Für den Ausbau des Vorderrades braucht ihr einen Innensechskantschlüssel (Inbus) SW 14.
Für das Hinterrad wird einer mit SW 17 benötigt.
Bevor ihr die Achsen losdreht,die Klemmschrauben lösen! ![]()
Reifenwechsel (Allgemeines)
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Wie wechselt Ihr die Reifen ? Was ist hier der beste Weg ?

Baut ihr die Felgen ab und geht zum Händler ?
Oder wechselt der gewöhnliche (Auto-) Reifenhändler (oder muß es ein Yamaha- Händler sein ?) um die Ecke die Reifen inkl. Demontage und Montage am Tmax ?
Ich hatte bisher diesen Fall bei einem Motorrad noch nicht ! Danke im voraus.
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Hallöchen.
Ich bau die Räder aus und bringe sie zum Händler,lasse Reifen montieren und auswuchten und bau sie wieder ein. -
Ich hab den Einspritzer,2 Bremsscheiben vorne.
Ist zwar nicht unbedingt nötig aber ich baue die Bremszangen ab und nehm die Beläge raus,vereinfacht den Einbau wesentlich.
Als erstes ,die Inbus Klemmschraube vorne rechts in dem Gabelrohr lösen.
Die Gummikappe aus dem Innensechskant der Achse rechts entfernen und die Achse losschrauben und rausziehen.Fettich.
Hinten gehts ähnlich.
Eine Schraube des Bremssattelhalters lösen und den Bremssattel hochschwenken,samt Halter und den Belägen.
Klemmschraube rechts lösen,6-kt Schraube,12 oder 13mm,bin mir nicht sicher.
Die Kunststoffabdeckung am Kettengehäuse abbauen und die Mutter auf der Achse lösen.
Jetzt die Achse rausschrauben und entfernen.
Jetzt wird das Rad nur noch auf dem Mitnehmer gehalten.Von der linken Seite mit der Faust auf den Reifen hämmern und das Rad fällt raus.
Beim Zusammenbau auf die erforderlichen Drehmomente achten.
Der Vorderradeinbau gestaltet sich,wegen des Geschwindigkeitssensors ,zu zweit wesentlich einfacher (Vergasermodell).
Und das Wichtigste zum Schluß:
Wenn alles wieder zusammen ist,beide Bremshebel betätigen,bis wieder Druck auf dem System ist.Ansonsten gilt währen der Probefahrt:falls du bremsen musst,fahr gegen was billiges! -
Moin,
Frage zum Hinterradausbau:
Ist zum Auspuff hin genug Platz, so dass ich das Rad rausziehen kann
- oder muß ich auf eine Bühne damit das Hinterrad es nach unten rausfallen kann. -
Hallo George!
Als mein Mäxchen neue Sohlen in Biebelnheim bekam
konnte ich den Ausbau mitverfolgen.
Wie ich dein Beitrag lese geht es dir darum wie bringt man
das Hinterrad aus der Gabelung?
Der Max stand auf dem Hauptständer.Ein zweiter Mann kippte
den Roller in ca.45-Gradstellung.Der Mechaniker konnte in der
gleichen Gradstellung das Rad abziehen.
Fuxi

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... ups ist ja nix für alleine machen
hat noch einer eine Idee
Georoller?? -
Bremssattel hochklappen ,Steckachse raus und das Rad fällt dir fast vor die Füße!
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Ihr müsst natürlich die Kunststoffblende vom Kettenkasten abschrauben,dahinter ist die Achsmutter auf der Steckachse.
Auf der rechten Seite zuerst die 12 mm Sechskantklemmschraube lösen. -
Zitat
Original von george
Moin,
Frage zum Hinterradausbau:
Ist zum Auspuff hin genug Platz, so dass ich das Rad rausziehen kann
- oder muß ich auf eine Bühne damit das Hinterrad es nach unten rausfallen kann.NOCHMAL ZU MEINER FRAGE:
Kann ich das Rad zur Auspuffseite herausziehen oder brauch ich eine
Bühne damit es mir vor die Füsse fällt -
Hauptständer reicht,musst du rausfädeln.
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Hinterradausbau ist kein Problem.Eine kleine Rampe gebaut und dann kann man das Rad nach unten wegnehmen.
Wahrscheinlich reicht der Höhenunterschied von einem Bordstein schon aus.Aber das Vorderrad bereitet mir noch Kopfschmerzen.Aufgebockt liegt das ganze Gewicht darauf.
Hatten mit einem Wagenheber (am Motorblock angesetzt )schon versucht es anzuheben.Dabei wurde der Hauptständer angehoben.Also Gewicht immer noch vorn.
Wahrscheinlich benötigt man dazu wirklich einen Radheber.
Dann gibt es noch die Gedankengänge mit 2 Wagenhebern an der Vorderradgabel.
Natürlich mit einem mulmigen Gefühl.
Aber vielleicht hat jemand eine gute und leicht umzusetzende Idee.
Der Wechsel ist nähmlich demnächst fällig,und wir wollen ja soviel wie möglich selbst machen. -
Ein kurzes Brett auf den Wagenheber gelegt und den Heber möglichst weit vorne,ca. Höhe des Kühlers,ansetzen ,dann klappt das schon.
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Ich habe kürzlich das Vorderrad gewechselt. Dabei habe ich die Steckachse und div. Manschetten gefettet. Für die Bremse (nicht auf den Belägen) habe ich Kupferpaste verwendet.
Wegen der Drehmomentveränderung habe ich die Schraubengewinde nicht gefettet !!!
Macht ihr das auch so bzw. wie geht ihr vor ?
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Hallo an alle Schrauber,
bisher hat noch niemand auf meinen o.a. Betrag geantwortet.
Ich weiß nur es gibt Drehmoment- Tabellen für geölte- und ungeölte- Gewinde.
Die Achswelle für die Vorderachse ist mit 59 Nm (vermutlich ungeölt) anzuziehen.
Ich frage deshalb, weil es sich um eine Stahl/ Alu Gewindepaarung handelt. Im Ernstfall ist schnell das Alu- Gewinde kaputt.Wie macht ihr das oder zieht ihr diese Welle (nur) nach Gefühl mit der Ratsche fest ?
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Lt. Handbuch muß die Achse gefettet werden mit Lithiumseifenfett (was ist das)
vom Gewinde fetten steht da nix. Anziehen mit Drehmomentschlüssel JA.
Sonst: Hinter Fest kommt AB!! Ich selber habe allerdings den Rad Aus und Einbau
noch nicht selber gemacht, wenn meine bestellten Reifen da sind ist das für mich das erste mal - ganz schön aufregend
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Das Gewinde nicht fetten!
Ob du die Achse mit 59 oder 65 Nm anziehst ,ist nicht so entscheidend.
Wichtiger ist,die Klemmschraube richtig anzuziehen. -
Hallo , :hi:
wie war das mit der Tachowelle beim Vorderradausbau

und den Noppen ,
genau beschrieben kann ich es nicht finden .
Gruss
Mac Erik
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ZitatAlles anzeigen
Original von georoller
Ich hab den Einspritzer,2 Bremsscheiben vorne.
Ist zwar nicht unbedingt nötig aber ich baue die Bremszangen ab und nehm die Beläge raus,vereinfacht den Einbau wesentlich.
Als erstes ,die Inbus Klemmschraube vorne rechts in dem Gabelrohr lösen.
Die Gummikappe aus dem Innensechskant der Achse rechts entfernen und die Achse losschrauben und rausziehen.Fettich.
Hinten gehts ähnlich.
Eine Schraube des Bremssattelhalters lösen und den Bremssattel hochschwenken,samt Halter und den Belägen.
Klemmschraube rechts lösen,6-kt Schraube,12 oder 13mm,bin mir nicht sicher.
Die Kunststoffabdeckung am Kettengehäuse abbauen und die Mutter auf der Achse lösen.
Jetzt die Achse rausschrauben und entfernen.
Jetzt wird das Rad nur noch auf dem Mitnehmer gehalten.Von der linken Seite mit der Faust auf den Reifen hämmern und das Rad fällt raus.
Beim Zusammenbau auf die erforderlichen Drehmomente achten.
Der Vorderradeinbau gestaltet sich,wegen des Geschwindigkeitssensors ,zu zweit wesentlich einfacher (Vergasermodell).
Und das Wichtigste zum Schluß:
Wenn alles wieder zusammen ist,beide Bremshebel betätigen,bis wieder Druck auf dem System ist.Ansonsten gilt währen der Probefahrt:falls du bremsen musst,fahr gegen was billiges!Moin,
die Klemmschraube hinten ist eine 12er und es macht Sinn diese erst mal angezogen zu lassen und die Mutter auf der linken Seite zu lösen, danach die Klemmschraube lösen und die Achse rausziehen.Ich habe übrigens erst hinten ausgebaut, dann vorn angehoben und eine graue Postkiste in Kühlerhöhe druntergeschoben - passt perfekt.
Morgen kommen die neuen Schlappen drauf, die ollen Brückensteine hatten mittig übrigens nach 7.500 km noch 1-1,5mm hinten und 1,5-2mm vorn. Wäre noch gegangen, bin aber nicht sicher ob ich den Wechsel zeitlich vorm Feiertag geschafft hätte und eh froh die Dinger endlich runter zu bekommen.
Ach so Drehmomente ungefettet:
VA 59, Klemmschraube 23, Bremssättel 40 Nm
HA 100, Klemmschraube 17, Bremssattel 40 NmRestlicher Kleinkram 'Handwarm' (7-10 Nm)
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hoi,
ich muss diese woche mein hinterrad rausnehmen fur die FeelFreeWintec reifen auf zu legen. hat jemand bilder wie mann das hinterrad am beste demontiert ???
danke,
dirk -
Hallo Ihr T-Maxler,
ich hab mir mal die Mühe gemacht und meinen Radwechsel bebildert.
Da ja heute beschi..... Wetter ist hab ich daraus mal eine komplette bebilderte Anleitung für alle Selberschrauber gemacht die sich da bislang nicht ranngetraut haben.Also holt euch das PDF (geschrumpft Qualität auf 2MB) und viel Spass.
---> Die PDF in TOP Qualität gibts Drei Posts tiefer bei Shiwa zum runterladen
Wer die Original-OpenOffice Datei der Anleitung benötigt um daraus eine
Anleitung für den Vergaser oder 2008er T-Max zu basteln schickt mir einfach eine PN.Grüße Fossibaer
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Fleißarbeit und sehr gute Anleitung!
Eine Vorschlag zur Erleichterung für die Arbeit am Hinterrad:
Die Klemmschraube der Achse erstmal nicht lösen!
Auf der linken Seite die SW 19mm Mutter erst lösen und abschrauben ,dann erst die Klemmschraube lösen und die Achse rausziehen. -
Ein Dickes Lob an fossibaer
Der Beitrag des Ausbaues in Bildlicher Form einfach Genial
Ein Herzliches Dankeschön ist Abgespeichert.

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Hi Fossibaer !
Das war nicht nur eine Fleissarbeit , sonder auch eine gute Tat für viele Tmaxfahrer
welche hier reinschauen und selber schrauben wollen oder müssen.Ich danke dir im Namen aller.
Hier nochmal der Link zur Doku , in hochauflösendem Format (5MB) , geparkt auf : info.tmaxforum.de
Bebilderter Bericht Reifenausbau am Tmax SJ03
gruss Shiwa
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Hut ab, reiffe Leistung die du da gemacht hast
super Bilder und Bericht
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Hallo Fossibaer,
ich gehöre zu den Viellesern und Wenigschreibern, aber Dein Beitrag ist für mich die absolute Sensation. Megaklar und super strukturiert und bebildert. Riesen Gratulation aus Wien und vielen Dank, Bernhard

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Sehr gut gemacht. Ich habe nur eine Anmerkung zum Drehmomentschlüssel. Nicht jeder Drehmomentschlüssel ist auch zum Lösen geeignet (ich habe so einen). Vorher die Gebrauchsanleitung lesen!
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:hi:
Eigentlich eine schnelle Sache.... (Tmax SJ01) 2001-2003
H- Rad raus wie beschrieben.
Am "Heck" ruterdücken und
Kiste drunter.(Siehe Bild)
V-Rad vorsichtig ausbauen (ACHTUNG MIT DER TACHONASE)
Reifen zum Händler deines Vertrauens bringen und Einbau in umgekehrter Reihenfolge. -
@ Tigama
wenn Du keine alte graue Postkiste (ich meine die große Bauform) hast geht auch irgendeine Werkzeugkiste oder vergleichbare Plastikbox. Du brauchst ca. 26cm Bauhöhe. Kannst zum Höhenausgleich oder Schutz des Mäxchens noch einen formstabilen Schaumstoff oder Styropor dazwischen schieben.Grüße Fossibär
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Hallo Uli ,
lässt Du den Reifen reparieren oder erneuerst Du ihn
, ich hatte dasselbe Problem und der Reifen wurde fachmännisch
repariert
. (der Reifen hatte noch 80% Profiltiefe). Ohne Probleme fuhr ich ihn noch 6000Km zu Ende .
Gruss
Georges -
Hallo georges
werde den reifen der baufirma in rechnung stellen brauche reifen und steinchen als beweis ,chef der firma bis jetzt zugänglich die strasse sah aus wie das fell eines dalmatiner hundes nur gut es waren 4 km bis zur haustür und solange hielt die luft, montag soll neuer reifen kommen ,also nix mit nürburgring....

