alle? fast!
    .
    Der Georg war weg. Wo steckt der Georg, sein Max steht noch da, aber Georg war ned da. Verzweiflung machte sich breit. Was war mit Georg geschehen? Das passt nicht zu Georg. Ich und Sam, mutig wie wir halt nun mal waren, gingen in die Etage wo er eigentlich nächtigen sollte. Trotz heftigem poltern an mehrere Türen, nichts rührte sich.
    .
    Die Sorgen wuchsen.
    .
    War nicht ganz so lustig wie`s vielleicht klingt, wir machten uns wirklich Sorgen.
    .
    Andy holte dann von der Wirtin den Zweitschlüssel, vorsichtig öffneten wir die Tür, auf das schlimmste gefasst...........................da schnarcht er gemütlich vor sich hin, Erleichterung allenthalben.
    .
    Nun wollten wir ja alle los, die Heimwege sind ja nicht grad um die Ecke, Ulricke + Dieter hatten zum Abschiedscafe geladen, ich hatte es eigentlich eilig, aber die Truppe war so supernett, da brauchte es nicht viel Überredungskünste. Also sind wir, zwar Geortechnisch etwas später, weil der brauchte erst noch einige Liter Geo-Benzin (klein-stark-schwarz) noch zu den beiden super-Gastgebern gedüst.
    .
    Das war denn der krönende Abschluss von DREI ereignisreichen harmonischen Tagen.
    .
    Festzuhalten ist, es gibt gar keine fremden Menschen, es gibt nur Menschen die man noch nicht kennt.
    .
    Ich danke allen, besonders natürlich dem Organisatorenteam, supervorbereitung, superausführung, aber auch den tollen Mitfahrern.
    In diesem Sinne : macht´s gut, gerne mal wieder.
    Klaus


    Nachsatz:
    man(n) hat ja so seine Fehler, meiner ist ich kann mir Namen furchtbar schlecht merken, also ned böse sein wenn ich ned alle aufgezählt haben sollte
    :cry:

  • Nachruf von Georg aus dem HGF-Forum

    Und ab sofort geht die Wartezeit wieder los.Das nächste Tmax Treffen wird kommen müssen.
    Es war einfach nur toll.
    Angefangen bei der unbegrenzten Gastfreundschaft von Dieter und Ulrike (Rennmieze hätte ja helfen können statt nur hinterher bissige Kommentare zu schreiben).Essen war lecker,das Teufelsfischfilet scharf wie Nachbars Lumpi und Trinken war entschieden zu viel da.Der Taxidienst zum Hotel funktionierte ohne gefährliche Zwischenfälle.
    Die Nacht war kurz.Für mich war die Nacht zu Ende,als ein Trecker mitten durchs Zimmer fuhr. :cry:
    Schön geduscht und Ramon Bescheid gesagt.Wir haben dann gut gefrühstückt und ich habe dann ausgiebig Kaffee trinken können,Kaffee satt. :idee:
    Anschließend zum Treffpunkt auf den Marktplatz gefahren.Haben wir auch ohne Navi gefunden.War ein guter Tip mit dem Kirchturm. :idee:
    Dann erst mal gequatscht und aufgeräumt.Da wir ja ein schönes Gruppenfoto der Tmäxe haben wollte,mussten die normalen Roller hinter dem Plakat versteckt werden,sollte ja ein schönes Foto werden. :lol:
    Und dann ging es los. :idee:
    Ich habe schon viele Touren mitgemacht,macht ja auch Spass.
    Aber was dann kam,schlug dem Fass fast den Boden aus.In so einer großen Gruppe mit dem Tempo:Gaudi pur. :lol:
    Dieter musste gebremst werden da Ralf ja mit Sozia unterwegs war und deshalb ein leichtes Handikap bei der Schräglage hatte.
    Und dann Kurven,Kurven und nochmals Kurven,einfach traumhaft.Wie ich schon sagte,von mir aus hätte es jeden Tag so sein können,24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche.Ich bin immer noch high. :party2:
    Um das auch noch zu erwähnen,einen Minuspunkt gab es doch:Es gab zu wenig Schatten auf den Parkplätzen,man fing sofort an zu schwitzen wenn der Fahrtwind fehlte.
    Dann das kurze Durcheinander nach dem Mittagessen,als Karl Heinz das Licht hatte brennen lassen und seine Batterie platt war. :was:
    Dann kam die Kaffeepause am Main bei gefühlten 40° im Schatten mit dem Beginn des Fußballspiels.War nicht so interessant. :cool2: Der schöne Nebeneffekt war,die Strasse war fast leer. :dance:
    Es ging wirklich recht zügig wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour und gleich rüber zu Piero,kaltes Radler trinken Bier ,eine Wohltat.
    Dann noch gut gegessen und viel gequatscht,2 Tmax Probefahrten machen lassen und zurück zum Hotel.Noch ein paar Kaltschalen getrunken und dann ab in die Kiste. :night:
    Die Nacht habe ich wirklich tief und fest geschlafen,ich wäre wohl erst mittags aufgewacht.Nach dem Frühstück noch kurz zu Kiebitzens und dann ab nach Hause.In Kitzingen getankt,bei der Tour Durchschnittsverbrauch 4,8 l,und dann mit Tacho 160 über die Autobahn nach Göttingen.Durchschnittsverbrauch 5,2l.Ein Motorrad hat mich überholt,ich habe bestimmt 20 überholt.Bin dann extra noch von der Autobahn runter und hab gewartet,bis eine Gruppe Motorräder wieder vorbei war.Dann wieder hinterher und vorbei. :dance:
    War mir ein innerer Reichsparteitag. :idee:
    Ach,fällt mir gerade ein:
    Vielleicht sollte man das Treffen in Gerhardshofen als gesetzlichen Feiertag einführen,wie Weihnachten. :idee:
    Jetzt hab ich fertig. :bey: