Gedenksekunde beim Beschleunigen

  • Bei mir ist die T-Max eher das Nutzfahrzeug für den Weg zur Arbeit. Heist aber nicht, dass ich sie nicht lieb habe.


    Bin über den Sommer wieder mehr Motorrad gefahren.


    Was mir nach dem Umstieg aufgefallen ist:
    Wenn ich so ab 100 km/h das Gas weg nehme und danach wieder beschleunige, kommt so eine Gedenksekunde, bis der Schub wieder einsetzt.
    Ist ein bisschen unangenehm, wenn man in der Kurve beschleunigen will. Ist das normal?
    Gefühlsmäßig würde ich sagen, daß es nicht am Motor, sondern am Antrieb liegt.
    Der hat 41.000 km drauf. Rollen habe ich denke ich vor ca. 5.000 km getauscht. Führe normalerweise eine Inspektionstabelle, habe aber gerade gesehen, dass ich vergessen hatte, das einzutragen.

  • Ist nicht normal.
    Rollen überprüfen und die hintere Riemenscheibeneinheit prüfen und die Zapfenbahn fetten.

    Tmax,the most intelligent kind of motorbiking. :daumenhoch:


    Ein Leben ohne Tmax ist möglich,aber fast sinnlos.


    Ach,nochwas: Frauen können manchmal auch Spaß machen.

  • .... schon zerlegt.


    Rollen sind o.k.


    Habe die Zapfenbahn noch nie gefettet. Du meinst doch damit den Zapfen, auf dem die Variomatik hin und her gleitet, oder?
    es sind so viele Fettsorten angegeben. Muss ich die jetzt alle kaufen oder tut es auch ganz normales Heißlagerfett?
    Was mir noch aufgefallen ist: Die Gleitschuhe haben Spiel. Ist das normal? Verschleiß (z.B. Riefen) ist allerdings optisch nicht erkennbar.

  • Welches Modell fährst Du. Ich hatte die Sympthome kurz bevor sich mein Kettenspanner von der Nockenwellensteuerung verabschiedet hatte.

    Ein ehemaliges TMax-Urgestein
    one of the first TMax drivers

  • Ich habe das selbe Problem mit der Gedenkpause.
    Würde mich auch interresieren woran es gelegen hat bei dir.


    Grüsse Lisij Tmax

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Fahre den VergaserMax Bj. 07/2003.


    Nach Durchlesen von
    http://www.tmaxforum.de/wbb/?page=Thread&threadid=279
    bin ich auch nicht viel weiter.


    Habe momentan wie gesagt die Kupplung demontiert und die Starterkupplung befindet sich lt. Studium auf der anderen Seite. Steht ja lt. dem o.g. Thread nicht fest, daß es an der Starterkupplung liegt. Könnte sein, aber auch nicht.


    TMax 48: Am Kettenspanner kann es m.E. von der Logik her nicht liegen. Das war wohl Zufall bei Dir. Der Kettenspanner hat "lediglich" die Aufgabe, die Nockenwellenkette zu spannen. Ob der Kettenspanner richtig funktioniert oder nicht, hat erst dann Auswirkungen auf die Motorleistung, wenn die Nockenwellenkette einen Zahn des Ritzels überspringt oder gar mehrere Zähne. Oder die Kette reißt sogar. Erst dann hat es Auswirkungen auf die Motorleistung. Die reduziert sich dann auf Null, d.h. kapitaler Motorschaden.


    Ich habe das selbe Problem mit der Gedenkpause.
    Würde mich auch interresieren woran es gelegen hat bei dir.

    Gegenfrage zur Fehlereingrenzung: Hast Du eine Malossi Variomatik drinn oder die Originale? KM-Stand?

  • Würde sagen Ja: 100%ig Sicher bin ich mir aber nicht. Dazu müsste ich die Variomatik erst wieder zusammen bauen. Habe aber keine Lust, sie danach noch mal zu zerlegen, also erst mal hier weiter suchen.
    Denke, Du willst darauf hinaus, daß sie irgendwo falsch Luft zieht, richtig? Dafür könnte sprechen, daß mir der Fehler nach der 40.000er Inspektion aufgefallen war und ich dabei einen Fehler beim Zusammenbauen gemacht habe. Bei der Inspektion hatte ich mir aber 2-3 Wochen Zeit gelassen. Manchmal gewöhnt man sich auch an bestimmte Fehler, wenn sie schleichend auftauchen. Könnte also sein, daß mir der Fehler erst aufgefallen war, nachdem ich eine Zeitlang ausschließlich noch Motorrad gefahren bin.


    Habe nun die Malossi-Variomatik vom Fett befreut und mir etwas genauer angeschaut. Was mir auffällt, sind die deutlichen Laufspuren in der Buchse. Riefen würde ich das aber nicht nennen. Sind mit dem Fingernagel nicht zu spüren und das gefühlte Spiel ist auch nicht größer als bei der Originalen, auf der nur wenige km drauf sind.


    Werde mir nächste Woche neues Fett besorgen (Thread dazu habe ich gelesen). Kenne da Jemand, der im Schmierstoffbereich als Vertreter arbeitet und werde den mal nach seiner Meinung fragen, bevor ich zu Yamaha laufe.


    Stellt sich nun die Frage, welche Variomatik baue ich wieder ein? Die von Malossi oder die Originale mit 16 Gramm-Gewichten von Dr. Pully (muss ich mir dann noch besorgen)?

  • Würde sagen Ja: 100%ig Sicher bin ich mir aber nicht.

    Die Vergaser arbeiten mit eine unterdruckgesteuerten Membrane an der eine bewegliche Düsennadel hängt.
    Wenn da was nicht passt , bekommt man beim Lastwechsel ähnliche Symptome .
    Die können sehr stark ausfallen , bis zum kräftigen Abbremsen.
    Im Kaltstartfall wird ja das Gemisch fett angereichert , in diesem Betriebsfall ist dann der Abbremseffekt schwächer.



    Schau dir das Foto an , es hat der Kallemax eingestellt , zeigt die hintere Varioscheibe.
    In der Laufbahn läuft ein Mitnehmerzapfen , sieht es so aus und der Zapfen ist gerade in der
    eingelaufenen Mulde , klemmt das Ganze und der Gangwechsel braucht eine Weile.




    Prüfe es und mache ein Foto


    Gruss

  • Wenn ich so ab 100 km/h das Gas weg nehme und danach wieder beschleunige, kommt so eine Gedenksekunde, bis der Schub wieder einsetzt.


    Den Fehler hat JIM klar beschrieben , das ist nicht normal , leichtere Rollen Einbauen kaschiert das Problem nur.


    Gruss

  • Laut Georollerbericht "Beschleunigungsruckeln" wurden auch neue Vergaser verbaut und das Problem war immer noch da-schrieb er damals.
    Also ich weiss auch nicht mehr was es sein kann,ich will auch nicht mein halber Roller auseinander bauen.
    Mein Gedanke war wenn das am Vergaser liegen würde,kann man vieleicht auf dem Hauptständer mit der ausgebaute Vario austesten-richtig gasen und dann vom Gas und wieder Gas und das ein paar mal wiederholen?
    Das Problem ist nur,man sieht in dem Momment nicht wie schnell man fährt,bei mir ist das auch so ab 100-110km/h
    Was sagt ihr dazu?

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Hast du denn die hintere Einheit abgebaut und die Zapfenbahn aus Nr.12 geprüft?
    Das Bild meinte ich auch mit meinem Beitrag Nr.2.

    Tmax,the most intelligent kind of motorbiking. :daumenhoch:


    Ein Leben ohne Tmax ist möglich,aber fast sinnlos.


    Ach,nochwas: Frauen können manchmal auch Spaß machen.

  • Leider fehlt mir das Spezialwerkzeug für die Demontage.
    Denke, dass könnte ich mir aus einer Gewindestange und etwas Metall selbst bauen. Passender Schlüssel fehlt aber ebenso. Ist in dieser Größe im Fachhandel recht teuer. Da es sich um eine Sicherungsmutter handelt, die nicht besonders fest sitzt, reicht somit ein billiger aus dem Internet. Danach müsste ich gg. noch das Ersatzteil beorgen.


    So wie das aussieht, wird das dieses Jahr nichts mehr. Brauche den Roller definitiv ab 01.11., da danach das Saisonkennzeichen beim Motorrad abgelaufen ist und ich zur Arbeit kommen muss (kein Parkplatz da für Auto).
    Und fahrbar ist er ja noch. Nur nervt das mit der Gedenksekunde.


    Wenn ich Glück habe, ist es ja auch gar nicht die hintere Riehmenscheibe. Werde erst mal vorne alles gut und neu fetten. Sah teilweise schon etwas trocken gelaufen aus.
    Was mir zur Riehmenscheibe hinten noch einfällt: Die scheint nach der Montage gewuchtet zu sein. Ich denke, dass könnte Probleme geben, wenn man sich durch Demontage/Montage eine Unwucht rein holt.
    Geht über kurz oder lang auf die Lager. Ob es damit getan ist, alles so wieder zusammen zu bauen, dass die Markierungen stimmen? Keine Ahnung. Von der Logik aber schon.

  • Lässt mir doch keine Ruhe.
    Schlüssel ist bestellt. Ebay 19 Euro inkl. Versandt.


    Könnte folgendermaßen ablaufen: Du gehst mit dem Gas runter. Vorne nimmt die Drehzahl ab und die Rollen gehen zurück. Eigentlich sollten die Scheiben nun hinten zusammen gehen, damit der Riehmen wieder stramm ist. Tun sie aber nicht wegen der Mulde. Gibst Du wieder Gas, kann der Riehmen, der nun nicht korrekt gespannt ist, nicht greifen. Also dauert es eine Gedenksekunde, bis die Variomatik vorne den Riehmen wieder auf Spannung gebracht hat.


    Frage mich aber an der Stelle, ob eine Mulde dieser mörderischen Feder wirklich stand halten kann. Egal, ich werde es nach der Demontage wissen. Spezialwerkzeug habe ich mir auch schon ausgedacht. Werde ein Foto einstellen, sobald ich die Theorie in die Praxis umgesetzt habe.


    Frage: Das Ersatzteil ist doch sicher teuer. Könnte eine Werkzeugmacher die Rille nicht zuschweißen und neu fräsen bzw. an einer anderen Stelle einfach eine neue Rille fräsen?

  • Ich bin gespannt,wie es bei dir ausgeht!
    Danach ist meiner dran ich muss sowieso den Riemen wechseln und dann kommen auch die Dr.Pulley Rollen rein,mal sehen wie die Scheibe bei meinem aussieht bei 24000km auf der Uhr.
    Ich wünsche dir noch viel Spass beim schrauben.
    Grüsse

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Habe heute versucht, das Spezialwerkzeug zu bauen.


    Als Grundlage ein Federspanner fürs Auto mit 16er Gewindestange. Dazu ein paar Hülsen, die noch in der Garage rumlagen und ein 3 mm starkes Stück Blech.
    Habe 2 Stunden gebastelt. Hatte keinen so großen Bohrer. Also 13er Loch bohren und danach mit einer Bohrmaschinenfräse. Daher hat es so lange gedauert.
    Ergebnis: 3 mm Blech waren zu schwach ausgelegt. Hat es grade verbogen. War halt nur 30 mm breit und da musste ein 16,5er Loch durch.


    Überlege nun, ob ich es nicht doch einem Kumpel gebe, der Werkzeugmacher ist. Ggf. kann der - sofern defekt - das Teil auch reparieren bzw. das Metallteil neu drehen.
    Denn: Haltet Euch fest: Das Ersatzteil kostet bei easyparts 201 Euro!


    Kann noch nicht sagen, ob das noch dieses Jahr was wird. Roller muss wie bereits erörtert am 01.11. wieder zusammen geschraubt sein.

  • Hast Du die Buchse (Bild Nr. 3 aus Beitrag 17) mit Waschbenzin oder Bremsenreiniger in Berührung gebracht. Wenn die Buchse aus Sintermetall ist, brauchtst Du kein Fett - ist selbstschmierend.


    Ich würde mir eine neue Buchse kaufen und alles wieder zusammenbauen. Hatte das gleiche Phänomen bei meinem Majesty - nach Austausch war das Problem gelöst.

  • Hi Jim1963
    Kannst du nicht zu einem Yamhändler gehen und ihn bitten das Teil auseinanderzunehmen ??

    Könnte ich ja. Könnte es auch gegen einen kleinen Obulus einem Kumpel geben, der Werkzeugmacher ist und so alles hinbekommt, was technisch machbar ist. Aber da ist mein persönlicher Ergeiz.
    War gerade im Baumarkt und habe Material für den zweiten Anlauf gekauft. Sollte auf der Grundlage des Federspanners für Autos klappen.
    Warte aber jetzt noch mit dem Bau, bis der 46er Ringschlüssel da ist. Nicht, dass das Werkzeug, dass von oben drückt, plötzlich einen Tick zu eng ist und der Ringschlüssel passt nicht mehr dazwischen.


    Von der Theorie her sollte das Teil mit Spezialwerkzeug ruckzuck auseinander sein.


    Was mich nur stutzig macht: Die farblichen Markierungen auf den Teilen deute ich so, daß diese im neu zusammen gebauten Zustand in Flucht waren. Genau in dieser Stellung wurde dann das Bauteil gewuchtet. Sieht man an der Bohrung der Scheibe. Zwischenzeitlich stimmen aber die Markierungen nicht mehr überein. Im Handbuch steht auch nichts darüber. Wenn man eine passende Achse hätte, könnte man das Bauteil nach Zusammenbau selbst statisch wuchten.


    Geht so: Mit Schwung drehen und wenn die Drehung abnimmt und das Teil irgendwann stehen bleibt und wieder rückwärt usw., weiß man, dass unten Material abgenommen werden muss. Macht man dann mit einem Bohrer. Der schwere Teil ist ja dann unten. Macht man so lange, bis sich das Rad dreht, und dann stehen bleibt, ohne großartig wieder rückwärts zu gehen. Habe aber leider keine passende Achse :-(


    Hast Du die Buchse (Bild Nr. 3 aus Beitrag 17) mit Waschbenzin oder Bremsenreiniger in Berührung gebracht. Wenn die Buchse aus Sintermetall ist, brauchtst Du kein Fett - ist selbstschmierend.


    Ich würde mir eine neue Buchse kaufen und alles wieder zusammenbauen. Hatte das gleiche Phänomen bei meinem Majesty - nach Austausch war das Problem gelöst.

    Nein, hatte ich nicht. Hatte die Buchse aber noch nie geschmiert. Buchse hat zwar Laufspuren, diese sind aber wie beschrieben noch nicht einmal mit dem Fingernagel spürbar.
    Tippe daher eher auf einen Defekt Bauteil siehe Bild Beitrag 12 oder zu schlechter Schmierung, sofern der Fehler im Antrieb liegen sollte.


    Bin übrigens bei dem Fett weiter gekommen. Mein Bekannter, der Fachberater für Schmierstoffe ist, sagte mir, er kann das Shell BT 3 aufschlüsseln und mir ein identisches Produkt besorgen.
    Hat er vermutlich sogar auf Lager. Dann brauch ich nicht das von Yamaha mit dem Goldpuder (vom Preis her).

  • Bin leider über meinen Bekannten nur teilweise weiter gekommen. Das Shell BT3 gibt es schon zu lange nicht mehr. Aufschlüsselung daher nicht möglich. Die Firma Fuchs wollte wohl auch keine Ersatzempfehlung abgeben, weil die genauen Einsatzbedingungen wie Druck und Temperatur nicht bekannt sind.


    Der Bekannte von mir hat mir dann Fuchs Duraplex EP3 empfohlen. Ein lithiumkomplexverseiftes Fett höchster Qualität. Da dieses leider nur im 20 kg - Eimer da war hat er mir dann das EP2 mitgegeben. Das ist leicht weicher. Aber lt. seiner Aussage nicht viel. Das Fett ist temperaturstabil von -30 bis +160 Grad. Wollte gerade mal gucken, wo der Unterschied zwischen EP2 und EP3 liegt, konnte aber auf die schnelle nichts finden.


    Hier was über EP2 (Seite 4).
    http://www.fuchseurope.de/uplo…tsch_Stand_04-2009_01.pdf


    Ach so: 400 Gramm um die 4 Euro.


    Schlüssel ist heute gekommen. Demontage der Variomatik erfolgt am Wochenende.
    Bin schon gespannt.


    Spezialwerkzeug fertig. Ist dieses Mal nicht zu schwach dimensioniert. Klappt leider trotzdem nicht. Ich drehe die Schraube oben mit einer großen Rohrange zu, bis es irgendwann nicht mehr weiter geht. Feder bewegt sich nicht nach unten. Ist irgendwie unlogisch. Denn wenn ich bei der Demontage des Riehmens von der anderen Seite her die beiden Schräubchen rein drehe, geht das alles ganz leicht. Dabei ist die Federkraft doch dieselbe.
    :love:


    Da ich den Roller wie bereits beschrieben in einer Woche brauche und ja ggf. noch das Ersatzteil bestellen müsste, bleibt mir nun nichts anderes übrig, als alles wieder zusammen zu schrauben und es nächstes Frühjahr nochmals in Angriff zu nehmen. Natürlich werde ich alles vor dem Zusammenbau noch schön fetten. Wenn ich Glück habe, lag es ja auch daran.


    Roller ist wieder zusammen. Fehler leider noch da. ;;(


    Zu Deiner Frage, Shiwa: Ja, der Fehler ist auch da, wenn der Motor kalt ist. Und nicht erst ab 100 km/h, sondern schon ab 80 km/h.


    Beim nochmaligen "hinfühlen" bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob der Fehler vom Antrieb kommt.
    Grund: Habe einen offenen Auspuff drauf, der ziemlich gut trötet. Wenn ich das Gas schlagartig weg nehme und dann kurz darauf wieder Gas gebe, sollte der Auspuff doch sofort wieder anfangen zu tröten.
    Egal, ob am Antrieb was defekt ist oder nicht, oder? Tut er aber nicht.
    Also doch Motor? Ggf. zieht sie ja auch falsch Luft?

  • Schade dass es nicht funktioniert hat mit der Feder,naja nicht schlimm.
    Jetzt sind die Einspritzfahrer gefragt ob die schon mal so ein Problem mit der Gedenksekunde hatten,oder ist beim Einspritzer schon geänderte Atrieb( Vario,Kupplung)?
    Dann kann man vieleicht schon was ausschliessen.


    Grüsse Lisij tmax

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Shiwa du sagst es liegt vieleicht an Falschluft,habe heute meinen grossen Filterkasten abgebaut und habe eine Frage, am unteren Kasten der zu den Vergaser geht ist ein Loch unten sieht aus wie Schlauchanschluss,wofür ist das Loch da?
    Da kann doch genauso die Luft rein? oder gehört da ein Schlauch irgentwie dran?


    Gruss

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Lisij TMAX ()

  • hi Jim1963


    Die Mutter vorab im Schraubstock anlösen, mehr aber nicht .
    Dann sollte es eigentlich mit dem Werkzeug klappen.
    Zeige doch mal ein Bild vom ganzen Werkzeug. Danke.


    Gruss Volker

    Ich bin auch gegen Rasen auf der Autobahn, ich bin für Asphalt.

  • Lisij TMAX: Könnte ggf. ein Ablauf für Kondenswasser sein.


    Shiwa: Beitrag hatte ich schon gelesen. Werde als nächstes mal schauen, ob der Motor irgendwo Falschluft zieht. Aber nicht bei diesem Wetter. Ggf. besorge ich mir auch Start-Pilot und sprühe mal auf mögliche Leckstellen bei laufendem Motor. Wenn die Drehzahl dann hoch geht, weiß man, dass man auf der richtigen Spur ist.


  • Nummer 29 ist eine Verengung , prüfe ob die drauf ist.


    Wenn man den Ansaugschnüffel am Luftfilter bei laufendem Motor zuhält , sollte diese ausgehen

  • Dieses Röhrchen war bei mir voll mit öligem Kondenswasser was mir auch gedanken macht das der Vergaser Wasser ansaugen könnte.Das was ich meine ist der Kasten ziemlich unten siehe hier Beitrag Nr.5


    Ruckeln ab 100km/h

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • So jetzt hat mir das keine Ruhe gelassen,und habe das Rörchen mit einem Schlauch angeschlossen und dann versucht reinzublasen-Ergebniss Null!
    Der Anschluss ist innen zu,hätte aber schon lange testen sollen.:Knueppel:


    Das zweite Ergebniss nach dem ich Sprit aus dem Vergaser abgelassen habe,habe ich festgestellt was ich vermuttet habe-5-6 Wasserkügelchen im Behälter unten am Boden,in meinen Augen Fehlkonstruktion die feuchte Luft in den Luftfilterkasten zu führen.



    Grüsse und danke für eure Hilfe.

  • Hallo Leute,


    heute habe ich meine Sachen bekommen,die Malossi Multivar und die Gewichte von Dr.Pulley 15Gr.
    Dann habe ich endlich die hintere Riemeneinheit mit der Feder auseinander gebaut und hier sind die Fotos der Zapfen lläuft richtig rau an diese eine Stelle wo die abnutzung zu sehen ist,ist das normal dass bei 24000 km so ein verschleiss da ist?
    Was soll ich tun?


    Grüsse

  • Hallo an alle!


    Diese Woche habe ich die 15 Gr. Dr.Pulley Gewichte eingebaut in meine Originalvario weil die Malossivario falsch geliefert wurde.
    Der hintere Wandler der einwenig verschliessen war habe ich gut geschmiert und wieder zusammengebaut.
    Probefahrt gemacht und was die Gewichte angeht bin sehr begeistert,kann ich jedem nur empfehlen der Max geht ab wie eine Rakette.
    Aber zum eigentlichem Problem-"Die lästige Gedenksekunde ist immer noch da" :cry:
    Dann wollte ich es wissen und habe die Starterkupplung ausgebaut weil es bei George nach dem schmieren geholfen hatte.
    Es war nicht einfach ich habe aber mir die Arbeit gemacht und wollte auch vielen Leuten meine Erfahrung mitteilen die seit langem nicht wissen ob es an der Starterkupplung liegt oder nicht.Alles geschmiert und wieder zusammengebaut.
    Probefahrt und siehe da es hat sich nichts verändert!

    Es liegt bei mir nicht an der Starterkupplung!


    und so sieht die Starterkupplung aus.


    Ich gebe nicht auf und werde weiter suchen woran es liegt.

  • Was ich noch festgestellt habe,wenn ich bis 80km/h mit offenem Variodeckel fahre und mit gas spiele geht vorne am Vario alles super der Riemen wandert schön hoch und runter.
    Dann beschleunige ich auf ca.80 - 90km/h der Riemen steht ca.2cm von oberen Rand der Varioscheibe,dann gehe plötzlich vom Gas runter,was dann passiert-der Riemen fährt plötzlich ganz hoch und dann wandert erst nach ca.2 Sekunden langsam runter.
    Ist das normal,oder ist der Wandler in der hintere Scheibe im Eimer-und warum drückt der Wandler nicht die Riemenscheiben direkt zusammen sondern erst später(federkraft zu schwach) oder hängt das mit der kupplung zusammen?


    Habe heute den Wandler neu bestellt von Malossi,nächste Woche baue ich den rein mal sehen was draus wird.


    Und allen noch einen schönen Sonntag.

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Lisij TMAX ()

  • Hallo Tmaxer,


    die Tage habe ich neue Variomatik Polini Evo 3 mit Blaue Feder und 8,3 Gr.Gewichten und den neuen Wandler von Mallosi montiert.
    Probefahrt gemacht,der Roller dreht in allen Situationon sehr gut.
    Die Höchsgeschwindigkeit war aber bei 145km/h fast am Ende.
    Danach habe ich die blaue Feder gegen Original getauscht und der Max rennt wie die Schmitzkatze bis 160km/h - mehr habe ich nicht ausprobiert, es ist Wahnsinn was man aus dem Motor rausholen kann.
    Jetzt komme ich zum Problem Gedenksekunde:
    Die Gedenksekunde ist fast komplett weg nur minimal - das hat man denke ich bei Vergaser immer bis die Membrane anspricht.
    Was ich noch positiv festgestellt habe wenn ich vom Gas gehe- kuppelt der Motor viel schneller aus und dieser Bremseffekt ist wie weggeblasen,das liegt denke ich daran das die Rollen viel leichter sind und wandern viel schneller runter.


    Ich hoffe ich konnte einem oder anderem damit helfen.Für mich ist das Ergebniss sehr gut :thumbup: :thumbup: :thumbup:



    Danke noch mal an alle.

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Hallo Lisiy-Tmaxer,
    habe gestern auch meine Sekundäreinheit (hintere Riemeneinheit) auseinander genommen, bei 25.000km, Bj. 2005.
    Die Nuten waren alle fast ganz gefüllt mit Fett - braun wie auf deinem Bild.
    Allerdings konnte ich keinen Verschleiß feststellen, sah alles neuwertig aus. Habe alles gereinigt und mit dem originalen
    YAMAHA-Fett (ist blau) aufgefüllt.
    (Übrigens: Innen befindet sich kein Nadellager. Das ist nur die Gegenverzahnung der Keilwelle zur Kraftübertragung).


    Noch etwas: Habe mir auch so ein "Hilfswerkzeug" geschweißt - Zugstange mit M12-Gewinde. (Danke Maji für die Bilder). :)
    Der originale Yamaha-U-Stahl kostst 200 EUR, der Ringschlüssel zum Lösen der 6-kt-Schraube 198EUR bei meinem Händler -
    die leihen sich selbst solche Werkzeuge wohl auch nur aus.


    Zur Demontage: Wie bereits mitgeteilt, die Mutter im Schraubstock nur leicht (ca. 1/2 Umdrehung) losschrauben. Dann mit
    dem U-Stahl den Federdeckel unten halten. Mutter von Hand losschrauben und den Federdeckel dann mittels der Mutter
    auf der Gewindestange abnehmen, bis die Feder keinen Druck mehr hat.


    Grüße von Gunni.

  • Noch besseres Fett lt. Vorschlag von meinem Bekannten:
    Fuchs-Renolit H443-HD88
    Li Fett KP3/2N-30 (Grün)
    400 Gramm um die 5 Euro

  • Hallo Jim,
    Ich habe meine Originalvario damit verschrottet mit dem falschen Fett,es waren nur noch Aluspäne überall und Vario war trocken es war nichts mehr vom Fett zu sehen.Neue Vario kostet in Original+Buchse+Rollen ca.350 Euro :pfeilr: viel gesparrt :ta_Clap:
    Ich würde nicht mehr an 20 Euro sparen und würde mir ein Originalfett( Yam.Bestnr.9079 EFJ 00100) von Yamaha kaufen oder die Variorollen von Dr. Pulley die werden trocken gefahren und kosten nur 32,50 Euro inkl.Versand.Man hat die Sauerei nicht mehr,und die halten ewig.
    Es muss natürlich jeder selber wissen was er macht es ist nur meine Meinung.
    http://www.drpulley.info/shop/…_info.php?products_id=634
    Grüsse an alle.

    Bin so wie ich bin und verstelle mich nicht!:Congra:

  • Hallo zusammen,
    ich habe meine Gleitstücke an den seitlichen Anlageflächen des Mitnehmers etwas abgefeilt - ca. 0,1mm je Seite.


    Original eingebaut lief die Mitnehmerscheibe schwer in den Führungsrippen vom Kegelgehäuse (wo die Rollen drin sind).


    Dies kann man auch feststellen, wenn man einen Meßschieber benutzt - das Innenmaß der Gleiltstücke wird fast 0,3mm enger. Dies muss aber nicht zwangsläufig bei jedem so sein,


    da spielen auch Fertigungstoleranzen eine Rolle.



    Gruße von Gunni.