gruß uli (jetzt mit vespa unterwegs)
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Demnächst wird mein Vorderreifen fällig (nach 12000 km) und in 2000-3000 km auch der Hinterreifen.
In der Bedienungsanleitung steht dazu kein Wort.
Wo kann man da etwas nachlesen?
Gibt es etwas, das beim Ausbau/Einbau besonders zu berücksichtigen ist?
Wäre für Info dankbar.
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Ich kann dir nur beim älteren Modell helfen,bis einschließlich 2007.
1.Die kleine Inbusklemmschraube lösen.
2.Bremssättel abbauen und dabei gleich die Beläge prüfen und evtl. erneuern.
3.Mit 14 mm Inbus Achse rausschrauben und rausziehen.
Etwas Aufmerksamkeit ist der ABS Platte bzhw. dem Tachogeber zu widmen.
Für das Hinterrad:
Auf der linken Seite die kleine Kunststoffabdeckung auf dem Kettenkasten abschrauben,2X Ph-Kreuz Gr.3.
Geht am besten mit einem Schraubenlöser,sitzen manchmal wirklich fest und die Mistschrauben sind vermutlich aus Gold.
Jetzt die Achsmutter SW 19mm abschrauben.
Den Bremssattel hochklappen.
Auf der rechten Seite die Klemmschraube lösen und mit 17 mm Inbus die Achse rausschrauben und rausziehen.Das ABS-Geraffel rausfummeln .
Jetzt kannst du das Rad von den Mitnehmern abdrücken und rausnehmen.
Im Prinzip ganz einfach! -
Bei den Modellen ab 2008 stimmen die Schlüsselgrößen an Vorder.- und Hinterachse wohl nicht mehr.
Auf dem Treffen habe ich gesehen,daß vorne der Innensechskant wohl größer ist als hinten.
Die Abmessungen habe ich nicht nachgemessen.Evtl. sind die Größen nur vertauscht,vorne 17 und hinten 14mm.
@Fossibär
Praktischer ist es,die hintere Klemmschraube SW 12mm erst zu lösen,wenn man auf der linken Seite die 19-er Mutter abgeschraubt hat.
Einen Drehmomentschlüssel nicht zum Lösen verwenden!!
Wenn die 19-er Achsmutter abgeschraubt ist,die Klemmung lösen.Dann läßt sich die Achse schon fast mit dem Daumen rausdrücken. -
Ich habe mich wieder für Dunlop Stortmax GPR100 entschieden. Nach 11.000 km habe ich gerade noch erlaubte Profiltiefe. Der Reifen begeistert mich wegen seiner perfekten Kurvenstabilität. Leider muß ich vorne angeblich wegen Lieferengpässen den GPR 100 F statt dem GPR 100 F L fahren. Hoffentlich kann der mithalten, das Profil sieht gleich aus, der Reifen ist etwas günstiger.
VORSICHT bei Reifenmontage:
Ich habe Bilder angefügt, was die Werkstatt mit meinen Felgen insbesondere vorne gemacht habe. Das ist der erste Reifenwechsel im Leben meiner T-Max, somit kann ich Vorbeschädigungen weitgehenst ausschließen. Die "Ausbesserung" hat ebenfalls die Werkstatt gemacht.Gruß Adelar
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Ich lasse einen neuen Vorderreifen aufziehen. Habe den Reifen ausgebaut und würde gerne wissen, ob man die Achsen-Buchse (in Fahrtrichtung rechts, siehe Foto) beim Zusammenbauen einfetten muss oder nicht. Und wie ist es mit der Achse selbst? Muss man da etwas fetten? Wenn ja: Muss es unbedingt ein bestimmtes Fett sein (von dem ich alle 2 Jahre mal einen halben Fingerhut voll brauche) oder tut es auch ein anderes Fett?
Bin für Infos dankbar.
Servus vom
Glimmermax-Cowboy -
Etwas Fett schadet nie .

Nur nicht zuviel ,so das es wieder raus läuft. Welches Fett hast Du denn da ? Ein Kugellagerfett tut es auch .
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ein wenig einfetten schadet nie. auch gehts leichter beim Ein- u. Ausbau da die Achse einfach viel leichter rutscht. (beugt auch möglicher Korrosion vor)
Gruss Felix